Archiv des Autors: Christian Hauschke

Neuer Beitrag: Einfluss von Informationskompetenz-Veranstaltungen auf die Qualität von Masterarbeiten

AutorInnen: Gary Seitz, Barbara Grossmann
Titel: Einfluss von Informationskompetenz-Veranstaltungen auf die Qualität von Masterarbeiten

Zusammenfassung
Am Geographischen Institut der Universität Zürich haben die Studierenden, welche als erster Jahrgang die IK-Veranstaltung als Pflichtmodul absolvierten, ihre Masterarbeit abgeschlossen. Mit einer quantitativen Auswertung wird untersucht, ob sich die Qualität der Quellen in den Masterarbeiten verbessert hat. Dazu werden die Literaturverzeichnisse einer bibliometrischen Analyse unterzogen. Anschliessend werden die erhaltenen Werte mit denjenigen verglichen, welche von Arbeiten ohne IK-Schulung erhoben wurden. Diese Methodik könnte ein Werkzeug darstellen, um Informationskompetenz-Veranstaltungen bezüglich ihrer Relevanz für wissenschaftliches Arbeiten evaluieren zu können.

Schlüsselwörter
Informationskompetenz; Bibliometrie; Impactmessung

Informationspraxis nun auch im DOAJ

Die Registrierung und Überprüfung ist nun erfolgreich bestanden: Informationspraxis ist nun im Directory of Open Access (DOAJ) aufgenommen worden. Im dortigen Eintrag finden sich vielerlei Informationen, unter anderem zu Veröffentlichungsgebühren (gibt es nicht).

Vor allem sind dort aber auch die Daten zu den einzelnen Artikeln zu finden. Und das wiederum bedeutet, dass wir auf diesem Weg zusätzliche Sichtbarkeit für die bei uns veröffentlichten Artikel schaffen können. Die DOAJ-Daten werden nämlich von einer Vielzahl an Diensten weiterverwertet, unter anderem von der Bielefeld Academic Search Engine oder dem Findex. Und dadurch wiederum in anderen Datenbanken, Katalogen und Suchmaschinen.

Warum wir das DOAJ-Siegel nicht erhalten haben? Weil uns noch(!) die Langzeitarchivierungs-Option fehlt. Aber auch daran wird natürlich gearbeitet…

Die neue Rubrik: „Berichte und Kritik“

Vor einigen Tagen fragten wir hier nach einem neuen Namen für eine neue Rubrik, in der Rezensionen und Veranstaltungsberichte erscheinen können – ohne Peer Review, nach redaktioneller Begutachtung. Unter den Vorschlägen waren viele gute, aber einer, der uns besonders gefiel: „Berichte und Kritik“. Und so soll die Rubrik nun auch heißen. Vielen Dank an Bernhard Tempel für diesen Vorschlag!

Warum genau diese Bezeichnung? Weil sie erstens genau erfasst, was in dieser Rubrik inhaltlich zu erwarten ist. Aber im Gegensatz zum zweitplatzierten „Berichte und Rezensionen“ (Vorschlag von Markus Trapp) mehr Raum lässt. Wird unter einer Rezension klassisch die Besprechung eines Textes verstanden, so bietet „Kritik“ mehr begriffliche Freiheit und lädt (hoffentlich) dazu ein, auch Software oder anderes zu besprechen.

Der erste Beitrag in dieser Rubrik ist der frisch veröffentlichte „Workshopbericht: Armut und Bibliotheken (Nürnberg 2015)“ von Jens Ambacher, Gabriele Fahrenkrog, Rudolf Mumenthaler, Ruth Schaffer Wüthrich, Karsten Schuldt und Bruno Wüthrich.

Hier finden Sie Informationen zur Einreichung. Falls Sie nicht sicher sind, ob die von Ihnen geplante Besprechung oder der Bericht für Informationspraxis geeignet ist, können Sie uns gerne vorab kontaktieren.

Übrigens: Wir würden uns sehr über Berichte, Rezensionen und andere Artikel aus dem Archiv- und Museumsbereich freuen!

Neue Rubrik für Informationspraxis – das Kind braucht einen Namen!

In der Überschrift ist schon das Wesentliche gesagt: Informationspraxis soll nun eine dritte und dringend gewünschte Rubrik bekommen. Dort sollen Tagungsberichte, Rezensionen und andere Werke erscheinen, bei denen eine Begutachtung nicht sinnvoll möglich ist.

Nun suchen wir noch nach einem Namen für diese Rubrik und hoffen dabei auf Eure/Ihre Vorschläge! Zu gewinnen gibt es ein herzliches Dankeschön und das gute Gefühl, eine Rubrik in einem Open-Access-Journal benannt zu haben.

Neuigkeiten zur Informationspraxis

Informationspraxis ist kein fertiges Produkt. Im Gegenteil, wir hatten uns schließlich zur Aufgabe gemacht, uns weiterzuentwickeln und auch Experimente einzugehen. Und dies soll nicht folgenlos bleiben:

1. Nicht-anonymes Peer-Review
Unser Peer-Review ist nicht anonym. Das heißt, die Begutachtenden wissen, wer den Artikel geschrieben hat und in der Regel auch umgekehrt. Dies wollen wir nun institutionalisieren: Reviews, auch für Kurzbeiträge, sollen nun namentlich gekennzeichnet werden. Aufgrund der Art der Artikel ist meistens ohnehin sehr schnell ersichtlich, wer den Artikel geschrieben haben könnte. Oft sind die Inhalte schließlich aus der praktischen Arbeit in der eigenen Einrichtung entstanden. Nach unseren bisherigen Erfahrungen führt nicht-anonyme Begutachtung zu direkter Kommunikation mit der Möglichkeit, Missverständnisse schnell ausräumen zu können. Und vor allem führt es zu konstruktiven, hilfreichen Reviews. Unser Ziel ist es schließlich nicht, eine hohe Ablehnungsquote zu erzielen. Wir wollen gemeinsam an guten Artikeln arbeiten und somit die Fachkommunikation befördern.

2. Keine Begrenzung der Dokumentengröße mehr für Fachbeiträge
Die Aufhebung der Begrenzung ist schnell begründet: Es besteht offensichtlich der Wunsch, auch längere Arbeiten in Informationspraxis zu veröffentlichen. Das Ziel sollte es sein, präzise formulierte und gut lesbare Artikel zu schreiben, die ihren Gegenstand verständlich beschreiben. Ein Artikel sollte die Länge haben dürfen, die dazu benötigt wird.

3. Open Peer Review (OPR)
Jürgen Plieninger hatte in einem Kommentar berechtigterweise kritisiert, dass die OPR-Version eines Artikels zu engzeilig gesetzt ist. Dies werden wir natürlich ändern. Und wir werden – dies als kleine Vorabankündigung – in einem Testlauf in näherer Zukunft ein verändertes OPR-Verfahren ausprobieren. Mehr dazu demnächst hier in diesem Blog!

Erster Artikel der zweiten Ausgabe erschienen

Rudolf Mumenthaler und Bernard Bekavac eröffnen die zweite „virtuelle Ausgabe“ der Informationspraxis. Zur Erinnerung: Wir versuchen, jeden Artikel so schnell wie möglich zu eröffnen, unabhängig davon, ob gerade eine neue Ausgabe ansteht oder nicht. Dem ersten Artikel jedes Halbjahres gebührt also die Ehre, die neue Ausgabe zu eröffnen. Mumenthaler und Bekavac beschreiben in ihrem Kurzbeitrag das Vorgehen der HTW Chur, sinkenden Anmeldezahlen im Studiengang Information Science durch eine Curriculumsreform entgegenzuwirken.

Mumenthaler, Rudolf & Bekavac, Bernard 2015. Curriculumsreform des Bachelor-Studiengangs Information Science an der HTW Chur. Informationspraxis 1(2). Online im Internet: URL: http://dx.doi.org/10.11588/ip.2015.2.20175.

Abstract:
Der Lehrplan für den Studiengang Bachelor Information Science an der HTW Chur wurde beginnend im Herbst 2013 grundlegend überarbeitet und auf die Bedürfnisse des Arbeitsmarktes und der Studierenden ausgerichtet. Im Beitrag wird aufgezeigt, wie bei der Curriculumsreform vorgegangen wurde, welche Überlegungen bei der Neuausrichtung angestellt wurden und wie der neue Lehrplan mit Start im Herbstsemester 2015 schliesslich ausgestaltet wurde.

Informationspraxis in Sherpa/Romeo gelistet

Informationspraxis hat nun einen – erwartungsgemäß grünenSherpa/Romeo-Eintrag. In den Angaben ist zur Zeit noch ein kleiner Fehler vorhanden, dessen Berichtigung schon angestoßen wurde. In unseren Richtlinien steht, dass wir uns über „über einen Link auf die bei uns veröffentlichte Version (mit DOI)“ freuen. Daraus wurde in der Übersetzung: „Must link to publisher version with DOI“.