Archiv des Autors: Christian Hauschke

Im Zitat: Die digitale Zugänglichkeit von Archivalien

Charlene Faustin beschäftigte sich in ihrer Bachelorarbeit mit der Digitalisierung von 3D-Objekten in wissenschaftlichen Sammlungen. Dabei beschäftigte sie sich unter anderem mit den Gründen für die geringe Verfügbarkeit dieser digitalen Sammlungen und verwies in diesem Zusammenhang auf S. 21 auf Beat Mattmanns Analyse, dass die Kostenfrage hier ein entscheidendes Hindernis darstellen dürfte.

Das zitierende Werk:
Faustin, Charlene 2017. Kriterien für die Digitalisierung von 3D Objekten am Beispiel der wissenschaftlichen Sammlungen in Deutschland. Bachelorarbeit, Humboldt-Universität zu Berlin. URL: https://edoc.hu-berlin.de/handle/18452/19126

Der zitierte Beitrag:
Mattmann, Beat 2016. Die digitale Zugänglichkeit von Archivalien: Stand der Dinge aus Praxissicht. Informationspraxis 2(2). DOI: 10.11588/ip.2016.2.29123

Im Zitat: Double Dipping beim Hybrid Open Access

Laut Google Scholar hat Heiko Hartmann den Double-Dipping-Dauerbrenner von Bernhard Mittermeier in einem Artikel über aktuelle Trends im geisteswissenschaftlichen Publikationswesen Deutschlands zitiert. Da der ziterende Artikel hinter einer Paywall steckt, und der aktuelle Jahrgang innerhalb Deutschlands laut ZDB nur in der Bayerischen Staatsbibliothek zugänglich ist, kann dies unsererseits aktuell nicht überprüft werden. Über Hinweise aus der BSB in den Kommenaren würden wir uns natürlich sehr freuen.

Das zitierende Werk:
Hartmann, Heiko 2017. Academic Publishing in the Humanities: Current trends in Germany. Logos 28 (2), S. 11-26. DOI: 10.1163/1878-4712-11112127

Der zitierte Beitrag:
Mittermaier, Bernhard 2015. Double Dipping beim Hybrid Open Access – Chimäre oder Realität? Informationspraxis 1(1). DOI: 10.11588/ip.2015.1.18274

 

Open Peer Review: Mobile Makerspaces für kleinere Gemeindebibliotheken – ein Projektbericht

Im Volltext des Artikels (PDF) kann direkt kommentiert und annotiert werden. Dafür ist eine einmalige Anmeldung bei Hypothes.is notwendig. Eine Erläuterung zum offenen Reviewverfahren via Hypothes.is haben wir hier zusammengefasst. Anmerkungen und Kommentare zum Beitrag können aber selbstverständlich auch weiterhin über das Kommentarfeld hier im Blog abgegeben werden.

AutorInnen: Karsten SCHULDT; Rudolf MUMENTHALER

Titel: Mobile Makerspaces für kleinere Gemeindebibliotheken – ein Projektbericht

Zusammenfassung:

In einem Projekt der HTW Chur wurde untersucht, ob sich das relativ breite Konzept Makerspace auch für kleinere Bibliotheken in der Schweiz umsetzen lässt. Dabei wurde an die schon vorhandenen, reichhaltigen Erfahrungen mit Makerspaces in Bibliotheken angeschlossen, gleichzeitig an die Möglichkeiten und Potentiale kleinerer Bibliotheken angepasst. In vier Bibliotheken wurde das Konzept “Mobiler Makerspace” umgesetzt; das Projektteam beobachtete diese Veranstaltungen. Der Artikel stellt die Motivation (1) und Idee des Projektes (2) dar, beschreibt anschliessend die im Projekt entstandenen “Mobilen Makerspace Boxen” (3) und die Veranstaltungen, die mit diesen durchgeführt wurden (4). Die Diskussion der Projektergebnisse (5) thematisiert unter anderem die Bedeutung engagierten Personals und der Notwendigkeit, die “Makerspaces” den lokalen Gegebenheiten anzupassen, um erfolgreich zu sein. Gleichzeitig werden kritische Punkte angesprochen und zum Abschluss (6) die weiterhin offene Frage gestellt, was eigentlich das Ziel von Makerspaces in Bibliotheken sein soll.

Im Zitat: Double Dipping beim Hybrid Open Access

„Inspiriert von den Erfahrungen aus dem DFG-Projekt ‚Future Publications in den Humanities‘  werden auf Grundlage eines gegebenen fiktiven Szenarios für das Publizieren eines  geisteswissenschaftlichen Open-Access-Journals die verschiedenen Strategien und Möglichkeiten des Open Access erörtert.“  Dabei erwähnen die Autorinnen Kühnlein und Reichardt auch die Gefahren des Double Dippings.

Das zitierende Werk:
Kühnlein, Dorothea &  Reichardt, Mareen 2016. Rahmenbedingungen für das Publizieren eines Open-Access-Journals. LIBREAS. Library Ideas 30. URL: http://libreas.eu/ausgabe30/kuehnlein/

Der zitierte Beitrag:
Mittermaier, Bernhard 2015. Double Dipping beim Hybrid Open Access – Chimäre oder Realität? Informationspraxis 1(1). DOI: 10.11588/ip.2015.1.18274

 

 

Im Zitat: Double Dipping und Roving Librarians

Markus Putnings und Sybille Geisenheyner beschreiben in Ihrem Artikel „An APC Offsetting Model in progress“ Erfahrungen mit dem Publikationsfonds der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg hinsichtlich des APC-Offsettings. Im Abschnitt „Empfehlungen zur Steigerung der Akzeptanz und Nutzung von Open-Access-Vouchern an der eigenen Hochschule“ wird dabei Bezug auf den Double-Dipping-Artikel von Bernhard Mittermaier genommen.

Das zitierende Werk:
Putnings, Markus & Geisenheyner, Sybille 2016. An APC Offsetting Model in progress. O-Bib – Das offene Bibliotheksjournal 3(4). DOI: 10.5282/o-bib/2016H4S119-135

Der zitierte Beitrag:
Mittermaier, Bernhard 2015. Double Dipping beim Hybrid Open Access – Chimäre oder Realität? Informationspraxis 1(1). DOI: 10.11588/ip.2015.1.18274


In ihrer Bachelorarbeit zu „Leit- und Orientierungssystemen in Bibliotheken“ geht Nina Hippmann auf verschiedene Komponenten dieser Systeme ein. Persönliche Auskunft sei auch eine solche Komponente. In diesem Zusammenhang verweist Sie auf den Artikel zu Roving Librarians an der Hochschule Hannover.

Das zitierende Werk:
Hippmann, Nina 2016. Leit- und Orientierungssysteme in Bibliotheken: eine Konzeption für die Bücherei Ehningen. Bachelorarbeit. Hochschule der Medien. URN: urn:nbn:de:bsz:900-opus4-60124

Der zitierte Beitrag:
Hofmann, Andrea & Hauschke, Christian 2016. Roving Librarians in der Zentralbibliothek der Hochschule Hannover: ein Experiment. Informationspraxis 2(1). DOI: 10.11588/ip.2016.1.28559

Der Informationspraxis-Lesebericht 2016

Das Jahr 2016 ist vorüber. Ein Jahr, in dem wir – wie auch schon 2015 – zwölf Artikel veröffentlichen konnten. Diese Artikel wurden nicht nur veröffentlicht, sondern auch abgerufen. Der beliebteste Artikel im letzten Jahr war Einfluss von Informationskompetenz – Veranstaltungen auf die Qualität von Masterarbeiten von Gary Seitz und Barbara Grossmann. Die folgende Tabelle ist sortiert nach „Artikelansichten gesamt“, wofür HTML-, EPUB- und PDF-Ansichten bzw. Downloads zusammengezählt wurden.

Artikeltitel DOI Ausgabe veröffentlicht Abstract-Ansichten Artikelansichten gesamt HTML EPUB PDF
1. Einfluss von Informationskompetenz-Veranstaltungen auf die Qualität von Masterarbeiten http://dx.doi.org/10.11588/ip.2016.1.23295 Bd. 2, Nr. 1 (2016) 15.02.2016 21:12 1341 1187 600 54 533
2. Roving Librarians in der Zentralbibliothek der Hochschule Hannover: ein Experiment http://dx.doi.org/10.11588/ip.2016.1.28559 Bd. 2, Nr. 1 (2016) 05.05.2016 20:00 2093 1090 443 60 587
3. Barrierefreiheit zur Routine machen – Praxisfall: Digitale Bibliothek http://dx.doi.org/10.11588/ip.2015.1.16888 Bd. 1, Nr. 1 (2015) 23.04.2015 18:30 627 719 467 56 196
4. Lernort Öffentliche Bibliothek und Open Educational Resources (OER) – Zusammenbringen, was zusammen gehört http://dx.doi.org/10.11588/ip.2016.1.26628 Bd. 2, Nr. 1 (2016) 04.03.2016 18:15 1205 690 320 49 321
5. Urban Gardening und Öffentliche Bibliotheken: Konzeption einer Veranstaltungsreihe in der Stadtbibliothek Bad Oldesloe http://dx.doi.org/10.11588/ip.2016.1.23822 Bd. 2, Nr. 1 (2016) 14.01.2016 16:47 1171 689 231 92 366
6. Ist die Bibliothek ein Dritter Ort? Ein Seminarbericht http://dx.doi.org/10.11588/ip.2015.2.23763 Bd. 1, Nr. 2 (2015) 25.11.2015 11:40 1179 623 278 54 291
7. Die digitale Zugänglichkeit von Archivalien: Stand der Dinge aus Praxissicht http://dx.doi.org/10.11588/ip.2016.2.29123 Bd. 2, Nr. 2 (2016) 07.07.2016 15:49 1021 561 182 73 306
8. Double Dipping beim Hybrid Open Access – Chimäre oder Realität? http://dx.doi.org/10.11588/ip.2015.1.18274 Bd. 1, Nr. 1 (2015) 23.04.2015 18:31 429 549 307 26 137
9. Informationssuchverhalten als Grundlage für die Gestaltung von Veranstaltungen zum Erwerb von Informationskompetenz http://dx.doi.org/10.11588/ip.2015.2.19391 Bd. 1, Nr. 2 (2015) 14.09.2015 19:40 573 522 309 35 178
10. Workshopbericht: Armut und Bibliotheken (Nürnberg 2015) http://dx.doi.org/10.11588/ip.2015.2.24186 Bd. 1, Nr. 2 (2015) 03.11.2015 14:33 894 476 177 39 260

Insgesamt wurden 16.158 Abstract-Ansichten und 10.586 Artikel-Ansichten gezählt. Die beliebtesten Formate für die Betrachtung eines Artikels sind HTML (5193), PDF (4376) und mit großem Abstand EPUB (938).

Die hier angegebenen Zahlen wurden mit dem OJS-eigenen „zeitbezogenen Lese-Bericht“ erstellt. Abweichungen von den für jeden Artikel sichtbaren öffentlichen Abrufstatistiken via OA-Statistik können durch unterschiedliche Zählweisen auftreten. Der oben genannte Topartikel von Wollschläger wurde laut OA-Statistik 2016 beispielsweise 1057 Mal abgerufen.

Informationspraxis im ScienceOpen-Index

ScienceOpen hat vor einem Monat einen Wettbewerb für Zeitschriften ausgerufen, die sich dem „Platin-Open-Access“ verschrieben haben. Gemeint sind damit Zeitschriften, die Open Access nach allen Regeln der Kunst umsetzen und darüber hinaus keine Gebühren von AutorInnen (APCs) erheben. Nun wurden die die Gewinner bekannt gegeben (Hervorhebung von mir):

  1. JLIS.it
  2. Magnificat Cultura i Literatura Medievals
  3. Algerian Journal of Natural Products
  4. Matters and Matters Select
  5. Informationspraxis
  6. Izquierdas (revista)
  7. Journal of Paleontological Techniques

„Gewonnen“ haben wir die Indexierung durch ScienceOpen. Informationspraxis-Artikel sind also bald auf einem weiteren Wege recherchierbar, die Publikationen dann noch stärker sichtbar.

Wir freuen uns, die Artikel über Ihre Projekte, Arbeitsergebnisse und Ideen nun auch via ScienceOpen mit der Fachcommunity teilen zu können. Vielleicht kennen Sie auch Kollegen und Kolleginnen, die in ihrem Arbeitsalltag praxisrelevante Erfahrungen gesammelt haben, die es wert sind veröffentlicht zu werden, so dass die Berufsgemeinschaft davon profitieren kann? Wir freuen uns über Ihre Anregungen, Einreichungen und Ideen! Informationen darüber finden Sie hier.

Oder haben Sie Interesse daran, sich bei Informationspraxis einzubringen? Wir laden alle Interessierten herzlich dazu ein, sich auf unterschiedlichen Gebieten aktiv bei der Herausgabe der Zeitschrift zu engagieren. Setzen Sie sich gerne jederzeit über info@informationspraxis.de mit der Redaktion in Verbindung.

Neuer Beitrag veröffentlicht: Die digitale Zugänglichkeit von Archivalien: Stand der Dinge aus Praxissicht

Autor: Beat MATTMANN
Titel:
Die digitale Zugänglichkeit von Archivalien: Stand der Dinge aus Praxissicht

Zusammenfassung
Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg – ein Sprichwort, das bei der Digitalisierung von Kulturgut nicht immer gilt, wie dieser Artikel zeigt. Natürlich sind die Chancen der Digitalisierung allgemein bekannt. Der Weg zur Nutzung dieser Chancen ist allerdings nicht selten steinig. Eine Digitalisierung ist weder günstig, wie dieser Artikel vorrechnet, noch rechtlich immer unproblematisch. In der Praxis zeigt sich jedoch ein kreativer Umgang mit diesen Hürden – durch effiziente Ressourcennutzung, aber auch progressive Rechtsauslegungen oder Beteiligung an Gesetzesrevisionen. Mit diesem Willen ist man also, trotz ungünstiger Rahmenbedingungen, auf einem guten Weg, auch wenn dieser Geduld erfordert.

Schlüsselwörter
Archiv, Sondersammlung, Selektion, Urheberrecht, Digitalisierungskosten

Im Zitat: Barrierefreiheit zur Routine machen – Praxisfall: Digitale Bibliothek

Charlotte Frauchiger setzte sich in ihrer an der HTW Chur entstandenen Bachelorarbeit mit Anforderungen an barrierefreie E-Books auseinander. Sie verweist dabei mehrfach auf eine Informationspraxis-Publikation, die viele der hier behandelten Problemfelder thematisierte, nämlich auf den Artikel „Barrierefreiheit zur Routine machen“ von Susanne Baudisch, Elke Dittmer und Thomas Kahlisch. Beispielhaft sei hier der Einsatz von MathML oder DRM (S. 15) und die Vorteile eines XML-basierten Publikationsprozesses (u.a. S. 20) genannt. Die Bachelorarbeit ist in der Reihe Churer Schriften zur Informationswissenschaft als Band 77 erschienen.

Das zitierende Werk:
Frauchiger, Charlotte 2016. Barrierefreie E-Books. Chur. (Churer Schriften zur Informationswissenschaft, 77). URL: http://www.htwchur.ch/uploads/media/CSI_77_Frauchiger.pdf.

Der zitierte Beitrag:
Baudisch, Susanne, Dittmer, Elke & Kahlisch, Thomas 2015. Barrierefreiheit zur Routine machen – Praxisfall: Digitale Bibliothek. Informationspraxis 1(1). Online im Internet: DOI: 10.11588/ip.2015.1.16888

Informationspraxis in DOAJ, INFODATA und wissenschaftlichen Suchmaschinen

Kürzlich berichteten wir, dass in der Informationspraxis veröffentlichte Beiträge im Directory of Open Access Journals verzeichnet werden. Auf diesem Weg landen die Beiträge auch in diversen Datenbanken und Bibliothekskatalogen.

Doch nicht nur dort sind die Beiträge zu finden, sondern auch in Google Scholar und zumindest teilweise in der Preview des neuen Konkurrenten Microsoft Academic. Hier ist zum Beispiel der Artikel über „Double Dipping beim Hybrid Open Access – Chimäre oder Realität?“ von Bernhard Mittermaier.

Darüber hinaus werden die in der Informationspraxis erschienenen Beiträge auch in INFODATA verzeichnet – rechts oben unter „Zeitschriften / Schriftenreihen“ oder direkt hier.