Vorschlag zur Autorenrichtlinie und zum Zitierstil

Wir hatten diese Woche hier wegen Autorenrichtlinien nachgefragt und im Juni bereits wegen einem passenden Zitierstil für verschiedene Literaturverwaltungssysteme.

Ein paar Ideen zu Autorenrichtlinie sind schon mal in diesem freigegebenen Google-Dokument festgehalten. Fehlen dort noch Hinweise oder Beispiele?

Bei Vorschlägen müssen wir beachten, wie wir diese in ein sauberes HTML, PDF und ggf. auch EPub konvertieren können.

Als Zitierstil empfiehlt sich aus unserer Sicht Harvard nach GBFE (Gesellschaft für Bildung und Forschung in Europa; „Harvard author-date style with German Unisa / GBFE changes“), da dieses von verschiedenen Literaturverwaltungssystemen ähnlich interpretiert wird.

Viele Grüße aus der Redaktion
Dörte Böhner

5 Gedanken zu „Vorschlag zur Autorenrichtlinie und zum Zitierstil

  1. Jakob

    Die Erschließung mittels eines kontrollierten Systems wie JITA sollte zusätzlich zwingend vorgegeben werden! Bei Bedarf lässt sich das zumindest grob auf andere Systeme mappen (Wikidata etc) aber ohne kontrolliert thematische Einordnung sieht das schlecht aus.

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    1. Dörte Beitragsautor

      Jakob hat dankenswerter Weise die Informationen zu JITA in der Wikipedia ergänzt und dort hilfreiche Links zu Nutzungsbeispielen hinzugefügt. Für die Option, schnellstmöglich eine Ausgabe von Informationspraxis rauszubringen, ist diese Erschließungsoption aus meiner Sicht nicht vorrangig, ist jedoch, etwas, über das wir uns im weiteren Verlauf der Zeitschrift unterhalten sollten.

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  2. Jakob

    Wenn nicht gleich von Anfang an kontrolliert erschlossen wird, bezweifle ich, dass es später noch hinzukommt, zumal die vorhandenen Artikel nachklassifiziert werden müssten. Wegen mir muss es nicht JITA sein, andere Möglichkeiten sind z.B. RVK, DDC und GND. JITA ist aber noch relativ überschaubar und vor allem auf das Fachgebiet von Informationspraxis bezogen. Was spricht an dieser Stelle dagegen, professionelle Sacherschließung zu betreiben? In anderen Fächern ist die zwingende Verwendung einer Klassifikation schon länger üblich (ACM, MSC…), mir ist schleierhaft weshalb gerade die Bibliotheks- und Informationswissenschaft hinterherhinkt.

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    1. Dörte Beitragsautor

      Hi Jakob,

      an der Stelle hast du natürlich recht. Ich habe oben nur meine (!) erste Meinung dazu kundgetan, aber natürlich werden wir das im Kernteam aufgreifen und besprechen. Es spricht nichts gegen eine verbindliche Sacherschließung an dieser Stelle, wenn sich daraus ein sichtbarer Mehrwert für alle Beteiligten ergibt. Was aus meiner Sicht aber mit zu bedenken ist: Es soll bei allem zu Bedenkenden neben so umfassend wie nötig so einfach wie möglich für die Autoren bleiben. Wenn Hürden den Mehrwert überwiegen ist für mich persönlich Schluss an der Stelle.

      Und ich hoffe, du erwartest nicht ernsthaft eine Antwort auf die letzte Bemerkung 😉

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  3. Dörte Beitragsautor

    Wir haben uns entschieden, JITA als Erschließungsmöglichkeit einzubinden, wenn wir auch noch Bedenken haben.
    Punkte sind:
    Einbindung/Anbindung ins OJS ist noch sehr rudimentär
    Abdeckung für Inhalte aus Museen, Archiven etc.
    Aktive Weiterentwicklung (viell. durch eine Initiative seitens der Fachhochschule)

    Für die Einbindung sprach:
    Bereits eingebunden bei E-LIS
    leichte Einbindung bei OJS

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