Archiv der Kategorie: Open Peer Review

OPR abgeschlossen

Seit der Veröffentlichung des Preprints ‚Sichtbarkeit von Open-Access Hochschulschriften – Eine Untersuchung deutscher institutioneller Repositorien‚ ist ein Monat vergangen. Die Autorin erhält nun eine Rückmeldung mit den Kommentaren und wird gebeten, diese in den Text einzuarbeiten und zu dokumentieren, welche Inputs sie berücksichtigt hat und welche möglicherweise auch nicht. Nach dieser Überarbeitung wird der Text gelayoutet und in der Zeitschrift Informationspraxis publiziert. Kommentare zu allen Beiträgen sind weiterhin möglich.

 

Open Peer Review: Linhart: Sichtbarkeit von Open-Access Hochschulschriften – Eine Untersuchung deutscher institutioneller Repositorien

Autorin: Alexandra S. LINHART
Titel: Sichtbarkeit von Open-Access Hochschulschriften – Eine Untersuchung deutscher institutioneller Repositorien

Volltext des Artikels (PDF)
Forschungsdaten

Zusammenfassung
Sichtbarkeit ist ein zentrales Argument für Open Access. Zahlreiche Qualifikationsarbeiten werden über institutionelle Repositorien frei zugänglich gemacht. In dieser Untersuchung wurde die Sichtbarkeit der Qualifikationsarbeiten auf institutionellen Repositorien von deutschen Hochschulen betrachtet. Hierzu wurden in verschiedenen Suchdiensten nach zufällig ausgewählten Publikationen der institutionellen Repositorien gesucht. Die Nachweissituation der Dokumente ist gut, kann aber noch verbessert werden. Bei einem thematischen Sucheinstieg jedoch stellt sich die Sichtbarkeit dieser Publikationen als schlecht heraus.

Schlüsselwörter
Hochschulschrift, Open Access Repostitorium, Sichtbarkeit

Lesen Sie bitte diese Hinweise zum Open Peer Review in Informationspraxis und nutzen Sie die Kommentarfunktion hier im Blog für ihre Beiträge zum Open Peer Review.

 

Erste Phase OPR abgeschlossen

Seit der Veröffentlichung der Preprints von drei Beiträgen ist nun ein Monat vergangen. Damit schliessen wir die Phase des OPR ab. Die Autorinnen und Autoren erhalten jetzt eine Rückmeldung mit den Kommentaren und Reviews und werden gebeten, diese in ihre Texte einzuarbeiten und zu dokumentieren, welche Inputs sie berücksichtigt haben und welche allenfalls auch nicht. Nach dieser Überarbeitung werden die Texte gelayoutet und in der Zeitschrift publiziert. Kommentare zu den Beiträgen sind weiterhin möglich.

Richtlinien für das Open Peer Review

Liebe GutachterInnen, liebe KommentatorInnen,

um eine gute Qualität der Beiträge zu gewährleisten, sollten für die Beurteilung grundsätzlich die Fragen aus den Richtlinien für GutachterInnen herangezogen werden.

Auch kurze Kommentare zu Inhalt, Form und Gestaltung sind, wie alle Beiträge die konstruktiv zur Verbesserung des Manuskripts beitragen, ausdrücklich erwünscht und werden an die AutorInnen weitergeleitet.

Bei der Begutachtung von Beiträgen im Open Review-Verfahren, erklären Sie sich zudem mit den nachstehenden Punkten einverstanden und halten diese ein:

  1. Ich werde mein Review mit meinem Namen unterzeichnen.
  2. Ich werde mit Integrität begutachten.
  3. Ich werde das Review als Dialog mit der Autorin/dem Autor behandeln; Ich werde insbesondere konstruktive Kritik üben.
  4. Ich werde eine Botschafterin/ein Botschafter für die Praxis offener Wissenschaft sein.

Die Redaktion behält sich vor, Kommentare zu Artikeln im Open Review, die diesen Grundsätzen nicht entsprechen oder diese gar verletzen, nicht zu veröffentlichen.

Optimierung des Open Peer Review-Verfahrens

Die Informationspraxis setzt zur Qualitätssicherung ein Open Peer Review-Verfahren (OPR) ein. Nach den ersten Erfahrungen und Rückmeldungen aus der Community zeigen sich einige Punkte, die überdacht, diskutiert und eventuell verbessert werden können.

Kommentare und Reviews

Grundsätzlich sind uns alle sachlichen Kommentare im Rahmen des OPR willkommen. Die im Blog abgegebenen Kommentare werden von der Redaktion gesammelt und zum Abschluss des Verfahrens an die Autorinnen und Autoren weitergeleitet. Die Hinweise auf falsch zugeordnete Zitate, auf fehlende Angaben, nicht aktuelle Zahlen etc. sind nützlich und dienen der Verbesserung der Beiträge. Diese Kommentare ersetzen jedoch nicht eine eingehende Prüfung des Beitrags im Rahmen eines ordentlichen Reviews.

Die Kommentare werden – wie in einem früheren Blogbeitrag bereits erläutert – oft nicht auf der Plattform abgegeben, sondern auf allen möglichen Kanälen – von Twitter bis zu eigenen Blogs und direkten Mails an die Autorinnen und Autoren. Es ist der Redaktion nicht möglich, diese verteilten Rückmeldungen und Kommentare zu sammeln und den Autorinnen und Autoren zukommen zu lassen. Es ist also für die Transparenz des Vorgangs und die Möglichkeit der Rückmeldung an die Autorinnen und Autoren wichtig, dass die Kommentare auf der dafür vorgesehenen Plattform, im Blog der Informationspraxis, eingereicht werden.

Diese Kommentare können das ordentliche Review also nicht ersetzen. Es ist deshalb für den Erfolg des OPR entscheidend, dass die Artikel gründlich und strukturiert begutachtet werden. Was verstehen wir unter einem „richtigen“ Review?

„Ordentliches“ Open Peer Review

Ein klassisches Review erfolgt auf der Basis von Fragen, die den Gutachterinnen und Gutachtern in der Regel durch die Redaktion bereitgestellt werden. Das Review soll sicherstellen, dass es sich um originale Forschung handelt, dass Quellen korrekt zitiert werden, dass die eingesetzten Methoden überprüfbare Ergebnisse liefern, dass der Beitrag wissenschaftlichen Kriterien genügt usw. Auch die Informationspraxis bietet eine solche Hilfestellung für Reviewerinnen und Reviewer in Form von Richtlinien für GutachterInnen. Wir stellen uns ein „richtiges“ Review im Sinne des OPR so vor, dass sich eine Fachperson des Beitrags annimmt, ihn nach diesen Richtlinien begutachtet und dieses Review unter seinem Namen als Kommentar ins Blog hochlädt. Ein Beispiel dafür gibt Beat Mattmann in seinem Kommentar zum Beitrag von Mumenthaler/Schuldt. Der Unterschied zum klassischen Peer Review besteht primär darin, dass das Review nicht anonym erfolgt und dass es offen einsehbar ist. In den Punkten Genauigkeit, Kompetenz und Sachlichkeit sollte ein Open Peer Review jedoch dem klassischen ebenbürtig sein.

Verpflichtung zu OPR

Wir möchten daran festhalten, dass Autorinnen und Autoren sich freiwillig dem OPR-Verfahren unterziehen können. Wer einen Fachartikel einreicht, kann also wählen, ob er ein klassisches oder das Open Peer Review-Verfahren durchlaufen soll. Wir finden, dass wir möglichst keine Autorinnen und Autoren abschrecken möchten. Wir sind noch dabei (mit wir ist hier die ganze Community gemeint), Erfahrungen mit dem OPR zu sammeln. Die Redaktion hat Verständnis dafür, falls jemand lieber auf ein klassisches Review setzt und sich nicht dem öffentlichen Verfahren aussetzen möchte. Allerdings möchten wir das Verfahren einheitlich gestalten (siehe oben) und bei den publizierten Artikeln angeben, welches Review sie durchlaufen haben.

Der Open-Peer-Review-Eid

Nora Schmidt hat uns einen Vorschlag zur Verbesserung des OPR hingewiesen. In: Aleksic J, Alexa A, Attwood TK et al. An Open Science Peer Review Oath, F1000Research 2015, 3:271, http://dx.doi.org/10.12688/f1000research.5686.2 wird ein OPR-Eid vorgeschlagen, den wir gerne für das Open Peer Review-Verfahren der Informationspraxis übernehmen würden (eigene Übersetzung aus dem Englischen):

  1. Prinzip: Ich werde mein Review mit meinem Namen unterzeichnen.
  2. Prinzip: Ich werde mit Integrität begutachten.
  3. Prinzip: Ich werde das Review als Dialog mit der Autorin/dem Autor behandeln; Ich werde insbesondere konstruktive Kritik üben.
  4. Prinzip: Ich werde eine Botschafterin/ein Botschafter für die Praxis von offener Wissenschaft sein.

Wer sich an dieser „Verschwörung“ beteiligen möchte, ist also herzlich eingeladen: Begutachen Sie Beiträge aus Ihrem Fachgebiet und stellen Sie Ihr Review der Öffentlichkeit zur Verfügung.

Erste Erfahrungen mit Open Peer Review

Seit rund einer Woche sind die ersten drei Beiträge im Open Peer Review-Verfahren als Preprint im Blog der Informationspraxis veröffentlicht. Es wäre übertrieben zu sagen, das OPR sei erfolgreich gestartet. Ein gründliches Review benötigt seine Zeit, und wir haben dafür ja auch vier Wochen vorgesehen. Es gab aber bereits erste Reaktionen, und deshalb erlaube ich mir auch erste Gedanken dazu.

Zunächst die Erfolgsmeldung: ja, es gab tatsächlich einen fachlichen Kommentar auf einen der Beiträge in der Kommentarfunktion des Blogs. So haben wir uns das vorgestellt: Bemerkungen zu Fehlern oder Verbesserungsvorschläge werden hier als Kommentar geäussert. Diese Kommentare wird die Redaktion sammeln und dann kommentiert an die Autorinnen und Autoren nach Abschluss des OPR schicken. Zur Erinnerung: OPR soll das klassische Peer Review ersetzen. Sie dürfen sich also ruhig angesprochen fühlen, wenn Sie ein Thema interessiert und den Beitrag eingehend korrigieren und kommentieren möchten.

Neben dem offiziellen Weg zeichnen sich auch einige andere Kanäle ab, auf denen Kommentare geäussert werden, die zum Open Peer Review zählen können: Da gibt es ein direktes Mail an den Autor/die Autorin, in dem gewisse Informationen berichtigt werden. Dieser Kanal ist kein offener. Aber vielleicht wird dieser Weg öfter genutzt, weil man sich (als Kommentator/Kritiker) nicht öffentlich äussern will, sondern sein Anliegen direkt der Auorin/dem Autor unterbreiten will. Das ist zwar nicht eigentlich OPR, aber der Qualitätssicherung dient dies auch.

Dann gab es eine Diskussion auf Twitter. Hier hat ein zitierter Autor bemerkt, dass etwas nicht stimmen kann. In der Diskussion mit anderen Usern auf Twitter hat sich dann herausgestellt, dass das Zitat einem falschen Autor zugewiesen wurde. So wurde der Fehler erkannt, und der Autor wird dies in der Überarbeitung korrigieren. Ich finde dieses OPR via Twitter spannend, auch wenn es nicht der eigentlich beabsichtigte Weg ist…

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Screenshot: Diskussion auf Twitter zu Beitrag im OPR

Und schliesslich hat heute Klaus Graf in seinem Blog alle drei Beiträge einer eingehenden Kritik unterzogen. Klaus Graf misstraut erklärtermassen der Moderation des Blogs der Informationspraxis. Deshalb veröffentlicht er seine Kritik in seinem eigenen Blog und bittet die Redaktion per Mail darum, die Autorinnen und Autoren darüber in Kenntnis zu setzen. Wie wir schon verlautbart haben, geht es bei der Moderation der Kommentare im Blog darum, die AutorInnen zu schützen. Wir haben die erklärte Absicht, auch Personen aus der Fachpraxis und Studierende als AutorInnen für die Informationspraxis zu gewinnen. Wenn man bei seinem ersten Publikationsversuch dann öffentlich zerpflückt wird, ist das nicht im Sinn der Sache. Wobei ich mir durchaus vorstellen kann, dass wir den Artikel einer Erstautorin/eines Erstautors bereits vor der Veröffentlichung im OPR etwas genauer anschauen und eine erste Überarbeitung verlangen oder allenfalls einen Beitrag zurückweisen, um den oben genannten Effekt der Demotivation und Demoralisierung zu vermeiden.

Inhaltlich sind Klaus Grafs Kommentare und Korrekturen ganz im Sinne des OPR. Genau so stelle ich mir Kommentare im Rahmen des OPR vor – bis auf die Einleitungen, in denen Klaus Graf aufzeigt, wie er zu den einzelnen Autorinnen und Autoren steht. Ich erwarte einfach, dass die Kommentare sachlich sind (was sie mir durchaus scheinen Ergänzung vom 6.3.: eine Präzisierung dazu findet sich im Kommentar unten). Wir müssen davon ausgehen, dass ReviewerInnen und AutorInnen sich in unserer überschaubaren Community kennen und dass es hier Sympathien und Animositäten gibt. Gerade deshalb macht ja das klassische Peer Review wenig Sinn, da die Anonymität nicht gewährleistet werden kann.

Klaus Graf spricht in seinem Tweet zum Blogpost von „erheblichen redaktionellen Mängeln in Informationspraxis“. Aus meiner Sicht handelt es sich bei den von ihm angesprochenen Kritikpunkten jedoch nicht um redaktionelle Mängel, sondern um beabsichtigte Elemente (vielleicht Risiken und Nebenwirkungen) des Open Peer Review-Prozesses. Im Vorfeld prüfen wir eingegangene Fachartikel nur formal (passt der Beitrag zur Informationspraxis) und orthografisch (siehe Beschreibung des OPR-Verfahrens der Informationspraxis). Danach geht der Beitrag als Preprint in die öffentliche Begutachtung. Wobei wir nicht behaupten, dass dies der Weisheit letzter Schluss sei. Wir sind dabei, erste Erfahrungen mit OPR zu sammeln. Und wir sind bereit, das Verfahren anzupassen, wenn sich dies als sinnvoll oder nötig erweisen sollte. Das könnte bedeuten, dass wir vor dem OPR ein gründlicheres Review durch Redaktion oder GutachterIn durchführen lassen oder dass wir uns sogar komplett vom OPR verabschieden, wenn es mittelfristig keinen Mehrwert erzeugt.

Deshalb möchten wir Sie alle ermuntern, für das OPR-Verfahren Verantwortung zu übernehmen und Beiträge zu kommentieren, die Sie inhaltlich ansprechen!

 

Open Peer Review: Baudisch/Dittmer/Kahlisch: Barrierefreiheit zur Routine machen

AutorInnen: Susanne BAUDISCH, Elke DITTMER, Thomas KAHLISCH
Titel: Barrierefreiheit zur Routine machen – Praxisfall: Digitale Bibliothek

Volltext des Artikels (PDF)

Zusammenfassung

Digitale Bibliotheken bieten die einzigartige Chance, das Wissen der Welt allen Menschen zugänglich zu machen, abgestimmt auf unterschiedliche Bedürfnisse der jeweiligen Zielgruppe. Für Menschen mit Einschränkungen der Lesefähigkeit bedeutet dies, dass die für alle verfügbaren Medien von ihnen genutzt werden können – auch, indem unterstützende Technologien ohne Barrieren aufsetzen. Diesem inklusiven Ansatz liegt das Gestaltungskonzept des Universellen Design oder Design für Alle zugrunde, eine wichtige Basiskomponente ist die Barrierefreiheit.

Im Projekt „Design für Alle in Digitalen Bibliotheken“ (www.grenzenloslesen.de) sind die Autoren des Beitrages mit ihren Teams der Frage nachgegangen, inwieweit Barrierefreiheit in den digitalen Angeboten wissenschaftlicher und öffentlicher Bibliotheken in Deutschland tatsächlich angekommen ist. Unter der Prämisse „Barrierefreiheit ist machbar und bietet Synergien für alle“ bestand das Projektziel in der Formulierung von Handlungsempfehlungen – erstellt auf der Grundlage von Praxistests und im Austausch mit den Anbietern digitaler Angebote sowie mit bibliothekarischen Fachgremien und Verbänden. Die Ergebnisse dieses Vorhabens bilden die konzeptionelle Basis dieses Beitrages, untersetzt durch die langjährigen Erfahrungen der Blindenbibliotheken in Hamburg und Leipzig bei der Produktion barrierefreier digitaler Medien sowie als Kompetenzpartner beim Erstellen barrierefreier IuK-Angebote.

Ausgehend von rechtlichen Grundlagen und Normen für die Umsetzung barrierefreier IuK-Systeme werden Formate und Standards für barrierefreie Netzpublikationen an Beispielen diskutiert. Zum einen geht es um Werkzeuge zum Suchen und Finden digitaler Information (Rechercheoberflächen;  OPACs; die Onleihe). Zum anderen stehen Ausgabeformate digitaler Dokumente (wie XML, PDF,  EPUB oder TEI) im Fokus. Den Abschluss bilden elementare Empfehlungen für (Digitale) Bibliotheken und deren Verbände.

Schlüsselwörter
electronic publishing; OPACs; e-journals; e-books; Web pages; Portals; Repositories; accessibility; Universal design

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Open Peer Review: Mumenthaler/Schuldt: Was macht gute Bibliothekspolitik aus? Ein Seminarbericht

AutorInnen: Rudolf MUMENTHALER, Karsten SCHULDT
Titel: Was macht gute Bibliothekspolitik aus? Ein Seminarbericht

Preprint des Artikels (PDF)

Die publizierte Version findet sich in der Zeitschrift Informationspraxis

Zusammenfassung
Im Rahmen eines Seminars an der HTW Chur wurden Möglichkeiten und Grenzen von
Bibliothekspolitik in der Schweiz erläutert. Ausgehend von wenigen Fällen, bei denen es zu
Protesten oder anderen Aktivitäten gekommen ist, wurden Akteurinnen und Akteure und ihr
Einfluss untersucht, mögliche politische Instrumente analysiert und diskutiert, wie sich
Bibliotheken aktiv beteiligen können. Im Ergebnis stellte sich heraus, dass Netzwerke in die
Gesellschaft und die Politik von großer Bedeutung sind. Im Falle eines Konflikts
(Budgetkürzung, geplante Schließung etc.) kann sich dieses Netzwerk mit Hilfe der geeigneten
politischen Instrumente für die Bibliothek einsetzen. Die Mobilisierung der Bevölkerung, die in
den untersuchten Fällen klar auf der Seite der Bibliotheksanliegen war, ist dabei ein
entscheidender Erfolgsfaktor.

Schlüsselwörter
Bibliothek; Bibliothekspolitik; Netzwerk; Einflussanalyse

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Open Peer Review: Mittermaier: Double Dipping beim Hybrid Open Access – Chimäre oder Realität?

AutorInnen: Bernhard Mittermaier
Titel: Double Dipping beim Hybrid Open Access – Chimäre oder Realität?

Volltext des Artikels (PDF)

Zusammenfassung
Hybrid Open Access steht in einer heftigen Diskussion. Ein Knackpunkt ist dabei die Frage, ob „Double Dipping“ stattfindet, ob also beim gleichen Artikel sowohl Subskriptionsgebühren als auch Publikationsgebühren gezahlt werden. Um die Zusicherung von Verlagen, kein Double Dipping zu betreiben, zu überprüfen wurden 30 nationale und internationale Verlage um Auskünfte zu spezifischen Fragen bezüglich ihrer Preispolitik gebeten. Das Resultat ist ziemlich ernüchternd: Die Spannbreite reicht von sehr allgemeinen, unüberprüfbaren Aussagen über teilweises Double Dipping bis zu völligem Double Dipping. In keinem Fall bedeutete die Existenz einer „No Double Dipping“-Politk, dass tatsächlich auch kein Double Dipping stattfindet.

Schlüsselwörter
Hybrid Open Access, Double Dipping, Zeitschriften, Umfrage
Double Dipping in Hybrid Open Access – Chimera or Reality?

Abstract
The pros and cons of hybrid open access are heavily disputed. A main point of discussion is whether “double dipping” takes place, i.e. paying twice to publish and read the same article. To prove publishers’ assertions that they do not double dip, a survey was conducted of 30 publishers with detailed questions about their pricing policy using concrete examples. The outcome is quite sobering: the results range from partial double dipping to full double dipping, and in no instance did a “no Double Dipping” policy mean that no double dipping takes place.

Keywords
Hybrid open access, double dipping, journals, survey

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