Archiv des Autors: Christian Hauschke

Der Informationspraxis-Lesebericht 2017

Wieder ist ein Jahr vergangen und der erste Artikel des neuen, nunmehr vierten Jahrgangs steht kurz vor der Veröffentlichung. Zeit, um einen Blick auf das vergangene Jahr zu werfen.

Während in den vorherigen Jahren jeweils exakt 12 Artikel veröffentlicht wurden, konnten wir unseren Output im Jahr 2017 um 8,3 % steigern auf 13 Artikel. Diese Artikel wurden nicht nur veröffentlicht, sondern auch abgerufen. Der beliebteste Artikel im letzten Jahr war Systematische Zielgruppenbefragung – Methode und Ergebnisse von Fokusgruppen-Interviews durch ZB MED von Fabian Gail undMark Vetter.

Die folgende, alle Veröffentlichtungen umfassende Tabelle ist sortiert nach „Artikelansichten gesamt“, wofür HTML-, EPUB- und PDF-Ansichten bzw. Downloads zusammengezählt wurden.

Artikeltitel Veröffentlichungsdatum Abstract-Ansichten Artikel-Ansichten
(gesamt)
EPUB PDF HTML
1 Systematische Zielgruppenbefragung – Methode und Ergebnisse von Fokusgruppen-Interviews durch ZB MED 28.11.2016 20:49 583 1479 78 268 1133
2 Fotobefragung in Bibliotheken – Methode zur Erhebung schwer operationalisierbarer Nutzerbedürfnisse wie „Gemütlichkeit“ 06.02.2017 19:18 1072 1373 117 253 1003
3 Barrierefreiheit zur Routine machen – Praxisfall: Digitale Bibliothek 23.04.2015 18:30 813 1153 142 231 780
4 Wie permanent sind Permalinks? 04.01.2017 13:13 1473 1045 140 387 518
5 Einfluss von Informationskompetenz-Veranstaltungen auf die Qualität von Masterarbeiten 15.02.2016 21:12 551 970 80 195 695
6 Ist die Bibliothek ein Dritter Ort? Ein Seminarbericht 25.11.2015 11:40 1006 970 83 264 623
7 Ein freies Bibliothekssystem für wissenschaftliche Bibliotheken –Werkstattbericht der IST Austria Library 12.03.2017 18:35 1096 935 100 335 500
8 Open Access als Utopie? 16.01.2017 12:25 1451 890 132 331 427
9 Anleitung zur Organisation von Webkonferenzen am Beispiel der “Bibcast”-Aktion zum Bibliothekskongress 2016 16.08.2016 16:18 228 851 71 72 708
10 Lernort Öffentliche Bibliothek und Open Educational Resources (OER) – Zusammenbringen, was zusammen gehört 04.03.2016 18:15 532 728 71 204 453
11 Double Dipping beim Hybrid Open Access – Chimäre oder Realität? 23.04.2015 18:31 578 714 85 175 329
12 Informationssuchverhalten als Grundlage für die Gestaltung von Veranstaltungen zum Erwerb von Informationskompetenz 14.09.2015 19:40 669 632 115 207 310
13 Urban Gardening und Öffentliche Bibliotheken: Konzeption einer Veranstaltungsreihe in der Stadtbibliothek Bad Oldesloe 14.01.2016 16:47 466 587 84 270 233
14 Publikationsunterstützung: Die Bibliothek ist nicht genug 06.06.2017 06:46 1069 554 77 272 205
15 Openness oder „nordkoreanische Verhältnisse“? Top-down implementierter Open Access im britischen Hochschulsystem 19.03.2017 15:29 660 536 108 144 284
16 Erstellung wiederverwendbarer RDF-Geodaten mit Google Refine 09.11.2015 14:08 235 506 61 97 348
17 Was macht erfolgreiche Bibliothekspolitik aus? Ein Seminarbericht 17.04.2015 20:44 204 452 76 58 318
18 Die App „Weltbrand 1914“ der SUB Hamburg – Ein Werkstattbericht 30.01.2015 00:00 104 448 80 92 276
19 7. Wildauer Bibliothekssymposium – RFID und wirklich noch viel mehr … 30.01.2015 21:05 114 445 93 120 232
20 Open Data an Wissenschaftlichen Bibliotheken der Schweiz 13.04.2017 21:28 715 400 90 162 148
21 Roving Librarians in der Zentralbibliothek der Hochschule Hannover: ein Experiment 05.05.2016 20:00 407 396 76 182 138
22 Videospielturniere in öffentlichen Schweizer Bibliotheken 10.04.2016 19:39 149 364 56 122 186
23 Third-Party-Elemente in deutschen Bibliothekswebseiten 26.09.2016 21:32 360 356 121 87 148
24 Openness in den Künsten – Ein Praxisbericht der Mediathek HGK FHNW Basel 06.06.2017 06:44 511 341 73 94 174
25 Workshopbericht: Armut und Bibliotheken (Nürnberg 2015) 03.11.2015 14:33 246 337 61 102 174
26 Eine Untersuchung der Sichtbarkeit von Open-Access Abschlussarbeiten auf deutschen institutionellen Repositorien 16.05.2015 18:17 164 336 88 145 103
27 Editorial – Rückblick und Call for Call for Papers 07.07.2016 00:00 187 335 66 148 121
28 Mobile Makerspaces für kleinere Gemeindebibliotheken: Ein Projektbericht 25.09.2017 00:00 833 333 58 99 176
29 Editorial – Willkommen zur ersten Ausgabe der Informationspraxis! 30.01.2015 21:05 216 315 92 68 155
30 EU-Urheberrechtsreform: Eine Problembeschreibung aus Sicht der Bibliotheken 20.09.2016 12:29 151 307 79 111 117
31 Die digitale Zugänglichkeit von Archivalien: Stand der Dinge aus Praxissicht 07.07.2016 15:49 344 300 106 93 101
32 Editorial Schwerpunkt “Openness” – Warum Openness in Kultur und Wissenschaft? 14.07.2017 10:10 409 281 84 197
33 Curriculumsreform des Bachelor-Studiengangs Information Science an der HTW Chur 21.07.2015 17:42 118 275 72 89 114
34 Erklären, warum Bibliotheken so sind, wie sie sind: Zur Nutzung von Archivmaterialien zur Erklärung des Status Quo von Bibliotheken 18.09.2016 20:46 192 194 71 34 89
35 Erfassung von Wissensorganisationssystemen in BARTOC – Ergebnis eines Projektseminars an der Hochschule Hannover 27.11.2017 21:48 242 104 43 61
36 Tagungsbericht VIVO-Workshop 2017 – “Forschungsinformationen in der Praxis” 06.12.2017 20:29 326 96 57 39
37 Zitationsdaten extrahieren: halbautomatisch, offen, vernetzt. Ein Workshopbericht 20.12.2017 19:05 244 48 12 36
 GESAMT 18718   20261 2902 5707 11652

Insgesamt wurden also 18.718 Abstract-Ansichten (2016: 16.158) und 20.261 Artikel-Ansichten (2016: 10.586) gezählt. Die beliebtesten Formate für die Betrachtung eines Artikels sind HTML 11.652 (2016: 5.193), PDF 5707 (2016: 4.376) und dann langsam aufholend EPUB 2909 (2016: 938). HTML hat sich 2017 als mit Abstand beliebtestes Format für die Lektüre von Informationspraxis-Artikeln erwiesen.

Die hier angegebenen Zahlen wurden mit dem OJS-eigenen „zeitbezogenen Lese-Bericht“ erstellt. Abweichungen von den für jeden Artikel sichtbaren öffentlichen Abrufstatistiken via OA-Statistik können durch unterschiedliche Zählweisen auftreten.

Neuer Beitrag veröffentlicht: Erfassung von Wissensorganisationssystemen in BARTOC – Ergebnis eines Projektseminars an der Hochschule Hannover

AutorInnen: Jakob VOSS, Laura BODE, Diana HAMASUR, Laura ISBANNER, Jan JÄGER, Ebru KURTAR, Kim Antonia PETERS, Melis RUFAIOGLU, Christian SCHNEEVOGT, Romy STELTER, Jennifer WIEGAND, Ann Christin WILD, Remziye YILDIRIMER

Titel: Erfassung von Wissensorganisationssystemen in BARTOC Ergebnis eines Projektseminars an der Hochschule Hannover

Zusammenfassung
Das Basel Register of Thesauri, Ontologies & Classifications (BARTOC) hat sich innerhalb weniger Jahre mit mehr als 2.700 Einträgen zu einem umfangreichen Verzeichnis von Wissensorganisationssystemen entwickelt. Im Sommersemester 2017 wurde diese Entwicklung von einem Projektseminar mit Bachelor-Studierenden der Hochschule Hannover begleitet. Eine Revision und Erweiterung der Inhalte von BARTOC führte zu einer besseren Abdeckung ausgewählter Metadatenfelder. Darüber hinaus wurden verschiedene Statistiken, Informationsmaterialien und ein neues Logo erstellt.

Schlüsselwörter
BARTOC, Normdatenverzeichnis, Katalogisierung, Projektbericht

Im Zitat: Die digitale Zugänglichkeit von Archivalien

Charlene Faustin beschäftigte sich in ihrer Bachelorarbeit mit der Digitalisierung von 3D-Objekten in wissenschaftlichen Sammlungen. Dabei beschäftigte sie sich unter anderem mit den Gründen für die geringe Verfügbarkeit dieser digitalen Sammlungen und verwies in diesem Zusammenhang auf S. 21 auf Beat Mattmanns Analyse, dass die Kostenfrage hier ein entscheidendes Hindernis darstellen dürfte.

Das zitierende Werk:
Faustin, Charlene 2017. Kriterien für die Digitalisierung von 3D Objekten am Beispiel der wissenschaftlichen Sammlungen in Deutschland. Bachelorarbeit, Humboldt-Universität zu Berlin. URL: https://edoc.hu-berlin.de/handle/18452/19126

Der zitierte Beitrag:
Mattmann, Beat 2016. Die digitale Zugänglichkeit von Archivalien: Stand der Dinge aus Praxissicht. Informationspraxis 2(2). DOI: 10.11588/ip.2016.2.29123

Im Zitat: Double Dipping beim Hybrid Open Access

Laut Google Scholar hat Heiko Hartmann den Double-Dipping-Dauerbrenner von Bernhard Mittermeier in einem Artikel über aktuelle Trends im geisteswissenschaftlichen Publikationswesen Deutschlands zitiert. Da der ziterende Artikel hinter einer Paywall steckt, und der aktuelle Jahrgang innerhalb Deutschlands laut ZDB nur in der Bayerischen Staatsbibliothek zugänglich ist, kann dies unsererseits aktuell nicht überprüft werden. Über Hinweise aus der BSB in den Kommenaren würden wir uns natürlich sehr freuen.

Das zitierende Werk:
Hartmann, Heiko 2017. Academic Publishing in the Humanities: Current trends in Germany. Logos 28 (2), S. 11-26. DOI: 10.1163/1878-4712-11112127

Der zitierte Beitrag:
Mittermaier, Bernhard 2015. Double Dipping beim Hybrid Open Access – Chimäre oder Realität? Informationspraxis 1(1). DOI: 10.11588/ip.2015.1.18274

 

Open Peer Review: Mobile Makerspaces für kleinere Gemeindebibliotheken – ein Projektbericht

Im Volltext des Artikels (PDF) kann direkt kommentiert und annotiert werden. Dafür ist eine einmalige Anmeldung bei Hypothes.is notwendig. Eine Erläuterung zum offenen Reviewverfahren via Hypothes.is haben wir hier zusammengefasst. Anmerkungen und Kommentare zum Beitrag können aber selbstverständlich auch weiterhin über das Kommentarfeld hier im Blog abgegeben werden.

AutorInnen: Karsten SCHULDT; Rudolf MUMENTHALER

Titel: Mobile Makerspaces für kleinere Gemeindebibliotheken – ein Projektbericht

Zusammenfassung:

In einem Projekt der HTW Chur wurde untersucht, ob sich das relativ breite Konzept Makerspace auch für kleinere Bibliotheken in der Schweiz umsetzen lässt. Dabei wurde an die schon vorhandenen, reichhaltigen Erfahrungen mit Makerspaces in Bibliotheken angeschlossen, gleichzeitig an die Möglichkeiten und Potentiale kleinerer Bibliotheken angepasst. In vier Bibliotheken wurde das Konzept “Mobiler Makerspace” umgesetzt; das Projektteam beobachtete diese Veranstaltungen. Der Artikel stellt die Motivation (1) und Idee des Projektes (2) dar, beschreibt anschliessend die im Projekt entstandenen “Mobilen Makerspace Boxen” (3) und die Veranstaltungen, die mit diesen durchgeführt wurden (4). Die Diskussion der Projektergebnisse (5) thematisiert unter anderem die Bedeutung engagierten Personals und der Notwendigkeit, die “Makerspaces” den lokalen Gegebenheiten anzupassen, um erfolgreich zu sein. Gleichzeitig werden kritische Punkte angesprochen und zum Abschluss (6) die weiterhin offene Frage gestellt, was eigentlich das Ziel von Makerspaces in Bibliotheken sein soll.

Im Zitat: Double Dipping beim Hybrid Open Access

„Inspiriert von den Erfahrungen aus dem DFG-Projekt ‚Future Publications in den Humanities‘  werden auf Grundlage eines gegebenen fiktiven Szenarios für das Publizieren eines  geisteswissenschaftlichen Open-Access-Journals die verschiedenen Strategien und Möglichkeiten des Open Access erörtert.“  Dabei erwähnen die Autorinnen Kühnlein und Reichardt auch die Gefahren des Double Dippings.

Das zitierende Werk:
Kühnlein, Dorothea &  Reichardt, Mareen 2016. Rahmenbedingungen für das Publizieren eines Open-Access-Journals. LIBREAS. Library Ideas 30. URL: http://libreas.eu/ausgabe30/kuehnlein/

Der zitierte Beitrag:
Mittermaier, Bernhard 2015. Double Dipping beim Hybrid Open Access – Chimäre oder Realität? Informationspraxis 1(1). DOI: 10.11588/ip.2015.1.18274

 

 

Im Zitat: Double Dipping und Roving Librarians

Markus Putnings und Sybille Geisenheyner beschreiben in Ihrem Artikel „An APC Offsetting Model in progress“ Erfahrungen mit dem Publikationsfonds der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg hinsichtlich des APC-Offsettings. Im Abschnitt „Empfehlungen zur Steigerung der Akzeptanz und Nutzung von Open-Access-Vouchern an der eigenen Hochschule“ wird dabei Bezug auf den Double-Dipping-Artikel von Bernhard Mittermaier genommen.

Das zitierende Werk:
Putnings, Markus & Geisenheyner, Sybille 2016. An APC Offsetting Model in progress. O-Bib – Das offene Bibliotheksjournal 3(4). DOI: 10.5282/o-bib/2016H4S119-135

Der zitierte Beitrag:
Mittermaier, Bernhard 2015. Double Dipping beim Hybrid Open Access – Chimäre oder Realität? Informationspraxis 1(1). DOI: 10.11588/ip.2015.1.18274


In ihrer Bachelorarbeit zu „Leit- und Orientierungssystemen in Bibliotheken“ geht Nina Hippmann auf verschiedene Komponenten dieser Systeme ein. Persönliche Auskunft sei auch eine solche Komponente. In diesem Zusammenhang verweist Sie auf den Artikel zu Roving Librarians an der Hochschule Hannover.

Das zitierende Werk:
Hippmann, Nina 2016. Leit- und Orientierungssysteme in Bibliotheken: eine Konzeption für die Bücherei Ehningen. Bachelorarbeit. Hochschule der Medien. URN: urn:nbn:de:bsz:900-opus4-60124

Der zitierte Beitrag:
Hofmann, Andrea & Hauschke, Christian 2016. Roving Librarians in der Zentralbibliothek der Hochschule Hannover: ein Experiment. Informationspraxis 2(1). DOI: 10.11588/ip.2016.1.28559

Der Informationspraxis-Lesebericht 2016

Das Jahr 2016 ist vorüber. Ein Jahr, in dem wir – wie auch schon 2015 – zwölf Artikel veröffentlichen konnten. Diese Artikel wurden nicht nur veröffentlicht, sondern auch abgerufen. Der beliebteste Artikel im letzten Jahr war Einfluss von Informationskompetenz – Veranstaltungen auf die Qualität von Masterarbeiten von Gary Seitz und Barbara Grossmann. Die folgende Tabelle ist sortiert nach „Artikelansichten gesamt“, wofür HTML-, EPUB- und PDF-Ansichten bzw. Downloads zusammengezählt wurden.

Artikeltitel DOI Ausgabe veröffentlicht Abstract-Ansichten Artikelansichten gesamt HTML EPUB PDF
1. Einfluss von Informationskompetenz-Veranstaltungen auf die Qualität von Masterarbeiten http://dx.doi.org/10.11588/ip.2016.1.23295 Bd. 2, Nr. 1 (2016) 15.02.2016 21:12 1341 1187 600 54 533
2. Roving Librarians in der Zentralbibliothek der Hochschule Hannover: ein Experiment http://dx.doi.org/10.11588/ip.2016.1.28559 Bd. 2, Nr. 1 (2016) 05.05.2016 20:00 2093 1090 443 60 587
3. Barrierefreiheit zur Routine machen – Praxisfall: Digitale Bibliothek http://dx.doi.org/10.11588/ip.2015.1.16888 Bd. 1, Nr. 1 (2015) 23.04.2015 18:30 627 719 467 56 196
4. Lernort Öffentliche Bibliothek und Open Educational Resources (OER) – Zusammenbringen, was zusammen gehört http://dx.doi.org/10.11588/ip.2016.1.26628 Bd. 2, Nr. 1 (2016) 04.03.2016 18:15 1205 690 320 49 321
5. Urban Gardening und Öffentliche Bibliotheken: Konzeption einer Veranstaltungsreihe in der Stadtbibliothek Bad Oldesloe http://dx.doi.org/10.11588/ip.2016.1.23822 Bd. 2, Nr. 1 (2016) 14.01.2016 16:47 1171 689 231 92 366
6. Ist die Bibliothek ein Dritter Ort? Ein Seminarbericht http://dx.doi.org/10.11588/ip.2015.2.23763 Bd. 1, Nr. 2 (2015) 25.11.2015 11:40 1179 623 278 54 291
7. Die digitale Zugänglichkeit von Archivalien: Stand der Dinge aus Praxissicht http://dx.doi.org/10.11588/ip.2016.2.29123 Bd. 2, Nr. 2 (2016) 07.07.2016 15:49 1021 561 182 73 306
8. Double Dipping beim Hybrid Open Access – Chimäre oder Realität? http://dx.doi.org/10.11588/ip.2015.1.18274 Bd. 1, Nr. 1 (2015) 23.04.2015 18:31 429 549 307 26 137
9. Informationssuchverhalten als Grundlage für die Gestaltung von Veranstaltungen zum Erwerb von Informationskompetenz http://dx.doi.org/10.11588/ip.2015.2.19391 Bd. 1, Nr. 2 (2015) 14.09.2015 19:40 573 522 309 35 178
10. Workshopbericht: Armut und Bibliotheken (Nürnberg 2015) http://dx.doi.org/10.11588/ip.2015.2.24186 Bd. 1, Nr. 2 (2015) 03.11.2015 14:33 894 476 177 39 260

Insgesamt wurden 16.158 Abstract-Ansichten und 10.586 Artikel-Ansichten gezählt. Die beliebtesten Formate für die Betrachtung eines Artikels sind HTML (5193), PDF (4376) und mit großem Abstand EPUB (938).

Die hier angegebenen Zahlen wurden mit dem OJS-eigenen „zeitbezogenen Lese-Bericht“ erstellt. Abweichungen von den für jeden Artikel sichtbaren öffentlichen Abrufstatistiken via OA-Statistik können durch unterschiedliche Zählweisen auftreten. Der oben genannte Topartikel von Wollschläger wurde laut OA-Statistik 2016 beispielsweise 1057 Mal abgerufen.

Informationspraxis im ScienceOpen-Index

ScienceOpen hat vor einem Monat einen Wettbewerb für Zeitschriften ausgerufen, die sich dem „Platin-Open-Access“ verschrieben haben. Gemeint sind damit Zeitschriften, die Open Access nach allen Regeln der Kunst umsetzen und darüber hinaus keine Gebühren von AutorInnen (APCs) erheben. Nun wurden die die Gewinner bekannt gegeben (Hervorhebung von mir):

  1. JLIS.it
  2. Magnificat Cultura i Literatura Medievals
  3. Algerian Journal of Natural Products
  4. Matters and Matters Select
  5. Informationspraxis
  6. Izquierdas (revista)
  7. Journal of Paleontological Techniques

„Gewonnen“ haben wir die Indexierung durch ScienceOpen. Informationspraxis-Artikel sind also bald auf einem weiteren Wege recherchierbar, die Publikationen dann noch stärker sichtbar.

Wir freuen uns, die Artikel über Ihre Projekte, Arbeitsergebnisse und Ideen nun auch via ScienceOpen mit der Fachcommunity teilen zu können. Vielleicht kennen Sie auch Kollegen und Kolleginnen, die in ihrem Arbeitsalltag praxisrelevante Erfahrungen gesammelt haben, die es wert sind veröffentlicht zu werden, so dass die Berufsgemeinschaft davon profitieren kann? Wir freuen uns über Ihre Anregungen, Einreichungen und Ideen! Informationen darüber finden Sie hier.

Oder haben Sie Interesse daran, sich bei Informationspraxis einzubringen? Wir laden alle Interessierten herzlich dazu ein, sich auf unterschiedlichen Gebieten aktiv bei der Herausgabe der Zeitschrift zu engagieren. Setzen Sie sich gerne jederzeit über info@informationspraxis.de mit der Redaktion in Verbindung.

Neuer Beitrag veröffentlicht: Die digitale Zugänglichkeit von Archivalien: Stand der Dinge aus Praxissicht

Autor: Beat MATTMANN
Titel:
Die digitale Zugänglichkeit von Archivalien: Stand der Dinge aus Praxissicht

Zusammenfassung
Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg – ein Sprichwort, das bei der Digitalisierung von Kulturgut nicht immer gilt, wie dieser Artikel zeigt. Natürlich sind die Chancen der Digitalisierung allgemein bekannt. Der Weg zur Nutzung dieser Chancen ist allerdings nicht selten steinig. Eine Digitalisierung ist weder günstig, wie dieser Artikel vorrechnet, noch rechtlich immer unproblematisch. In der Praxis zeigt sich jedoch ein kreativer Umgang mit diesen Hürden – durch effiziente Ressourcennutzung, aber auch progressive Rechtsauslegungen oder Beteiligung an Gesetzesrevisionen. Mit diesem Willen ist man also, trotz ungünstiger Rahmenbedingungen, auf einem guten Weg, auch wenn dieser Geduld erfordert.

Schlüsselwörter
Archiv, Sondersammlung, Selektion, Urheberrecht, Digitalisierungskosten