Archiv des Autors: Gabi Fahrenkrog

Open Peer Review: Open Data an Wissenschaftlichen Bibliotheken der Schweiz – Die Bereitstellung von Digitalisaten im Sinne von Open Content

Im Volltext des Artikels (PDF) kann direkt kommentiert und annotiert werden. Dafür ist eine einmalige Anmeldung bei Hypothes.is notwendig. Eine Erläuterung zum offenen Reviewverfahren via Hypothes.is haben wir hier zusammengefasst. Anmerkungen und Kommentare zum Beitrag können aber selbstverständlich auch weiterhin über das Kommentarfeld hier im Blog abgegeben werden.

Autoren: Marco HUMBEL

Titel: Open Data an Wissenschaftlichen Bibliotheken in der Schweiz – Die Bereitstellung von Digitalisaten im Sinne von Open Content

Zusammenfassung

Unter dem Stichwort Open Data wird unter anderem die Bereitstellung von Digitalisaten unter freien Lizenzen verstanden. Nationale und internationale Studien haben ergeben, dass Gedächtnisinstitutionen in den nächsten Jahren vermehrt Konzepte von Open Data umsetzen werden. Im Rahmen einer Bachelor-Thesis beschäftigte sich der Autor mit der Frage, wie die Umsetzung von Open Data und im speziellen von Open Content in Wissenschaftlichen Bibliotheken in der Schweiz konkret aussieht. Der Artikel fasst die Ergebnisse der Untersuchung zusammen. Aus den Resultaten formuliert der Autor eine Handlungsempfehlung für Bibliotheken.

Neuer Beitrag veröffentlicht: Fotobefragung in Bibliotheken – eine Methode zur Erhebung schwer operationalisierbarer Nutzerbedürfnisse

Autorin: Salome ZEHNDER
Titel:
Fotobefragung in Bibliotheken – eine Methode zur Erhebung schwer operationalisierbarer Nutzerbedürfnisse

Zusammenfassung

Im Rahmen einer Bachelorarbeit wurden für eine kleine Schweizer Fachbibliothek die Nutzerbedürfnisse erhoben. Dabei kam neben gängigen Methoden wie einer Online-Umfrage auch die Fotobefragung zum Einsatz. Der vorliegende Beitrag zeigt die Entstehungsgeschichte und Anwendung der Methode im Bibliotheksbereich. Durch den Einsatz von Fotografien, die unter anderem auch durch den Nutzer/die Nutzerin selbst erstellt werden, können auf einfache Weise neben allgemeinen Infrastrukturbedürfnissen auch schwer operationalisierbare Nutzerbedürfnisse wie „Gemütlichkeit“ oder „angenehme Lernatmosphäre“ erhoben werden.

Schlüsselwörter

Bibliothek als Raum; Nutzerbedürfnisse; Forschungsmethoden; Fotobefragung

Neuer Beitrag veröffentlicht: Open Access als Utopie?

Autoren: Daniel HÜRLIMANN, Alexander
Titel:
Open Access als Utopie?

Zusammenfassung

Open Access (OA) wurde als Prinzip entwickelt, um jedem Leser einen direkten freien Zugang zu aktuellen Forschungsergebnissen weltweit zu ermöglichen. In Abweichung zu einigen aktuellen Diskussionen korreliert OA nicht mit einer bestimmten Qualität der Ergebnisse, und auch nicht mit dem formalen Stil, in dem sie in einer wissenschaftlichen Zeitschrift oder einem Buch veröffentlicht werden. Im Gegensatz zu Geschäftsmodellen die auf Subskription basieren, kann OA einfach als ein anderes Erlösmodell betrachtet werden, das vollständig auf demselben Arbeitsablauf basiert, der seit Jahrzehnten erfolgreich im wissenschaftlichen Publizieren praktiziert wird. Folglich haben fast alle großen akademischen Verlage OA als weitere Umsatzquelle zusätzlich zu ihren traditionellen Abonnement-Geschäft mittlerweile etabliert. Es ist jedoch nicht gerechtfertigt, diese Beobachtung einer laufenden Disruption des Marktes als Argument gegen OA zu verwenden, wie es Michael Hagner in einer kürzlich erschienenen Publikation versucht hat.

Schlüsselwörter

Open Access, Verlage, Wissenschaftliches Publizieren, Open Science

Neuer Beitrag veröffentlicht: Wie permanent sind Permalinks?

Autoren: Eckhart ARNOLD, Stefan MÜLLER
Titel:
Wie permanent sind Permalinks?

Zusammenfassung

In diesem Artikel versuchen wir einige Missverständnisse aufzuklären, die das Konzept von “Permalinks” betreffen. Wir erörtern zunächst, was Permalinks sind und welchem Zweck sie dienen. Unserer Ansicht nach sind Permalinks weniger als eine technische Kategorie zu verstehen denn als ein Versprechen der bereitstellenden Institution oder Person, die als Permalinks ausgewiesenen Links künftig nicht zu löschen oder zu ändern.

Nach einer begrifflichen Abgrenzung von anderen Linkarten diskutieren wir das Verhältnis von Permalinks zu anderen digitalen Identifikatoren, insbesondere DOIs. Wir stellen keinen wesentlichen Vorteil von DOIs gegenüber Permalinks fest. Anschließend diskutieren wir den Einsatz von Permalinks in der Praxis: Erst Permalinks machen Internetquellen zitierbar. Dennoch kann es in bestimmten Fällen unerlässlich sein, Internetquellen auch ohne Permalink zu verwenden. Permalinks auf lebende Dokumente und Datenbankten sollten immer auf einen bestimmten zeitlichen Zustand des Objekts verweisen und im Falle von Datenbanken auch auf die konkrete Suchanfrage (anstelle nur des einzelnen Datensatzes oder, umgekehrt, der Datenbank im Ganzen). Bei der Abwicklung von wissenschaftlichen Institutionen ist darauf zu achten, dass im Rahmen des Abwicklungsplans auch für die geregelte Übertragung der Permalinks an einen neuen Besitzer Sorge getragen wird.

Wir schließen mit einem konkreten Praxisbeispiel, dem Aufbau des Publikationsservers der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Dabei haben wir gelernt, dass BV-Nummern nicht für Permalinks zu verwenden sind, weil sie — z.B. im Rahmen der Doublettenkorrektur — stillschweigend gelöscht werden können.

Schlüsselwörter
Permalinks, Zitierbarkeit von Internetquellen, Digitale Identifikatoren, Elektronisches Publizieren

OPR zum Beitrag ‚Fotobefragung in Bibliotheken – eine Methode zur Erhebung schwer operationalisierbarer Nutzerbedürfnisse‘ ist abgeschlossen

Seit der Veröffentlichung des Preprints Fotobefragung in Bibliotheken – Eine Methode zur Erhebung schwer operationalisierbarer Nutzerbedürfnisse‚ im Open Peer Review ist ein Monat vergangen. Die Autorin erhält nun eine Rückmeldung und wird gebeten, Änderungen ggf. in den Text einzuarbeiten und zu dokumentieren. Im Anschluss erhält der Text das finale Layout und wird in der Zeitschrift Informationspraxis publiziert. Kommentare zu allen Beiträgen sind weiterhin möglich.

 

Neuer Beitrag veröffentlicht: Systematische Zielgruppenbefragung – Methode und Ergebnisse von Fokusgruppen-Interviews durch ZB MED

Autoren: Fabian GAIL, Mark VETTER
Titel:
Systematische Zielgruppenbefragung – Methode und Ergebnisse von Fokusgruppe-Interviews durch ZB MED

Zusammenfassung
Im ersten Kapitel wird zunächst das Fokusgruppeninterview als Methode in den einzelnen Ablaufschritten erläutert, wie sie „im Lehrbuch“ stehen. Das zweite Kapitel stellt dann, nach einer kurzen Einordnung in die besondere Situation von ZB MED zum entsprechenden Zeitpunkt, den praktischen Ablauf bei der Umsetzung vor und liefert einige Hinweise auf Herausforderungen im Detail. Das dritte Kapitel wiederum präsentiert einige zentrale Ergebnisse aus den Fokusgruppeninterviews als Aussagen von Forschenden und „Multiplikatorinnen und Multiplikatoren“ in den Lebenswissenschaften zu aktuellen Herausforderungen ihrer Arbeit und möglicher Beiträge von ZB MED. Die Anlage bietet eine übersichtliche Checkliste, mit der alle Interessierten die Möglichkeit haben, diese Methode auch für die eigene Arbeit sinnvoll zu nutzen.

Schlüsselwörter
Fokusgruppen; Interviews; Zielgruppen; Erfahrungsbericht

OPR zum Beitrag ‚Wie permanent sind Permalinks?‘ ist abgeschlossen

Seit der Veröffentlichung des Preprints ‚Wie permanent sind Permalinks?’‚ ist ein Monat vergangen. Der Autor erhält nun eine Rückmeldung und wird gebeten, Änderungen ggf. in den Text einzuarbeiten und zu dokumentieren. Im Anschluss erhält der Text das finale Layout und wird in der Zeitschrift Informationspraxis publiziert. Kommentare zu allen Beiträgen sind weiterhin möglich.

Open Peer Review: ‚Fotobefragung in Bibliotheken – eine Methode zur Erhebung schwer operationalisierbarer Nutzerbedürfnisse‘

Im Volltext des Artikels (PDF) kann direkt kommentiert und annotiert werden. Dafür ist eine einmalige Anmeldung bei Hypothes.is notwendig. Eine Erläuterung zum offenen Reviewverfahren via Hypothes.is haben wir hier zusammengefasst. Anmerkungen und Kommentare zum Beitrag können aber selbstverständlich auch weiterhin über das Kommentarfeld hier im Blog abgegeben werden.

Autorin: Salome ZEHNDER

Titel: Fotobefragung in Bibliotheken – Eine Methode zur Erhebung schwer operationalisierbarer Nutzerbedürfnisse

Zusammenfassung
Im Rahmen einer Bachelorarbeit wurden für eine kleine Schweizer Fachbibliothek die Nutzerbedürfnisse erhoben. Dabei kam neben gängigen Methoden wie einer Online-Umfrage auch die Fotobefragung zum Einsatz. Der vorliegende Beitrag zeigt die Entstehungsgeschichte und Anwendung der Methode im Bibliotheksbereich. Durch den Einsatz von Fotografien, die unter anderem auch durch den Nutzer/die Nutzerin selbst erstellt werden, können auf einfache Weise neben allgemeinen Infrastrukturbedürfnissen auch schwer operationalisierbare Nutzerbedürfnisse wie „Gemütlichkeit“ oder „angenehme Lernatmosphäre“ erhoben werden.

OPR zum Beitrag ‚Systematische Zielgruppenbefragung – Methode und Ergebnisse von Fokusgruppen-Interviews durch ZB MED‘ ist abgeschlossen

Seit der Veröffentlichung des Preprints ‚Systematische Zielgruppenbefragung – Methode und Ergebnisse von Fokusgruppen-Interviews durch ZB MED‚‚ ist ein Monat vergangen. Der Autor erhält nun eine Rückmeldung und wird gebeten, Änderungen ggf. in den Text einzuarbeiten und zu dokumentieren. Im Anschluss erhält der Text das finale Layout und wird in der Zeitschrift Informationspraxis publiziert. Kommentare zu allen Beiträgen sind weiterhin möglich.

Call for Paper Themen-Special ‚Openness‘

Themen-Special zu Openness – CfP der Zeitschrift Informationspraxis

Openness is an overarching concept or philosophy that is characterized by an emphasis on transparency and free, unrestricted access to knowledge and information, as well as collaborative or cooperative management and decision-making rather than a central authority.“ https://en.wikipedia.org/wiki/Openness

Die nationale wie internationale Wissenschaftsförderung aus öffentlicher Hand bindet die Vergabe ihrer Mittel zunehmend selbstverständlich an die Einhaltung der Prinzipien der Open Science: nachvollziehbare Resultate durch die Offenlegung der Forschungsdaten, transparente Qualitätssicherung durch Open Peer Review sowie frei zugängliche Publikation im Sinne des Open Access. Die freie Veröffentlichung erhöht nicht nur nachweislich die Reichweite und fördert die weiterführende Forschung, sondern erscheint auch als moralische Pflicht der steuerfinanzierten Wissenschaft gegenüber der kostentragenden Allgemeinheit. Alternative Publikationsformen haben wiederum notwendigerweise Auswirkungen auf die Wissenschaftsevaluation: An die Stelle proprietärer Kennzahlen wie Impact-Faktoren oder dem h-Index, die Aussagen über die Qualität wissenschaftlicher Leistung aus der Quantität der Zitationen in Verlagspublikationen ableiten, treten nun zunehmend alternative Metriken, die auch Zitationen in anderen Medien und weitere Relevanzfaktoren berücksichtigen.

Aber auch die Öffnung der Wissenschaft gegenüber dem interessierten Laien, die sogenannte Citizen Science, ist ein Ausdruck dieser Prinzipien. Sie gewährt Außenstehenden Einblicke in den Forschungsprozess oder lässt sie sogar unmittelbar daran teilhaben. Durch die weltweite Vernetzung kann mittels Crowdsourcing das kollektive Wissen tausender Menschen für die wissenschaftliche Arbeit erschlossen werden. In offenen Werkstätten wie Makerspaces/FabLabs können Laien unter professionellen Bedingungen selbst kreativ werden und auf publikumswirksamen Veranstaltungen wie der „Langen Nacht der Wissenschaften“ selbst explorieren. So wird Wissenschaft der nicht-akademischen Allgemeinheit zugänglich.

Die egalitären Prinzipien der „Bürgerwissenschaften“ greift auch die Open Collaboration auf, deren wohl prominentestes Beispiel die Online-Enzyklopädie Wikipedia ist. Dieser gemeinschaftlich gepflegte Wissensschatz ist nicht nur kostenlos und frei verfügbar, sondern kann aufgrund offener Lizenzen vielfältig nachgenutzt werden. Wesentliche Merkmale dieser offenen Communities sind die Selbstorganisation und intrinsische Motivation ihrer Mitglieder. Der Nutzen einer Beteiligung ergibt sich für jedes Mitglied aus der hohen Synergie der Mitwirkung einer großen Gemeinschaft: ein jeweils kleiner Beitrag vieler einzelner Menschen fügt sich zu einem großen Ganzen.

Das Konzept ist so alt wie die Menschheit, doch moderne Kommunikationstechnologien haben es revolutioniert: ohne nennenswerten Ressourcenaufwand können Communities in unbegrenzten Dimensionen entstehen und orts- sowie zeitunabhängig zusammenwirken. Da verwundert es nicht, dass offenen Prinzipien verpflichtete Communities wie die „Freie-Software“-Bewegung bereits seit der Geburtsstunde des Internets vor mehr als 30 Jahren auch die Software-Entwicklung prägen. Open Source Software ermöglicht dem Anwender Einsicht und Veränderung des Quellcodes und macht ihn somit als mündigen Teil einer größeren Anwender-Community unabhängig von spezifischen Systemanbietern. Die Implementierung von Open Standards führt zudem zu einem hohen Maß an Interoperabilität, die wiederum neue Synergien wie etwa Open Services ermöglicht. Darunter versteht man öffentliche (Web-)Dienste, die auf Basis von standardisierten Schnittstellen und Formaten spezifische Datenprozesse anbieten. Typische Beispiele sind etwa Ingest-, Abfrage und Rechercheschnittstellen von Archiven und Repositorien. Der Übergang zu Open Infrastructure, also der Bereitstellung ganzer Prozessketten inklusive der nötigen technischen Infrastruktur, ist fließend.

Spätestens wenn Daten eine Vielzahl von verarbeitenden Systemen an unterschiedlichen Standorten durchlaufen, immer wieder verändert und veröffentlicht werden, stellen sich natürlich Fragen des Datenschutzes. Darunter kann sowohl die technische Aufgabe der Datensicherung vor Verlust und des Zugriffsschutzes bei sensiblen Informationen verstanden werden, als auch die juristische Frage des Urheber- und Persönlichkeitsrechts. Hinzu kommen Nutzungs- und Verwertungsrechte insbesondere im klassischen Verlagswesen, die oft etwa Zweitveröffentlichungen als Open Access verhindern. Hier ist die Politik gefragt, die gesetzlichen Rahmenbedingungen für mehr Offenheit zu schaffen. Dabei sind die Bedürfnisse von Kultur und Wissenschaft mit den wirtschaftlichen Interessen der Dienstleister und Rechteinhaber in Einklang zu bringen. Dass dies möglich ist, zeigen zahlreiche Erfolgsmodelle offener Geschäftsmodelle etwa im Bereich der quelloffenen Software.

Transparenz und Offenheit sind in einer demokratischen Gesellschaft nicht zuletzt Forderungen, die sich an Politik und Wirtschaft selbst richten. Analog zu den Prinzipien einer offenen Wissenschaft verlangt Open Government die Nachvollziehbarkeit politischer Entscheidungen, eine zugängliche und bürgernahe öffentliche Verwaltung sowie Möglichkeiten einer unmittelbaren Beteiligung an politischen Prozessen. Um jedoch aktiv an der Politik teilnehmen und informierte Entscheidungen treffen zu können, bedarf es einer entsprechenden Informationsversorgung der Öffentlichkeit. Über Open Data Portale versuchen inzwischen zahlreiche Behörden und Ämter, ihre Daten frei zur Verfügung zu stellen und damit maximale Transparenz zu schaffen. Dass dennoch vieles im Verborgenen bleibt, zeigen immer neue Skandale um Whistleblower und Portale wie Wikileaks, die oft fragwürdige und gänzlich undemokratische Vorgänge offenbaren.

Was Google mit freien Diensten vorgemacht hat, nämlich die unbeschränkte Zugänglichkeit der Angebote für jeden in der Kombination mit gebührenpflichtigen, aber freiwilligen Zusatzleistungen, hat die Wirtschaft längst zum ökonomischen Prinzip erhoben: Werbe- oder datenfinanzierte Dienste wie Facebook, „In-App“-Käufe in grundsätzlich kostenfreien Apps, „Free To Play“-Modelle bei Online-Spielen.

Offenheit, Freiheit und Transparenz sind nicht mehr nur das Hobby basisdemokratischer Hippies und überzeugter Linux-Hacker. Durch Wissenschaft und Forschung, Politik und Verwaltung, Technologie und Unterhaltung sind diese Prinzipien längst zu einem breiten gesellschaftlichen Thema geworden. Doch welche Rolle spielen diese Konzepte in der heutigen Informationsgesellschaft? Sind sie nur eine logische Folge der technischen Möglichkeiten ständig verfügbarer und beliebig vervielfältigbarer Daten, somit also eher technologisches als gesellschaftliches Phänomen? Oder sind sie im Gegenteil vielmehr ein Grundbedürfnis einer demokratischen Gemeinschaft und sogar Ursache des Wandels?

Doch vor allem: Welche Chancen und Herausforderungen bietet Openness insbesondere für diejenigen, die Informationen erzeugen, verarbeiten, verbreiten, bewahren oder schützen? Wie stellen sich Wissenschafts- und Kultureinrichtungen, Verlage und Medien, die doch traditionell die Produzenten, Kuratoren und Distributoren von Wissen sind, dieser Aufgabe? In welchem Verhältnis stehen dabei öffentliche und private Akteure? Und welche Bedeutung hat Openness im Bereich der technischen Informationsinfrastrukturen und Standards?

Diese und weitere Fragen sollen in einem Themen-Special der Fachzeitschrift Informationspraxis unter der Überschrift „Openness“ diskutiert werden. Sie sind deshalb herzlich aufgerufen, bis zum 31.01.2017 Beiträge einzureichen. Kritische Auseinandersetzungen mit dem Thema sind ebenso willkommen wie Erfahrungsberichte und Best Practice-Beispiele. Weitere Hinweise zum Veröffentlichungsverfahren finden Sie auf der Webseite der IP unter https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/ip/about/editorialPolicies.

Die Herausgeberschaft haben Gabriele Fahrenkrog, Felix Lohmeier und Sebastian Meyer übernommen. Gabriele Fahrenkrog ist Mitglied der Redaktion der Informationspraxis. Felix Lohmeier und Sebastian Meyer haben nach langjähriger Beschäftigung als Leiter der IT-Abteilung bzw. des IT-Referats Digitale Bibliothek der SLUB Dresden kürzlich die Open Culture Consulting GbR gegründet haben, um Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen im Bereich Openness zu beraten. Für Rückfragen stehen Ihnen die HerausgeberInnen sowie das Team der IP-Redaktion gerne zur Verfügung (info@informationspraxis.de).