Archiv der Kategorie: News

Informationspraxis im ScienceOpen-Index

ScienceOpen hat vor einem Monat einen Wettbewerb für Zeitschriften ausgerufen, die sich dem „Platin-Open-Access“ verschrieben haben. Gemeint sind damit Zeitschriften, die Open Access nach allen Regeln der Kunst umsetzen und darüber hinaus keine Gebühren von AutorInnen (APCs) erheben. Nun wurden die die Gewinner bekannt gegeben (Hervorhebung von mir):

  1. JLIS.it
  2. Magnificat Cultura i Literatura Medievals
  3. Algerian Journal of Natural Products
  4. Matters and Matters Select
  5. Informationspraxis
  6. Izquierdas (revista)
  7. Journal of Paleontological Techniques

„Gewonnen“ haben wir die Indexierung durch ScienceOpen. Informationspraxis-Artikel sind also bald auf einem weiteren Wege recherchierbar, die Publikationen dann noch stärker sichtbar.

Wir freuen uns, die Artikel über Ihre Projekte, Arbeitsergebnisse und Ideen nun auch via ScienceOpen mit der Fachcommunity teilen zu können. Vielleicht kennen Sie auch Kollegen und Kolleginnen, die in ihrem Arbeitsalltag praxisrelevante Erfahrungen gesammelt haben, die es wert sind veröffentlicht zu werden, so dass die Berufsgemeinschaft davon profitieren kann? Wir freuen uns über Ihre Anregungen, Einreichungen und Ideen! Informationen darüber finden Sie hier.

Oder haben Sie Interesse daran, sich bei Informationspraxis einzubringen? Wir laden alle Interessierten herzlich dazu ein, sich auf unterschiedlichen Gebieten aktiv bei der Herausgabe der Zeitschrift zu engagieren. Setzen Sie sich gerne jederzeit über info@informationspraxis.de mit der Redaktion in Verbindung.

Ausgabe 1/2016 abgeschlossen

Mit Abschluss der Ausgabe 1/2016 konnten wir erneut eine Reihe interessanter Beiträge von Praktikerinnen und Praktikern der Fachcommunities aus Bibliothek, Archiv  und Informationswesen veröffentlichen:

Schumann, Tim: Urban Gardening und Öffentliche Bibliotheken: Konzeption einer Veranstaltungsreihe in der Stadtbibliothek Bad Oldesloe

Fahrenkrog, Gabriele: Lernort Öffentliche Bibliothek und Open Educational Resources (OER) – Zusammenbringen, was zusammen gehört

Schultze, Simon: Videospielturniere in öffentlichen Schweizer Bibliotheken

Seitz, Gary; Grossmann, Barbara: Einfluss von Informationskompetenz-Veranstaltungen auf die Qualität von Masterarbeiten

Hofmann, Andrea; Hauschke, Christian: Roving Librarians in der Zentralbibliothek der Hochschule Hannover: ein Experiment

Mattmann, BeatDie digitale Zugänglichkeit von Archivalien: Stand der Dinge aus Praxissicht

Dem Grundsatz von Informationspraxis folgend, die Zeitschrift ständig weiter zu entwickeln, haben wir insbesondere die Sichtbarkeit der Artikel in verschiedenen Datenbanken, Katalogen und Suchmaschinen weiter vergrößern können. Beiträge aus Informationspraxis werden beispielsweise indexiert durch das Directory of Open Access Journals, von INFODATA, oder auch in Google Scholar. Für Tipps und Hinweise, wie wir eine noch größere Reichweite erzielen können, sind wir stets offen.

Da erschienene Artikel teils auf sehr positive Resonanz stoßen, sowohl in den sozialen Medien, als auch in der klassischen Wertschätzung durch die Peers, finden sich nun in unserer Blogrubrik „Im Zitat“ – die Hinweise auf zitierte Informationspraxis-Publikationen.

Wir möchten Sie unverändert dazu aufrufen, Ihre Projekte, Arbeitsergebnisse und Ideen mit der Community zu teilen. Vielleicht kennen Sie auch Kollegen und Kolleginnen, die in ihrem Arbeitsalltag praxisrelevante Erfahrungen gesammelt haben, die es wert sind veröffentlicht zu werden, so dass die Berufsgemeinschaft davon profitieren kann? Wir freuen uns über Ihre Anregungen, Einreichungen und Ideen!

Praxisberichte zu Bibliotheken im Wandel

Rudolf Mumenthaler ruft in seinem Blog im Rahmen des Forschungsvorhabens zu Bibliotheken im (digitalen) Wandel u.a. dazu auf, Erfahrungsberichte zu Strategien, Aktivitäten, Projekten, Dienstleistungen etc. bei der Informationspraxis einzureichen.

PUBLIKATION VON ERFAHRUNGSBERICHTEN
Ich möchte PraktikerInnen einladen, über die Erfahrungen in ihren Bibliotheken zu berichten und diese in der Informationspraxis zu veröffentlichen. Gefragt sind Beiträge zu neuen Strategien, zu Aktivitäten, neuen Dienstleistungen usw. Wir haben in der Informationspraxis verschiedene Rubriken, die sich gerade auch für Berichte aus der Praxis eignen. Natürlich sind auch Fachartikel willkommen.

Wir möchten Sie ermutigen, diesem Aufruf Folge zu leisten. Wenn Sie Fragen haben zur Einreichung, können Sie sich unkompliziert an die Redaktion wenden. Wie Sie bei der Informationspraxis einreichen können, erfahren Sie hier.

Falls Sie bereits über das Thema publiziert haben, können Sie den Artikel in der für das Forschungsvorhaben eingerichteten Zotero-Gruppe eintragen.

Schreibwerkstatt an der Inetbib-Tagung

An der 13. Inetbib-Konferenz in Stuttgart haben Kollegen von der LIBREAS (Karsten Schuldt) und von der Informationspraxis (Lambert Heller und Rudolf Mumenthaler) eine Schreibwerkstatt durchgeführt. Den Workshopleitern ging es darum, Hürden beim Schreiben von Beiträgen für Fachzeitschriften abzubauen und zum Schreiben zu ermutigen. Auch alternative Formen der Publikation kamen zur Sprache, wie Blogs und Wikis. Die Abläufe bei der Einreichung von Artikeln und bei der Qualitätskontrolle wurden besprochen. Im Workshop-Teil der Veranstaltung wurde in einer Gruppe ein eingereichter Artikel genauer analysiert und der Redaktionsworkflow durchgespielt. Die andere Gruppe diskutierte mögliche Themen und wie sie als Beitrag umgesetzt werden könnten. Die einführenden Folien zum Workshop finden sich hier.

Als Übung wurde vorgeschlagen gemeinsam einen Konferenzbericht über die Inetbib-Tagung zu schreiben. Dazu wurde ein sogenanntes Pad angelegt, das kollaboratives Schreiben ermöglicht. Somit sind die Teilnehmenden der 13. Inetbib-Tagung auch auf diesem Weg aufgefordert, sich an diesem Tagungsbericht zu beteiligen. Das Pad findet sich unter folgendem Link: https://pad.okfn.org/p/inetbib2016_Bericht

 

Informationspraxis nun auch im DOAJ

Die Registrierung und Überprüfung ist nun erfolgreich bestanden: Informationspraxis ist nun im Directory of Open Access (DOAJ) aufgenommen worden. Im dortigen Eintrag finden sich vielerlei Informationen, unter anderem zu Veröffentlichungsgebühren (gibt es nicht).

Vor allem sind dort aber auch die Daten zu den einzelnen Artikeln zu finden. Und das wiederum bedeutet, dass wir auf diesem Weg zusätzliche Sichtbarkeit für die bei uns veröffentlichten Artikel schaffen können. Die DOAJ-Daten werden nämlich von einer Vielzahl an Diensten weiterverwertet, unter anderem von der Bielefeld Academic Search Engine oder dem Findex. Und dadurch wiederum in anderen Datenbanken, Katalogen und Suchmaschinen.

Warum wir das DOAJ-Siegel nicht erhalten haben? Weil uns noch(!) die Langzeitarchivierungs-Option fehlt. Aber auch daran wird natürlich gearbeitet…

Die neue Rubrik: „Berichte und Kritik“

Vor einigen Tagen fragten wir hier nach einem neuen Namen für eine neue Rubrik, in der Rezensionen und Veranstaltungsberichte erscheinen können – ohne Peer Review, nach redaktioneller Begutachtung. Unter den Vorschlägen waren viele gute, aber einer, der uns besonders gefiel: „Berichte und Kritik“. Und so soll die Rubrik nun auch heißen. Vielen Dank an Bernhard Tempel für diesen Vorschlag!

Warum genau diese Bezeichnung? Weil sie erstens genau erfasst, was in dieser Rubrik inhaltlich zu erwarten ist. Aber im Gegensatz zum zweitplatzierten „Berichte und Rezensionen“ (Vorschlag von Markus Trapp) mehr Raum lässt. Wird unter einer Rezension klassisch die Besprechung eines Textes verstanden, so bietet „Kritik“ mehr begriffliche Freiheit und lädt (hoffentlich) dazu ein, auch Software oder anderes zu besprechen.

Der erste Beitrag in dieser Rubrik ist der frisch veröffentlichte „Workshopbericht: Armut und Bibliotheken (Nürnberg 2015)“ von Jens Ambacher, Gabriele Fahrenkrog, Rudolf Mumenthaler, Ruth Schaffer Wüthrich, Karsten Schuldt und Bruno Wüthrich.

Hier finden Sie Informationen zur Einreichung. Falls Sie nicht sicher sind, ob die von Ihnen geplante Besprechung oder der Bericht für Informationspraxis geeignet ist, können Sie uns gerne vorab kontaktieren.

Übrigens: Wir würden uns sehr über Berichte, Rezensionen und andere Artikel aus dem Archiv- und Museumsbereich freuen!

Neue Rubrik für Informationspraxis – das Kind braucht einen Namen!

In der Überschrift ist schon das Wesentliche gesagt: Informationspraxis soll nun eine dritte und dringend gewünschte Rubrik bekommen. Dort sollen Tagungsberichte, Rezensionen und andere Werke erscheinen, bei denen eine Begutachtung nicht sinnvoll möglich ist.

Nun suchen wir noch nach einem Namen für diese Rubrik und hoffen dabei auf Eure/Ihre Vorschläge! Zu gewinnen gibt es ein herzliches Dankeschön und das gute Gefühl, eine Rubrik in einem Open-Access-Journal benannt zu haben.

Neuigkeiten zur Informationspraxis

Informationspraxis ist kein fertiges Produkt. Im Gegenteil, wir hatten uns schließlich zur Aufgabe gemacht, uns weiterzuentwickeln und auch Experimente einzugehen. Und dies soll nicht folgenlos bleiben:

1. Nicht-anonymes Peer-Review
Unser Peer-Review ist nicht anonym. Das heißt, die Begutachtenden wissen, wer den Artikel geschrieben hat und in der Regel auch umgekehrt. Dies wollen wir nun institutionalisieren: Reviews, auch für Kurzbeiträge, sollen nun namentlich gekennzeichnet werden. Aufgrund der Art der Artikel ist meistens ohnehin sehr schnell ersichtlich, wer den Artikel geschrieben haben könnte. Oft sind die Inhalte schließlich aus der praktischen Arbeit in der eigenen Einrichtung entstanden. Nach unseren bisherigen Erfahrungen führt nicht-anonyme Begutachtung zu direkter Kommunikation mit der Möglichkeit, Missverständnisse schnell ausräumen zu können. Und vor allem führt es zu konstruktiven, hilfreichen Reviews. Unser Ziel ist es schließlich nicht, eine hohe Ablehnungsquote zu erzielen. Wir wollen gemeinsam an guten Artikeln arbeiten und somit die Fachkommunikation befördern.

2. Keine Begrenzung der Dokumentengröße mehr für Fachbeiträge
Die Aufhebung der Begrenzung ist schnell begründet: Es besteht offensichtlich der Wunsch, auch längere Arbeiten in Informationspraxis zu veröffentlichen. Das Ziel sollte es sein, präzise formulierte und gut lesbare Artikel zu schreiben, die ihren Gegenstand verständlich beschreiben. Ein Artikel sollte die Länge haben dürfen, die dazu benötigt wird.

3. Open Peer Review (OPR)
Jürgen Plieninger hatte in einem Kommentar berechtigterweise kritisiert, dass die OPR-Version eines Artikels zu engzeilig gesetzt ist. Dies werden wir natürlich ändern. Und wir werden – dies als kleine Vorabankündigung – in einem Testlauf in näherer Zukunft ein verändertes OPR-Verfahren ausprobieren. Mehr dazu demnächst hier in diesem Blog!

Informationspraxis in Sherpa/Romeo gelistet

Informationspraxis hat nun einen – erwartungsgemäß grünenSherpa/Romeo-Eintrag. In den Angaben ist zur Zeit noch ein kleiner Fehler vorhanden, dessen Berichtigung schon angestoßen wurde. In unseren Richtlinien steht, dass wir uns über „über einen Link auf die bei uns veröffentlichte Version (mit DOI)“ freuen. Daraus wurde in der Übersetzung: „Must link to publisher version with DOI“.

Zusammenfassung: Informationspraxis beim #bibtag15

PostersessionPlakat

Unterstützt durch Autor und Board-Mitglied Bernhard Mittermaier waren wir am Mittwoch und Donnerstag mit unserem Plakat in der Postersession vertreten. Dort ergaben sich einige Gespräche mit Anregungen und Kritik zur Zeitschrift und zu unserer Arbeit, die wir gerne aufnehmen und weiter diskuitieren wollen. Insbesondere das Open Peer Review, unsere dringendste Baustelle, wenn man so will,  war immer wieder Thema. Die Gespräche auch am Donnerstag, als Dörte Böhner den Interessierten am Poster Rede und Antwort stand, drehten sich um die Besonderheiten von Informationspraxis. Tweet_Poster2Wir erhielten aber auch einiges Lob. Vielen Dank dafür, es spornt uns an, den eingeschlagenen Weg weiter zu gehen!

Ein weiteres Thema war die Kommunikation mit der Community. In diesem Zusammenhang tauchte mehrmals die Frage auf, warum wir kein Treffen für Redaktion, Board und sonstige Interessierte in Nürnberg organisiert haben. Ganz ehrlich: es hat schlichtweg niemand von uns daran gedacht :/ Für den Bibliothekskongress 2016 in Leipzig werden sicher schauen, dass wir ein Treffen hinbekommen.

Zu guter Letzt wurdePreisverleihung_Poster unser Plakat im Rahmen der Abschlussveranstaltung, als eines von drei herausragenden Plakaten der Posterausstellung,  prämiert. Den erhaltenen Gutschein haben wir als Dankeschön an Ulf Witt weiter gereicht, der für uns die grafische Gestaltung des Posters übernommen hat.

Das Poster kann vom BIB OPUS-Publikationsserver heruntergeladen werden.

Invited Session des VDB  ‚Open und mehr – welche Kanäle benötigen wir für die bibliothekarische Fachdiskussion im Online-Zeitalter?

Vertreten auf dem Podium waren LIBREAS, B-u-B, o-bib, VOEBB-Mitteilungsblatt, GMS Medizin – Bibliothek – Information und natürlich Informationspraxis.

In der von Lambert Heller moderierten Session vertrat Rudolf Mumenthaler die Sicht der Redaktion der Informationspraxis. Auch hier war wieder Peer Review ein Thema, und die Fragen gingen von ‚brauchen wir Peer Review/Qualitätssicherung, wenn ja, wie viel davon?‘ über ‚welche Form des Peer Reviews ist sinnvoll in der Community?‘ hin zu der grundsätzlichen Frage, wie ein Peer Review für Praktiker aussehen sollte, die das bisherig2015-05-27_Podium1e Verfahren vielleicht eher davon abhält, überhaupt zu schreiben.

Diese und weitere Fragen und Anregungen, die wir im Anschluss aus weiteren Gesprächen mitgenommen haben, werden selbstverständlich in die Diskussion bei Informationspraxis einfließen. Kurz zusammengefasst müssen wir uns die Frage stellen, ob wir im Journal- oder im (Open-) Peer Review-Geschäft sind und wie eine Qualitätssicherung gewährleistet werden kann ohne dabei von Vornherein potentielle AutorInnen auszuschließen. Letztlich sollte es, wie auch Rudolf mit Unterstützung von Bernhard Mittermaier aus dem Publikum in der Session betonte, darum gehen Autorinnen und Autoren dabei zu unterstützen,  die Beiträge stetig zu verbessern.

Verein Informationspraxis: Jahresmitgliederversammlung

Im Rahmen des Bibliothekartags wurde auch die formell notwendige 2. Mitgliederversammlung des Vereins Informationspraxis abgehalten. Unter dem Vorsitz von Rudolf Mumenthaler wurden von den anwesenden Vorstandsmitgliedern und zwei Vereinsmitgliedern die Rechnung abgenommen, der Jahresbericht genehmigt sowie Budget und Programm für 2015 genehmigt. Auf Antrag des Revisors Peter Jobmann wurde der Vorstand entlastet – was bei einer Erfolgsrechnung und Bilanz mit jeweils 0.- Franken doch eher Formsache war.

Wir sind ja bestrebt, die Vereinsarbeit aufs Notwendigste zu beschränken. In Nürnberg wurde uns aber bewusst, dass wir für eine reguläre Vereinstätigkeit und vor allem für die Mitgliederversammlung noch Mitglieder benötigen. Wir laden euch deshalb herzlich ein, sich für eine Mitgliedschaft anzumelden. Momentan beträgt der Mitgliederbeitrag Fr. 0.- (entspricht ziemlich genau € 0.-). Gemäss Statuten (Satzung) obliegt es der Mitgliederversammlung, die Höhe des Beitrags zu bestimmen.

Die Infos zum Verein (Jahresbericht, Statuten) etc. findet ihr in der entsprechenden Rubrik im Blog. Hier kann man sich über das Kontaktformular auch für die Mitgliedschaft bewerben. Formal ist der Vereinsvorstand für die Aufnahme neuer Mitglieder zuständig.