Archiv der Kategorie: Allgemein

Im Zitat: Double Dipping beim Hybrid Open Access

„Inspiriert von den Erfahrungen aus dem DFG-Projekt ‚Future Publications in den Humanities‘  werden auf Grundlage eines gegebenen fiktiven Szenarios für das Publizieren eines  geisteswissenschaftlichen Open-Access-Journals die verschiedenen Strategien und Möglichkeiten des Open Access erörtert.“  Dabei erwähnen die Autorinnen Kühnlein und Reichardt auch die Gefahren des Double Dippings.

Das zitierende Werk:
Kühnlein, Dorothea &  Reichardt, Mareen 2016. Rahmenbedingungen für das Publizieren eines Open-Access-Journals. LIBREAS. Library Ideas 30. URL: http://libreas.eu/ausgabe30/kuehnlein/

Der zitierte Beitrag:
Mittermaier, Bernhard 2015. Double Dipping beim Hybrid Open Access – Chimäre oder Realität? Informationspraxis 1(1). DOI: 10.11588/ip.2015.1.18274

 

 

Open Peer Review: Publikationsunterstützung: Die Bibliothek ist nicht genug

Im Volltext des Artikels (PDF) kann direkt kommentiert und annotiert werden. Dafür ist eine einmalige Anmeldung bei Hypothes.is notwendig. Eine Erläuterung zum offenen Reviewverfahren via Hypothes.is haben wir hier zusammengefasst. Anmerkungen und Kommentare zum Beitrag können aber selbstverständlich auch weiterhin über das Kommentarfeld hier im Blog abgegeben werden.

Autor: Christian KAIER

Titel: Publikationsunterstützung: Die Bibliothek ist nicht genug – Kooperation als wesentlicher Erfolgsfaktor für Publikationsservices von Bibliotheken

Zusammenfassung
Für wissenschaftliche Bibliotheken bedeutet der Aufbau publikationsunterstützender Services eine lohnende Erweiterung ihres Aufgabengebietes, die auf ihren traditionellen Kompetenzen aufbaut. Um überzeugende und umfassende Services zum Thema wissenschaftliches Publizieren anbieten zu können ist es jedoch notwendig, noch stärker als bisher mit verschiedensten Partnern zusammenzuarbeiten. Dieser Beitrag legt dar, welche Kompetenzen es zu entwickeln und welche Partner es vorrangig anzusprechen gilt.

Open Peer Review: Openness in den Künsten – Ein Praxisbericht der Mediathek HGK FHNW Basel

Im Volltext des Artikels (PDF) kann direkt kommentiert und annotiert werden. Dafür ist eine einmalige Anmeldung bei Hypothes.is notwendig. Eine Erläuterung zum offenen Reviewverfahren via Hypothes.is haben wir hier zusammengefasst. Anmerkungen und Kommentare zum Beitrag können aber selbstverständlich auch weiterhin über das Kommentarfeld hier im Blog abgegeben werden.

AutorInnen: Tabea LURK, Jürgen ENGE

Titel: Openness in den Künsten – Ein Praxisbericht der Mediathek HGK FHNW Basel

Zusammenfassung
Der vorliegende Text führt Aspekte der Offenheit in der Gegenwartskunst mit Fragen zum Open Access (OA) aus der Bibliothekspraxis zusammen. Am Beispiel des «integrierten Katalogs» der Mediathek Hochschule für Gestaltung und Kunst (HGK) FHNW wird gezeigt, wie durch die gezielte Integration von OA-Publikationen und offene kulturelle Inhalte der Horizont von Bibliothekskatalogen erweitert werden kann. Zugleich zeigt sich das Entwicklungspotential von digitalen Werkzeugen, welche sowohl für das digitale Kuratieren von Daten benötigt werden, als auch für die Vermittlung von Informationskompetenz geeignet sind.

Neuer Beitrag veröffentlicht: ‚Openness oder „nordkoreanische Verhältnisse“? Top-down implementierter Open Access im britischen Hochschulsystem‘ ist abgeschlossen

Autor: Christian KOLLER
Titel:
Openness oder „nordkoreanische Verhältnisse“? Top-down implementierter Open Access im britischen Hochschulsystem

Zusammenfassung

Die britische Hochschulpolitik verfolgt seit 2011 eine ambitionierte Strategie des forcierten Übergangs zu Open Access. Die auf der Präferenz für den Goldenen Weg beruhende und top-down gesteuerte Implementierung dieser Strategie hat bei den Forschenden geteilte Aufnahme gefunden. Der Artikel analysiert Hintergründe und Kontexte der britischen Open-Access-Strategie sowie deren Auswirkungen auf die unterschiedlichen Stakeholders und zeigt auf, dass der britische Ansatz nicht nur mit beträchtlichem finanziellen und bürokratischen Aufwand verbunden ist, sondern tendenziell auch die bestehenden Ungleichheiten im Hochschulsystem wie auch der Verlagslandschaft zementiert und die zunehmende Einschränkung der akademischen Freiheit im managementgesteuerten britischen Hochschulsystem verstärkt.

Schlüsselwörter

Open Access, Großbritannien, Hochschulpolitik, Zeitschriftenkrise, Goldener Weg, Grüner Weg

Neuer Beitrag veröffentlicht: Ein freies Bibliothekssystem für wissenschaftliche Bibliotheken – Werkstattbericht der IST Austria Library

Autor: Márton VILLÁNYI
Titel:
Ein freies Bibliothekssystem für wissenschaftliche Bibliotheken –Werkstattbericht der IST Austria Library

Zusammenfassung

Auf der Suche nach einem Bibliothekssystem entschied sich die Forschungseinrichtung IST Austria im Jahr 2014 für das Open-Source-Produkt Koha. In einem ersten Schritt wurden zunächst Grundfunktionen aktiviert um im Anschluss diverse zusätzliche Tools zum Einsatz zu bringen. Die große Flexibilität des Systems erlaubt maßgeschneiderte Lösungen für unterschiedlichste Institutionen. Trotz Herausforderungen kann die Bibliothek auf eine erfolgreiche Implementierung zurückblicken.

Schlüsselwörter

Bibliothekssystem, Open Source, Koha, Wissenschaftliche Bibliothek

OPR zum Beitrag ‚Openness oder „nordkoreanische Verhältnisse“? Top-down implementierter Open Access im britischen Hochschulsystem‘ ist abgeschlossen

Seit der Veröffentlichung des Preprints Openness oder „nordkoreanische Verhältnisse“? Top-down implementierter Open Access im britischen Hochschulsystem‚ im Open Peer Review ist ein Monat vergangen. Der Autor erhält nun eine Rückmeldung und wird gebeten, Änderungen ggf. in den Text einzuarbeiten und zu dokumentieren. Im Anschluss erhält der Text das finale Layout und wird in der Zeitschrift Informationspraxis publiziert. Kommentare zu allen Beiträgen sind weiterhin möglich.

OPR zum Beitrag ‚Open Data an Wissenschaftlichen Bibliotheken der Schweiz – Die Bereitstellung von Digitalisaten im Sinne von Open Content‘ ist abgeschlossen

Seit der Veröffentlichung des Preprints Open Data an Wissenschaftlichen Bibliotheken der Schweiz – Die Bereitstellung von Digitalisaten im Sinne von Open Content‚ im Open Peer Review ist ein Monat vergangen. Der Autor erhält nun eine Rückmeldung und wird gebeten, Änderungen ggf. in den Text einzuarbeiten und zu dokumentieren. Im Anschluss erhält der Text das finale Layout und wird in der Zeitschrift Informationspraxis publiziert. Kommentare zu allen Beiträgen sind weiterhin möglich.

Im Zitat: Double Dipping und Roving Librarians

Markus Putnings und Sybille Geisenheyner beschreiben in Ihrem Artikel „An APC Offsetting Model in progress“ Erfahrungen mit dem Publikationsfonds der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg hinsichtlich des APC-Offsettings. Im Abschnitt „Empfehlungen zur Steigerung der Akzeptanz und Nutzung von Open-Access-Vouchern an der eigenen Hochschule“ wird dabei Bezug auf den Double-Dipping-Artikel von Bernhard Mittermaier genommen.

Das zitierende Werk:
Putnings, Markus & Geisenheyner, Sybille 2016. An APC Offsetting Model in progress. O-Bib – Das offene Bibliotheksjournal 3(4). DOI: 10.5282/o-bib/2016H4S119-135

Der zitierte Beitrag:
Mittermaier, Bernhard 2015. Double Dipping beim Hybrid Open Access – Chimäre oder Realität? Informationspraxis 1(1). DOI: 10.11588/ip.2015.1.18274


In ihrer Bachelorarbeit zu „Leit- und Orientierungssystemen in Bibliotheken“ geht Nina Hippmann auf verschiedene Komponenten dieser Systeme ein. Persönliche Auskunft sei auch eine solche Komponente. In diesem Zusammenhang verweist Sie auf den Artikel zu Roving Librarians an der Hochschule Hannover.

Das zitierende Werk:
Hippmann, Nina 2016. Leit- und Orientierungssysteme in Bibliotheken: eine Konzeption für die Bücherei Ehningen. Bachelorarbeit. Hochschule der Medien. URN: urn:nbn:de:bsz:900-opus4-60124

Der zitierte Beitrag:
Hofmann, Andrea & Hauschke, Christian 2016. Roving Librarians in der Zentralbibliothek der Hochschule Hannover: ein Experiment. Informationspraxis 2(1). DOI: 10.11588/ip.2016.1.28559

Neuer Beitrag veröffentlicht: Fotobefragung in Bibliotheken – eine Methode zur Erhebung schwer operationalisierbarer Nutzerbedürfnisse

Autorin: Salome ZEHNDER
Titel:
Fotobefragung in Bibliotheken – eine Methode zur Erhebung schwer operationalisierbarer Nutzerbedürfnisse

Zusammenfassung

Im Rahmen einer Bachelorarbeit wurden für eine kleine Schweizer Fachbibliothek die Nutzerbedürfnisse erhoben. Dabei kam neben gängigen Methoden wie einer Online-Umfrage auch die Fotobefragung zum Einsatz. Der vorliegende Beitrag zeigt die Entstehungsgeschichte und Anwendung der Methode im Bibliotheksbereich. Durch den Einsatz von Fotografien, die unter anderem auch durch den Nutzer/die Nutzerin selbst erstellt werden, können auf einfache Weise neben allgemeinen Infrastrukturbedürfnissen auch schwer operationalisierbare Nutzerbedürfnisse wie „Gemütlichkeit“ oder „angenehme Lernatmosphäre“ erhoben werden.

Schlüsselwörter

Bibliothek als Raum; Nutzerbedürfnisse; Forschungsmethoden; Fotobefragung

Der Informationspraxis-Lesebericht 2016

Das Jahr 2016 ist vorüber. Ein Jahr, in dem wir – wie auch schon 2015 – zwölf Artikel veröffentlichen konnten. Diese Artikel wurden nicht nur veröffentlicht, sondern auch abgerufen. Der beliebteste Artikel im letzten Jahr war Einfluss von Informationskompetenz – Veranstaltungen auf die Qualität von Masterarbeiten von Gary Seitz und Barbara Grossmann. Die folgende Tabelle ist sortiert nach „Artikelansichten gesamt“, wofür HTML-, EPUB- und PDF-Ansichten bzw. Downloads zusammengezählt wurden.

Artikeltitel DOI Ausgabe veröffentlicht Abstract-Ansichten Artikelansichten gesamt HTML EPUB PDF
1. Einfluss von Informationskompetenz-Veranstaltungen auf die Qualität von Masterarbeiten http://dx.doi.org/10.11588/ip.2016.1.23295 Bd. 2, Nr. 1 (2016) 15.02.2016 21:12 1341 1187 600 54 533
2. Roving Librarians in der Zentralbibliothek der Hochschule Hannover: ein Experiment http://dx.doi.org/10.11588/ip.2016.1.28559 Bd. 2, Nr. 1 (2016) 05.05.2016 20:00 2093 1090 443 60 587
3. Barrierefreiheit zur Routine machen – Praxisfall: Digitale Bibliothek http://dx.doi.org/10.11588/ip.2015.1.16888 Bd. 1, Nr. 1 (2015) 23.04.2015 18:30 627 719 467 56 196
4. Lernort Öffentliche Bibliothek und Open Educational Resources (OER) – Zusammenbringen, was zusammen gehört http://dx.doi.org/10.11588/ip.2016.1.26628 Bd. 2, Nr. 1 (2016) 04.03.2016 18:15 1205 690 320 49 321
5. Urban Gardening und Öffentliche Bibliotheken: Konzeption einer Veranstaltungsreihe in der Stadtbibliothek Bad Oldesloe http://dx.doi.org/10.11588/ip.2016.1.23822 Bd. 2, Nr. 1 (2016) 14.01.2016 16:47 1171 689 231 92 366
6. Ist die Bibliothek ein Dritter Ort? Ein Seminarbericht http://dx.doi.org/10.11588/ip.2015.2.23763 Bd. 1, Nr. 2 (2015) 25.11.2015 11:40 1179 623 278 54 291
7. Die digitale Zugänglichkeit von Archivalien: Stand der Dinge aus Praxissicht http://dx.doi.org/10.11588/ip.2016.2.29123 Bd. 2, Nr. 2 (2016) 07.07.2016 15:49 1021 561 182 73 306
8. Double Dipping beim Hybrid Open Access – Chimäre oder Realität? http://dx.doi.org/10.11588/ip.2015.1.18274 Bd. 1, Nr. 1 (2015) 23.04.2015 18:31 429 549 307 26 137
9. Informationssuchverhalten als Grundlage für die Gestaltung von Veranstaltungen zum Erwerb von Informationskompetenz http://dx.doi.org/10.11588/ip.2015.2.19391 Bd. 1, Nr. 2 (2015) 14.09.2015 19:40 573 522 309 35 178
10. Workshopbericht: Armut und Bibliotheken (Nürnberg 2015) http://dx.doi.org/10.11588/ip.2015.2.24186 Bd. 1, Nr. 2 (2015) 03.11.2015 14:33 894 476 177 39 260

Insgesamt wurden 16.158 Abstract-Ansichten und 10.586 Artikel-Ansichten gezählt. Die beliebtesten Formate für die Betrachtung eines Artikels sind HTML (5193), PDF (4376) und mit großem Abstand EPUB (938).

Die hier angegebenen Zahlen wurden mit dem OJS-eigenen „zeitbezogenen Lese-Bericht“ erstellt. Abweichungen von den für jeden Artikel sichtbaren öffentlichen Abrufstatistiken via OA-Statistik können durch unterschiedliche Zählweisen auftreten. Der oben genannte Topartikel von Wollschläger wurde laut OA-Statistik 2016 beispielsweise 1057 Mal abgerufen.