Archiv des Autors: Christian Hauschke

Open Peer Review: Bibliotheks-und InformationswissenschafterInnen in der Twittersphäre

Im Volltext des Artikels (PDF) kann bis zum 6. November 2019 direkt kommentiert und annotiert werden. Dafür ist eine einmalige Anmeldung bei Hypothes.is notwendig. Eine Erläuterung zum offenen Reviewverfahren via Hypothes.is haben wir hier zusammengefasst. Anmerkungen und Kommentare zum Beitrag können aber selbstverständlich auch weiterhin über das Kommentarfeld hier im Blog abgegeben werden.

Autorin: Sophie Schneider

Titel: Bibliotheks-und InformationswissenschafterInnen in der Twittersphäre

Zusammenfassung
Der vorliegende Artikel stützt sich inhaltlich auf die Bachelorarbeit „Microblogging in den Informationswissenschaften – quantitative Untersuchungen exemplarischer Communities auf Twitter“ (Schneider 2019). Die genannte Bachelorarbeit versteht sich als eine erste Bestandsaufnahme über die Zusammensetzung der bibliotheks-und informationswissenschaftlichen Community auf Twitter und insbesondere in Bezug auf ein mögliches methodisches Vorgehen bei der Analyse des zugehörigen sozialen Netzwerks. Hierzu wurde unter anderem die Repräsentation der Informationswissenschaften auf der Microblogging-Plattform im Hinblick auf AkteurInnen sowie einzelne InformationswissenschaftlicheThemenfelderuntersucht.

Open Peer Review: Linked Data in der iDAI.world

Im Volltext des Artikels (PDF) kann bis zum 7. April 2019 direkt kommentiert und annotiert werden. Dafür ist eine einmalige Anmeldung bei Hypothes.is notwendig. Eine Erläuterung zum offenen Reviewverfahren via Hypothes.is haben wir hier zusammengefasst. Anmerkungen und Kommentare zum Beitrag können aber selbstverständlich auch weiterhin über das Kommentarfeld hier im Blog abgegeben werden.

Autorinnen: Sabine Thänert, Marina Unger

Titel: Linked Data in der iDAI.world – am Beispiel des Projekts „Gelehrte, Ausgräber und Kunsthändler: Die Korrespondenz des Instituto di Corrispondenza Archeologica als Wissensquelle und Netzwerkindikator“ am Deutschen Archäologischen Institut

Zusammenfassung
Anhand des DFG-Projektes „Gelehrte, Ausgräber und Kunsthändler: Die Korrespondenz des Instituto di Corrispondenza Archeologica als Wissensquelle und Netzwerkindikator“ diskutiert der Beitrag Aspekte von Linked Data in den Infrastrukturen der iDAI.world und darüber hinaus. Die Dokumentbasis bilden die sogenannten Gelehrtenbriefe aus den Archiven des DAI Rom und der Zentrale in Berlin, die im Rahmen des Projekts erfasst, digitalisiert und weiterverarbeitet werden. Die Autographe sind zum einen einzigartige Quellen archäologischen und fachhistorischen Wissens, zum anderen zeugen sie von einem dichten Netzwerk, das sich um das Institut Archäologischer Korrespondenz im Laufe des 19. Jahrhunderts gebildet hatte. Im Fokus des Beitrags stehen neben Themen wie Metadaten- und Normdatengenerierung auch die Publikation der Briefe als Linked Data, die inhaltliche Aufarbeitung mittels Methoden des Text-Mining sowie der Netzwerkvisualisierung.

Schlüsselwörter
Linked Data; Netzwerk; iDAI.world

OPR zum Beitrag „Ein Ontologie-Entwurf für die Klassifikation von historischen Wasserzeichen“

Seit der Veröffentlichung des Preprints „Ein Ontologie-Entwurf für die Klassifikation von historischen Wasserzeichen“ im Open Peer Review ist ein Monat vergangen. Die Autorin erhält nun eine Rückmeldung und wird gebeten, Änderungen ggf. in den Text einzuarbeiten und zu dokumentieren. Im Anschluss erhält der Text das finale Layout und wird in der Zeitschrift Informationspraxis publiziert. Kommentare zu allen Beiträgen sind weiterhin möglich.

Open Peer Review: Ein Ontologie-Entwurf für die Klassifikation von historischen Wasserzeichen

Im Volltext des Artikels (PDF) kann bis zum 5. März 2019 direkt kommentiert und annotiert werden. Dafür ist eine einmalige Anmeldung bei Hypothes.is notwendig. Eine Erläuterung zum offenen Reviewverfahren via Hypothes.is haben wir hier zusammengefasst. Anmerkungen und Kommentare zum Beitrag können aber selbstverständlich auch weiterhin über das Kommentarfeld hier im Blog abgegeben werden.

Autorin: Nicole Eichenberger

Titel: Ein Ontologie-Entwurf für die Klassifikation von historischen Wasserzeichen (Preprint)

Zusammenfassung
Die Klassifikation von historischen Wasserzeichen spielt sowohl für die kodikologische Forschung als auch für Bibliotheken und Archive als datenverwaltende Institutionen eine zentrale Rolle. Die existierenden Wasserzeichen-Datenbanken arbeiten mit hierarchischen Klassifikationssystematiken, die der Komplexität des historischen Materials oft nicht gerecht werden. Aus diesem Grund wird im vorliegenden Beitrag ein Entwurf einer Wasserzeichenklassifikation in der flexibleren Form der Ontologie präsentiert. Dieser erlaubt nicht nur eine differenziertere Erfassung von und Suche nach Wasserzeichen, sondern kann perspektivisch auch in andere Portale integriert und für Digital-Humanities-Forschungsszenarien nachgenutzt werden.

Der Informationspraxis-Lesebericht 2018

Wieder ist ein Jahr vergangen und der erste Artikel des neuen, nunmehr fünften Jahrgangs wurde gerade veröffentlicht. Zeit, um einen Blick auf den Lesebericht für das vergangene Jahr 2018 zu werfen.

Während in den vorherigen Jahren jeweils exakt 12 Artikel bzw. einmal 13 Artikel veröffentlicht wurden, blicken wir für das letzte Jahr nur auf 6 Artikel zurück. Dafür konnten wir aber in den letzten Wochen so viele Einreichungen wie vielleicht noch nie zuvor verzeichnen.

Die Artikel wurden nicht nur veröffentlicht, sondern auch abgerufen. Wie schon im vergangenen Jahr war der beliebteste Artikel Systematische Zielgruppenbefragung – Methode und Ergebnisse von Fokusgruppen-Interviews durch ZB MED von Fabian Gail und Mark Vetter.

Die folgende, alle Veröffentlichtungen umfassende Tabelle ist sortiert nach „Artikelansichten gesamt“, wofür HTML- und PDF-Ansichten bzw. Downloads zusammengezählt wurden. EPUB-Downloads stehen in der Statistik zur Zeit nicht zur Verfügung, sie werden – falls möglich – nachgereicht.

Artikeltitel Veröffentlichungsdatum  Artikelansichten gesamt HTML PDF
Systematische Zielgruppenbefragung – Methode und Ergebnisse von Fokusgruppen-Interviews durch ZB MED 28.11.2016 1743 1661 82
Informationssuchverhalten als Grundlage für die Gestaltung von Veranstaltungen zum Erwerb von Informationskompetenz 14.09.2015 1195 1083 112
Ist die Bibliothek ein Dritter Ort? Ein Seminarbericht 25.11.2015 1143 1047 96
Fotobefragung in Bibliotheken – Methode zur Erhebung schwer operationalisierbarer Nutzerbedürfnisse wie „Gemütlichkeit“ 06.02.2017 1118 1070 48
Ein freies Bibliothekssystem für wissenschaftliche Bibliotheken –Werkstattbericht der IST Austria Library 12.03.2017 1080 936 144
Double Dipping beim Hybrid Open Access – Chimäre oder Realität? 23.04.2015 981 881 34
Barrierefreiheit zur Routine machen – Praxisfall: Digitale Bibliothek 23.04.2015 853 781 72
Anleitung zur Organisation von Webkonferenzen am Beispiel der “Bibcast”-Aktion zum Bibliothekskongress 2016 16.08.2016 822 775 47
Lernort Öffentliche Bibliothek und Open Educational Resources (OER) – Zusammenbringen, was zusammen gehört 04.03.2016 801 737 64
Erstellung wiederverwendbarer RDF-Geodaten mit Google Refine 09.11.2015 768 733 35
A week of manuscript studies with the digital workspace “mirador@ubleipzig” 22.01.2018 725 642 83
Einfluss von Informationskompetenz-Veranstaltungen auf die Qualität von Masterarbeiten 15.02.2016 683 597 86
Open Access als Utopie? 16.01.2017 645 582 63
Die App „Weltbrand 1914“ der SUB Hamburg – Ein Werkstattbericht 30.01.2015 622 583 39
Openness in den Künsten – Ein Praxisbericht der Mediathek HGK FHNW Basel 06.06.2017 603 568 35
Roving Librarians in der Zentralbibliothek der Hochschule Hannover: ein Experiment 05.05.2016 589 547 42
Wie permanent sind Permalinks? 04.01.2017 374 309 65
Openness oder „nordkoreanische Verhältnisse“? Top-down implementierter Open Access im britischen Hochschulsystem 19.03.2017 372 342 30
Zitationsdaten extrahieren: halbautomatisch, offen, vernetzt. Ein Workshopbericht 20.12.2017 333 241 92
Mobile Makerspaces für kleinere Gemeindebibliotheken: Ein Projektbericht 25.09.2017 318 236 82
Tagungsbericht VIVO-Workshop 2017 – “Forschungsinformationen in der Praxis” 06.12.2017 297 207 90
Urban Gardening und Öffentliche Bibliotheken: Konzeption einer Veranstaltungsreihe in der Stadtbibliothek Bad Oldesloe 14.01.2016 283 232 51
Erfassung von Wissensorganisationssystemen in BARTOC – Ergebnis eines Projektseminars an der Hochschule Hannover 27.11.2017 239 167 72
7. Wildauer Bibliothekssymposium – RFID und wirklich noch viel mehr … 30.01.2015 234 201 33
Die digitale Zugänglichkeit von Archivalien: Stand der Dinge aus Praxissicht 07.07.2016 188 132 56
Anforderungen an Forschungsinformationssysteme in Deutschland durch Forschende und Forschungsadministration – Zusammenfassung zweier Studien 18.07.2018 188 131 57
Third-Party-Elemente in deutschen Bibliothekswebseiten 26.09.2016 155 121 34
Open Data an Wissenschaftlichen Bibliotheken der Schweiz 13.04.2017 148 100 48
Curriculumsreform des Bachelor-Studiengangs Information Science an der HTW Chur 21.07.2015 148 116 32
Publikationsunterstützung: Die Bibliothek ist nicht genug 06.06.2017 142 87 55
EU-Urheberrechtsreform: Eine Problembeschreibung aus Sicht der Bibliotheken 20.09.2016 140 96 44
Editorial – Willkommen zur ersten Ausgabe der Informationspraxis! 30.01.2015 129 96 33
Eine Untersuchung der Sichtbarkeit von Open-Access Abschlussarbeiten auf deutschen institutionellen Repositorien 16.05.2015 128 87 41
Editorial Schwerpunkt “Openness” – Warum Openness in Kultur und Wissenschaft? 14.07.2017 126 94 32
Editorial – Rückblick und Call for Call for Papers 07.07.2016 125 94 31
Erklären, warum Bibliotheken so sind, wie sie sind: Zur Nutzung von Archivmaterialien zur Erklärung des Status Quo von Bibliotheken 18.09.2016 118 87 31
Videospielturniere in öffentlichen Schweizer Bibliotheken 10.04.2016 117 75 42
Was macht erfolgreiche Bibliothekspolitik aus? Ein Seminarbericht 17.04.2015 110 79 31
Workshopbericht: Armut und Bibliotheken (Nürnberg 2015) 03.11.2015 102 73 29
Vitro – ein universell einsetzbarer Editor für Ontologien und Instanzen 11.12.2018 69 59 10
Inklusion in Gedächtniseinrichtungen in der Schweiz: Ein Seminarbericht 28.10.2018 50 35 15
lobid – Dateninfrastruktur für Bibliotheken 17.12.2018 44 37 7
Semantische Technologien für lokale Erschliessungssysteme der Schweiz: Ein Pilotprojekt der Sportmediathek Magglingen und des Basel Register of Thesauri, Ontologies & Classifications (BARTOC.org) 25.10.2018 31 15 16

Insgesamt wurden 21.566 Abstract-Ansichten (2017: 18.718) und 19079 Artikel-Ansichten (ohne EPUB, 2017 mit EPUB: 20.261) gezählt. Das mit Abstand beliebteste Format für die Betrachtung eines Artikels ist HTML mit 16.772 Ansichten, PDF kommt nur noch auf 2.241 (2017: 5707).

Die hier angegebenen Zahlen wurden mit dem OJS-eigenen „zeitbezogenen Lese-Bericht“ erstellt. Abweichungen von den für jeden Artikel sichtbaren öffentlichen Abrufstatistiken via OA-Statistik können durch unterschiedliche Zählweisen auftreten.

OPR zum Beitrag ‚Semantische Technologien für lokale Erschliessungssysteme der Schweiz: Ein Pilotprojekt der Sportmediathek Magglingen und des Basel Register of Thesauri, Ontologies & Classifications (BARTOC.org)‘ ist abgeschlossen

Seit der Veröffentlichung des Preprints „Semantische Technologien für lokale Erschliessungssysteme der Schweiz: Ein Pilotprojekt der Sportmediathek Magglingen und des Basel Register of Thesauri, Ontologies & Classifications (BARTOC.org)“ im Open Peer Review ist ein Monat vergangen. Die AutorInnen erhalten nun eine Rückmeldung und werden gebeten, Änderungen ggf. in den Text einzuarbeiten und zu dokumentieren. Im Anschluss erhält der Text das finale Layout und wird in der Zeitschrift Informationspraxis publiziert. Kommentare zu allen Beiträgen sind weiterhin möglich.

Open Peer Review: Semantische Technologien für lokale Erschliessungssysteme der Schweiz: Ein Pilotprojekt der Sportmediathek Magglingen und des Basel Register of Thesauri, Ontologies & Classifications (BARTOC.org)

Im Volltext des Artikels (PDF) kann direkt kommentiert und annotiert werden. Dafür ist eine einmalige Anmeldung bei Hypothes.is notwendig. Eine Erläuterung zum offenen Reviewverfahren via Hypothes.is haben wir hier zusammengefasst. Anmerkungen und Kommentare zum Beitrag können aber selbstverständlich auch weiterhin über das Kommentarfeld hier im Blog abgegeben werden.

AutorInnen: Oliver SIEVI, Andreas LEDL & Jonas WAEBER

Titel: Semantische Technologien für lokale Erschliessungssysteme der Schweiz: Ein Pilotprojekt der Sportmediathek Magglingen und des Basel Register of Thesauri, Ontologies & Classifications (BARTOC.org)

Zusammenfassung
In der Schweiz pflegen viele Gedächtnisinstitutionen ihre eigenen, teils mehrsprachigen kontrollierten Vokabulare. Häufig jedoch sind diese Erschliessungssysteme überhaupt nicht, oder nicht in maschinenlesbarer Form publiziert. Die Sportmediathek Magglingen verfügt über eine Systematik sowie einen Schlagwortindex, die regelmässig aktualisiert und als PDF auf der Homepage veröffentlicht werden. In Kooperation mit BARTOC.org wurden beide Vokabulare nach Semantic Web Standards zugänglich gemacht. Unser Beitrag legt exemplarisch dar, welche praktischen Schritte nötig sind, um aus “Datensilos” frei zugängliche Erschliessungssysteme zu machen. Zudem erläutern wir, welche Vorteile es für die Institutionen selbst hat, ihre Vokabulare als Linked Open Data zu veröffentlichen und welchen Beitrag sie damit zur Sicherung von Erschliessungssystemen als kulturelles Erbe der Schweiz leisten.

Im Zitat: „Bibliothek als Dritter Ort“ und „Lernort Öffentliche Bibliothek und OER“

Thomas Gerdes untersucht in der 428. Berliner Handreichung die Bedeutung der Open-Science-Bewegung für wissenschaftlichen Bibliotheken. Dabei beschäftigt er sich auch mit den Themen Citizen Science und OER, inklusive eines kleinen Schlenkers in den ÖB-Sektor (S. 54):

Unter der Überschrift Lernort Öffentliche Bibliothek und Open Educational Resources (OER) – Zusammenbringen, was zusammengehört fordert die Mitherausgeberin der Zeitschrift Informationspraxis, Gabriele Fahrenkrog, öffentliche Bibliotheken dazu auf, eine OER-Strategie uu entwickeln sowie die Erstellung und Nutzung von OER zu fördern. Allerdings sei das Thema, so konstatiert sie, bei den öffentlichen Bibliotheken noch nicht angekommen.

Um die Bibliothek als dritten Ort geht es in einem Seminarbericht von Corinna Haas, Rudolf Mumenthaler und Karsten Schuldt. Diesen Bericht hat Corinna Haas in ihrer Bachelorarbeit aufgegriffen:

Technische und gesellschaftliche Veränderungen haben das durch Öffentliche Bibliotheken
wahrgenommene Aufgabenspektrum zusätzlich beeinflusst. Öffentliche Bibliotheken sollen heute nicht mehr nur der Ort sein, an dem Medien genutzt und entliehen werden, sondern ein „Dritter Ort“.

Für eine „differenzierte Betrachtung der Originaldefinition sowie der Interpretation durch Bibliotheken“ verweist sie auf S. 25 auf den in der Informationspraxis erschienenen Seminarbericht.

Die zitierenden Werke:
Gerdes, Thomas 2018. Die Open-Science-Bewegung und ihre Bedeutung für die wissenschaftlichen Bibliotheken : Eine Analyse von Positionspapieren und Entwicklungsperspektiven / von Thomas Gerdes. Berlin : Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin, 2018. – 99 S. (Berliner Handreichungen zur Bibliotheks- und Informationswissenschaft ; 428). DOI: 10.18452/18983.

Rother, Katja 2016. Potenziale von Linked Open Data in Öffentlichen Bibliotheken. Bachelorarbeit. Hochschule Hannover. URN: urn:nbn:de:bsz:960-opus4-8086.

Die zitierten Beiträge:

Fahrenkrog, Gabriele 2016. Lernort Öffentliche Bibliothek und Open Eductional Resources (OER) – Zusammenbringen, was zusammen gehört. Informationspraxis 2(1). DOI: 10.11588/ip.2016.1.26628.

Haas, Corinna, Mumenthaler, Rudolf & Schuldt, Karsten 2015. Ist die Bibliothek ein Dritter Ort? Ein Seminarbericht. Informationspraxis 1(2). DOI: 10.11588/ip.2015.2.23763.

Call for Papers: Linked Data in Archiven, Bibliotheken und Museen

Die Geschichte von Linked Data in Archiv, Bibliothek und Museum reicht nun schon einige Jahre zurück. Was einst Semantic Web hieß, firmierte später als Linked (Open) Data und taucht nun unter dem Begriff Knowledge Graph in Anträgen, Projekten und Infrastrukturen auf.

In diesem Call for Papers möchten wir dazu einladen, die Vergangenheit, die Gegenwart und eventuelle Zukunften dieses Themas zu beleuchten. Mögliche Themen sind:

  • Anwendungsbeispiele
  • Projektberichte
  • Beschreibungen von Standards, Werkzeugen und Workflows
  • Überlegungen zu Infrastrukturen

Wir möchten ausdrücklich ermuntern, aus der und für die Praxis zu berichten.

Die Beiträge sind einzureichen bis zum 1. September 2018 (verlängerte Deadline). Für die Einreichung sind die Vorgaben zur Beitragseinreichung der Zeitschrift Informationspraxis zu beachten. Leider ist zur Zeit die Selbstregistrierung als AutorIn nicht möglich. Bitte nutzen Sie dieses Formular, um einen Account zu beantragen. Wer werden dies dann so schnell wie möglich umsetzen.

Für Rückfragen stehen wir unter info@informationspraxis.de zur Verfügung.

Ina Blümel, Christian Hauschke, Adrian Pohl, Tatiana Walther

Im Zitat: Systematische Zielgruppenbefragung und Sichtbarkeit von Open-Access-Abschlussarbeiten

In ihrer an der Philosophischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin eingereichten Dissertation widmet sich von Miriam Judith Albers „Zeitschriftenmanagement Wissenschaftlicher Bibliotheken und […] Implikation der Open-Access-Initiative“. Unter anderem geht sie auf Nutzerbedürfnisse und Discovery-Systeme ein. Auf S. 65 schreibt sie:

Auch wenn die Oberfläche wesentlich stärker Suchmaschinen wie Google ähnelt, die Suchmöglichkeiten denen von kostenpflichtigen Datenbanken entsprechen und die Inhalte umfassender sind, als konventionelle Bibliothekskataloge, entspricht das Ergebnis doch nicht in Gänze den Nutzerbedürfnissen.

Sie bezieht sich dabei auf den Informationspraxis-Artikel von Fabian Gail und Mark Vetter, dem sie über systematische Zielgruppenbefragung an der ZB MED berichten.

Auf S. 114 verweist sie zudem auf die „Untersuchung der Sichtbarkeit von Open-Access Abschlussarbeiten auf deutschen institutionellen Repositorien“ von Alexandra Svantje Linhart:

Verschiedene Studien (siehe z. B. (Swan, 2008, S. 17), Linhart, 2015, S. 11) zeigen auch, dass der Zugang zu Green OA, vor allem aufgrund einer defizitären Sichtbarkeit in freien Suchma-schen und einer geringen Nutzung der Oberflächen von Repositorien (siehe ausführlich auch hier Kapitel 3.2.2) mit Schranken behaftet sein kann. Alleine die Existenz einer OA-Veröffentlichung ist also nicht gleichzusetzen mit freiem und unmittelbarem Zugang, wie er von Wissenschaftlern gefordert wird.

Das zitierende Werk:
Albers, Miriam Judith 2017. Das Zeitschriftenmanagement Wissenschaftlicher Bibliotheken und die Implikation der Open-Access-Initiative. Dissertation, Humboldt-Universität zu Berlin. DOI: 10.18452/18521

Die zitierten Beiträge:
Gail, Fabian & Vetter, Mark 2017. Systematische Zielgruppenbefragung – Methode und Ergebnisse von Fokusgruppen-Interviews durch ZB MED. Informationspraxis 2(2). DOI: 10.11588/ip.2016.2.30984

Linhart, Alexandra Svantje 2015. Eine Untersuchung der Sichtbarkeit von Open-Access Abschlussarbeiten auf deutschen institutionellen Repositorien. Informationspraxis 1(1). DOI: 10.11588/ip.2015.1.18627