Archiv der Kategorie: Open Peer Review

Neu! Open Peer Review mit Hypothes.is

Ein Punkt auf unserer (nicht kürzer werdenden) To-Do-Liste war lange, eine komfortablere Möglichkeit zur Verfügung zu stellen, um Beiträge im Open Peer Review direkt annotieren und kommentieren zu können. Nachdem Adrian Pohl Anfang des Jahres ein praktisches Beispiel dafür lieferte, wie dies über das Tool Hypothes.is recht einfach geschehen kann, haben wir damit mal ein wenig herumexperimentiert. Als Ergebnis wird nun der erste Artikel in dieser Form zur Begutachtung bei uns veröffentlicht werden.

Über Rückmeldungen zu diesem Verfahren würden wir uns freuen!

Das Verfahren kurz erläutert

Wie gewohnt, stellen wir den zu begutachtenden Beitrag als PDF zur Verfügung. Allerdings künftig via Hypothes.is, so dass – nach Registrierung bzw. Anmeldung – direkt im Artikel Anmerkungen angefügt werden können.

Die Registrierung erfolgt auf der Webseite Hypothes.is, es werden dafür lediglich eine Emailadresse, ein Username und ein Passwort benötigt.

hypabb3_1

Direkt nach der Registrierung ist das Bearbeiten im Dokument möglich. Wer bereits registriert ist, kann sich auch über das Dokument anmelden.

hypabb2_2

Damit die eigenen Anmerkungen gespeichert werden können, ist eine Anmeldung in jedem Fall notwendig.

Weitere Informationen:
Notiz von Ben Kaden bei Fu-Push zu Hypothes.is
Hypothes.is Frequently Asked Questions

OPR zum Beitrag ‚Videospielturniere in öffentlichen Schweizer Bibliotheken‘ ist abgeschlossen

Seit der Veröffentlichung des Preprints ‚Videospielturniere in öffentlichen Schweizer Bibliotheken‚‚ ist ein Monat vergangen. Der Autor erhält nun eine Rückmeldung und wird gebeten, Änderungen ggf. in den Text einzuarbeiten und zu dokumentieren. Im Anschluss erhält der Text das finale Layout und wird in der Zeitschrift Informationspraxis publiziert. Kommentare zu allen Beiträgen sind weiterhin möglich.

Open Peer Review: Videospielturniere in öffentlichen Schweizer Bibliotheken

Autor: Simon SCHULTZE
Titel:
 Videospielturniere in öffentlichen Schweizer Bibliotheken

Volltext des Artikels (PDF)

Zusammenfassung
Diese Arbeit behandelt das Thema Videospielturniere in öffentlichen Schweizer Bibliotheken. Den praktischen Teil dieser Arbeitr bildet das Pilotprojekt in Form eines Videospielturniers in der Stadtbbibliothek Katharinen in St. Gallen. Als Grundlage für die Auswertungen dienen sowohl Beobachtungen wie auch Befragungen der Teilnehmerinnen des Turniers. Ziel war einerseits, die Wirkung des Videospielturniers auf die Stadtbibliothek und Teilnehmerinnen zu dokumentieren, und andererseits, allfällige Mängel und Verbesserungsoptionen für die Organisation künftiger Veranstaltungen zusammenzufassen.

Schlüsselwörter
Bibliotheksevent, Gaming, öffentliche Bibliothek, Videospielturnier

Lesen Sie bitte diese Hinweise zum Open Peer Review in Informationspraxis und nutzen Sie die Kommentarfunktion hier im Blog für ihre Beiträge zum Open Peer Review.

Open Peer Review: Lernort Öffentliche Bibliothek und Open Educational Resources (OER) – Zusammenbringen, was zusammen gehört

Autorin: Gabriele FAHRENKROG
Titel: Lernort Öffentliche Bibliothek und Open Eductional Resources (OER) – Zusammenbringen, was zusammen gehört

Volltext des Artikels (PDF)

Zusammenfassung
Mit den Veränderungen durch die Digitalisierung im Bildungsbereich, hin zu orts- und zeitunabhängigen Verfügbarkeit von Inhalten, zu Kollaboration und Partizipation in Lehr- und Lernkontexten, verändern sich auch die Anforderungen an den Lernort Bibliothek. Öffentliche Bibliotheken bieten Zugang zu Lehr- und Lernmaterialien und unterstützen Menschen in allen allen Belangen zu Aus- und Weiterbildung. Obwohl es sich bei OER (Open Educational Resources) um Bildungsmedien handelt, haben sie bislang nicht den Weg in Öffentliche Bibliotheken gefunden. Es wird dargelegt, welche Gründe für ein Engagement von Bibliotheken mit OER spricht und aufgezeigt, was Öffentliche Bibliotheken mit bereits vorhandenen Kompetenzen und vorhandener Infrastruktur konkret unternehmen können, um  für das Thema OER zu sensibilisieren, OER zu vermitteln und dazu anzuregen, aktiv freie Bildungsmaterialen zu erstellen und weiter zu bearbeiten.

Schlüsselwörter
Öffentliche Bibliothek; Lernort; OER; Open Educational Resources

Lesen Sie bitte diese Hinweise zum Open Peer Review in Informationspraxis und nutzen Sie die Kommentarfunktion hier im Blog für ihre Beiträge zum Open Peer Review.

Open Peer Review: Social Media-Aktivitäten wissenschaftlicher Bibliotheken – Ergebnisse einer Bachelorarbeit

Autorin: Anika Pfützner
Titel: Social Media-Aktivitäten wissenschaftlicher Bibliotheken – Ergebnisse einer Bachelorarbeit

Volltext des Artikels (PDF)

Zusammenfassung
Laut der JIM-Studie des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest gehören Computer und ein Internetanschluss heutzutage genauso selbstverständlich zur technischen Grundausstattung wie ein Fernsehgerät oder das Handy bzw. Smartphone und sind in fast allen Haushalten (min. 98%) zu finden (mpfs [2014], S. 23, 27). Laut der gleichen Studie halten sich vier von fünf der 12-19 Jährigen täglich im Internet auf. Die Hauptaktivitäten sind mit Freunden chatten, Online-Communities wie z.B. Facebook nutzen und E-Mails versenden und empfangen. So findet die Kommunikation von Privatpersonen und Unternehmen heute zu einem immer größer werdenden Teil in sozialen Netzwerken und über verschiedenste Internetdienste statt. Facebook ist mit über einer Milliarde Nutzern das größte soziale Netzwerk weltweit (Allfacebook [2013]). Durchschnittlich sind 802 Millionen aktive Nutzer (Stand März 2014) täglich bei Facebook online, um mit Kontakten weltweit in Verbindung zu bleiben und interessante Inhalte miteinander zu teilen (Facebook [2014]). Es gibt sowohl private Nutzerprofile als auch Organisationen mit eigenen Facebook-Seiten als Nutzungsformen (Vgl. Neumann, M. [2014], S. 16). Neben Unternehmen sind seit einigen Jahren immer mehr Behörden, Verwaltungen und öffentliche Bibliothek in sozialen Netzwerken aktiv. Gründe für die Etablierung von Social Media-Maßnahmen sind u.a. Imagepflege, Erhöhung der Kundenbindung, Steigerung der Bekanntheit, Traffic-Erhöhung auf der eigenen Homepage, PR- und Marketing-Verbesserung sowie die Intensivierung des Kundendialogs. (Statista [2014]). Social Media kann das vorhandene Engagement der Öffentlichkeitsarbeit sinnvoll ergänzen. In der Bachelorarbeit wurden Social Media-Aktivitäten wissenschaftlicher Bibliotheken in Deutschland erfasst und ausgewertet. Bibliotheken investieren einen immer größer werdenden Teil ihrer finanziellen Mittel in den Ausbau der elektronischen Angebote. So haben sich der Anteil der Ausgaben für elektronische Medien am gesamten Medienetat in wissenschaftlichen Bibliotheken zwischen 2007 (19%) und 2012 (41%) mehr als verdoppelt lt. Hochschulbibliothekszentrum 2012 (Vgl. Hennies, M. [2013], S. 243). So stehen den Nutzern immer mehr Bibliotheksbestände online zur Verfügung. Diese Bestände besser sichtbar zu machen, ist nur eine Möglichkeit, die durch eine gute Social Media-Kommunikation erreicht werden kann. Die meisten Bibliotheken haben die Entwicklungen erkannt und Social Media-Aktivitäten in die Öffentlichkeitsarbeit integriert. Jedoch müssen alle Maßnahmen in der Gesamtstrategie klar strukturiert und professionell sowie interessant gestaltet werden, sonst kann das Image darunter leiden. Ob Facebook und Twitter in den nächsten Jahren noch die Kanäle der Wahl sind, kann aus heutiger Sicht nicht abgeschätzt werden. So wie sich die Nutzungsbedürfnisse ändern, können sich auch die Kommunikations- und Informationsbedürfnisse der Zielgruppen ändern. Unstrittig ist jedoch, dass es auch in Zukunft Kanäle und Netzwerke geben wird, die für die verschiedenen Zielgruppen relevant sein werden. In diesem Bereich gilt es wachsam zu sein und diese Nutzungsänderung frühzeitig zu erkennen und die Angebote dementsprechend anzupassen. Zu beachten ist weiterhin, dass der Social Media-Kanal nicht nur als Push-Kanal gesehen werden darf, sondern als Plattform für den Kundenservice und den Austausch mit der Zielgruppe verstanden wird. Trotzdem kann eine solche Präsenz neben vielen Chancen auch negative Folgen haben. So kann es zu unerwünschten Nebeneffekten wie z.B. beleidigende Kommentare oder einem Shitstorm kommen. Diese Krisensituationen müssen von den Verantwortlichen rechtzeitig wahrgenommen und professionell bearbeitet werden. Diesen Risiken muss sich jede Einrichtung bewusst sein und es ist sicher hilfreich eine konkrete Notfallstrategie zu erarbeiten. Die Auswertung der wissenschaftlichen Bibliotheken stellt ausschließlich einen kleinen Ausschnitt des deutschen Bibliothekswesens und deren Angebote in sozialen Netzwerken dar. Die Relevanz von sozialen Netzwerken wird auch in Zukunft eine große Rolle spielen. Beispielsweise im Bereich Personal (Personalgewinnung, Personalbranding etc.) ist das Potential der Netzwerke noch nicht ausgeschöpft. Für einige Bibliotheken hat der Kampf um geeignete Mitarbeiter bereits begonnen.

Schlüsselwörter
Bibliotheken; Social Media

Lesen Sie bitte diese Hinweise zum Open Peer Review in Informationspraxis und nutzen Sie die Kommentarfunktion hier im Blog für ihre Beiträge zum Open Peer Review.

Open Peer Review: Urban Gardening und Öffentliche Bibliotheken: Konzeption einer Veranstaltungsreihe in der Stadtbibliothek Bad Oldesloe

Autor Tim SCHUMANN
Titel: Urban Gardening und Öffentliche Bibliotheken: Konzeption einer Veranstaltungsreihe in der Stadtbibliothek Bad Oldesloe

Volltext des Artikels (PDF)

Zusammenfassung
Urban Gardening ist mehr als ein Trend. Öffentliche Bibliotheken sollten sich diesem in der Suche nach einem neuen Selbstverständnis und ihrer Rolle in einer digitalen Gesellschaft nicht verschließen. In der Stadtbibliothek Bad Oldesloe wurde eine ganze Veranstaltungsreihe rund um dieses Thema organisiert und in Form eines Makerspaces mit modernen Formen des gemeinschaftlichen Lernens verknüpft. So konnte sich die Stadtbibliothek als moderner und innovativer Lernort positionieren und neue Initiativen in der Stadt anstoßen.

Schlüsselwörter
Community Building, Insektenhotel, Gemeinschaftsgarten, Greening Libraries, Makerspaces, Öffentliche Bibliothek, Umweltbildung

Lesen Sie bitte diese Hinweise zum Open Peer Review in Informationspraxis und nutzen Sie die Kommentarfunktion hier im Blog für ihre Beiträge zum Open Peer Review.

Open Peer Review: Wollschläger-Tigges: Informationsverhalten als Grundlage für die Gestaltung von Veranstaltungen zum Erwerb von Informationskompetenz

Autor: Martin WOLLSCHLÄGER-TIGGES
Titel: Informationsverhalten als Grundlage für die Gestaltung von Veranstaltungen zum Erwerb von Informationskompetenz

Volltext des Artikels (PDF)

Zusammenfassung
Für die Gestaltung von Veranstaltungen zum Erwerb von Informationskompetenz (IK) stellen die bisherigen Ergebnisse und Befunde der Forschung zum Informationssuchverhalten eine wertvolle Grundlage dar, indem v.a. typische Verhaltensmuster, Routinen und Präferenzen im Umgang mit Informationsressourcen und Informationen in IK-Veranstaltungen eingebracht und eingesetzt werden. Das Informationssuchverhalten untersucht Informationsprozesse und Faktoren, die diese maßgeblich beeinflussen. Hierzu werden der gesamte Informationsprozess oder einzelne Abschnitte untersucht. Dabei zeigt sich, dass Faktoren wie Informationsbedarf, Informationsart und- form sowie Arbeitsprozesse wesentlichen Einfluss auf das Suchverhalten haben. Diese Erkenntnisse lassen sich abseits der diskutierten IK-Modelle zu konzeptionellen und inhaltlichen Anpassungen von IK-Veranstaltungen als Empowerment einbringen und einsetzen. Schließlich ist in diesem Zusammenhang ein erster Ansatz einer evidenzbasierten Gestaltung von IK-Veranstaltungen realisiert.

Schlüsselwörter
Informationssuchverhalten; Informationskompetenz; Schulung

Lesen Sie bitte diese Hinweise zum Open Peer Review in Informationspraxis und nutzen Sie die Kommentarfunktion hier im Blog für ihre Beiträge zum Open Peer Review.

OPR abgeschlossen

Seit der Veröffentlichung des Preprints ‚Sichtbarkeit von Open-Access Hochschulschriften – Eine Untersuchung deutscher institutioneller Repositorien‚ ist ein Monat vergangen. Die Autorin erhält nun eine Rückmeldung mit den Kommentaren und wird gebeten, diese in den Text einzuarbeiten und zu dokumentieren, welche Inputs sie berücksichtigt hat und welche möglicherweise auch nicht. Nach dieser Überarbeitung wird der Text gelayoutet und in der Zeitschrift Informationspraxis publiziert. Kommentare zu allen Beiträgen sind weiterhin möglich.

 

Open Peer Review: Linhart: Sichtbarkeit von Open-Access Hochschulschriften – Eine Untersuchung deutscher institutioneller Repositorien

Autorin: Alexandra S. LINHART
Titel: Sichtbarkeit von Open-Access Hochschulschriften – Eine Untersuchung deutscher institutioneller Repositorien

Volltext des Artikels (PDF)
Forschungsdaten

Zusammenfassung
Sichtbarkeit ist ein zentrales Argument für Open Access. Zahlreiche Qualifikationsarbeiten werden über institutionelle Repositorien frei zugänglich gemacht. In dieser Untersuchung wurde die Sichtbarkeit der Qualifikationsarbeiten auf institutionellen Repositorien von deutschen Hochschulen betrachtet. Hierzu wurden in verschiedenen Suchdiensten nach zufällig ausgewählten Publikationen der institutionellen Repositorien gesucht. Die Nachweissituation der Dokumente ist gut, kann aber noch verbessert werden. Bei einem thematischen Sucheinstieg jedoch stellt sich die Sichtbarkeit dieser Publikationen als schlecht heraus.

Schlüsselwörter
Hochschulschrift, Open Access Repostitorium, Sichtbarkeit

Lesen Sie bitte diese Hinweise zum Open Peer Review in Informationspraxis und nutzen Sie die Kommentarfunktion hier im Blog für ihre Beiträge zum Open Peer Review.

 

Erste Phase OPR abgeschlossen

Seit der Veröffentlichung der Preprints von drei Beiträgen ist nun ein Monat vergangen. Damit schliessen wir die Phase des OPR ab. Die Autorinnen und Autoren erhalten jetzt eine Rückmeldung mit den Kommentaren und Reviews und werden gebeten, diese in ihre Texte einzuarbeiten und zu dokumentieren, welche Inputs sie berücksichtigt haben und welche allenfalls auch nicht. Nach dieser Überarbeitung werden die Texte gelayoutet und in der Zeitschrift publiziert. Kommentare zu den Beiträgen sind weiterhin möglich.