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Zusammenfassung: Informationspraxis beim #bibtag15

PostersessionPlakat

Unterstützt durch Autor und Board-Mitglied Bernhard Mittermaier waren wir am Mittwoch und Donnerstag mit unserem Plakat in der Postersession vertreten. Dort ergaben sich einige Gespräche mit Anregungen und Kritik zur Zeitschrift und zu unserer Arbeit, die wir gerne aufnehmen und weiter diskuitieren wollen. Insbesondere das Open Peer Review, unsere dringendste Baustelle, wenn man so will,  war immer wieder Thema. Die Gespräche auch am Donnerstag, als Dörte Böhner den Interessierten am Poster Rede und Antwort stand, drehten sich um die Besonderheiten von Informationspraxis. Tweet_Poster2Wir erhielten aber auch einiges Lob. Vielen Dank dafür, es spornt uns an, den eingeschlagenen Weg weiter zu gehen!

Ein weiteres Thema war die Kommunikation mit der Community. In diesem Zusammenhang tauchte mehrmals die Frage auf, warum wir kein Treffen für Redaktion, Board und sonstige Interessierte in Nürnberg organisiert haben. Ganz ehrlich: es hat schlichtweg niemand von uns daran gedacht :/ Für den Bibliothekskongress 2016 in Leipzig werden sicher schauen, dass wir ein Treffen hinbekommen.

Zu guter Letzt wurdePreisverleihung_Poster unser Plakat im Rahmen der Abschlussveranstaltung, als eines von drei herausragenden Plakaten der Posterausstellung,  prämiert. Den erhaltenen Gutschein haben wir als Dankeschön an Ulf Witt weiter gereicht, der für uns die grafische Gestaltung des Posters übernommen hat.

Das Poster kann vom BIB OPUS-Publikationsserver heruntergeladen werden.

Invited Session des VDB  ‚Open und mehr – welche Kanäle benötigen wir für die bibliothekarische Fachdiskussion im Online-Zeitalter?

Vertreten auf dem Podium waren LIBREAS, B-u-B, o-bib, VOEBB-Mitteilungsblatt, GMS Medizin – Bibliothek – Information und natürlich Informationspraxis.

In der von Lambert Heller moderierten Session vertrat Rudolf Mumenthaler die Sicht der Redaktion der Informationspraxis. Auch hier war wieder Peer Review ein Thema, und die Fragen gingen von ‚brauchen wir Peer Review/Qualitätssicherung, wenn ja, wie viel davon?‘ über ‚welche Form des Peer Reviews ist sinnvoll in der Community?‘ hin zu der grundsätzlichen Frage, wie ein Peer Review für Praktiker aussehen sollte, die das bisherig2015-05-27_Podium1e Verfahren vielleicht eher davon abhält, überhaupt zu schreiben.

Diese und weitere Fragen und Anregungen, die wir im Anschluss aus weiteren Gesprächen mitgenommen haben, werden selbstverständlich in die Diskussion bei Informationspraxis einfließen. Kurz zusammengefasst müssen wir uns die Frage stellen, ob wir im Journal- oder im (Open-) Peer Review-Geschäft sind und wie eine Qualitätssicherung gewährleistet werden kann ohne dabei von Vornherein potentielle AutorInnen auszuschließen. Letztlich sollte es, wie auch Rudolf mit Unterstützung von Bernhard Mittermaier aus dem Publikum in der Session betonte, darum gehen Autorinnen und Autoren dabei zu unterstützen,  die Beiträge stetig zu verbessern.

Verein Informationspraxis: Jahresmitgliederversammlung

Im Rahmen des Bibliothekartags wurde auch die formell notwendige 2. Mitgliederversammlung des Vereins Informationspraxis abgehalten. Unter dem Vorsitz von Rudolf Mumenthaler wurden von den anwesenden Vorstandsmitgliedern und zwei Vereinsmitgliedern die Rechnung abgenommen, der Jahresbericht genehmigt sowie Budget und Programm für 2015 genehmigt. Auf Antrag des Revisors Peter Jobmann wurde der Vorstand entlastet – was bei einer Erfolgsrechnung und Bilanz mit jeweils 0.- Franken doch eher Formsache war.

Wir sind ja bestrebt, die Vereinsarbeit aufs Notwendigste zu beschränken. In Nürnberg wurde uns aber bewusst, dass wir für eine reguläre Vereinstätigkeit und vor allem für die Mitgliederversammlung noch Mitglieder benötigen. Wir laden euch deshalb herzlich ein, sich für eine Mitgliedschaft anzumelden. Momentan beträgt der Mitgliederbeitrag Fr. 0.- (entspricht ziemlich genau € 0.-). Gemäss Statuten (Satzung) obliegt es der Mitgliederversammlung, die Höhe des Beitrags zu bestimmen.

Die Infos zum Verein (Jahresbericht, Statuten) etc. findet ihr in der entsprechenden Rubrik im Blog. Hier kann man sich über das Kontaktformular auch für die Mitgliedschaft bewerben. Formal ist der Vereinsvorstand für die Aufnahme neuer Mitglieder zuständig.

Die erste Ausgabe ist vollständig!

Zum ersten Halbjahr 2015 schließen wir die erste ‚virtuelle Ausgabe‘ der Informationspraxis mit insgesamt vier Fachbeiträgen und zwei Kurzberichten, die zwischenzeitlich bereits veröffentlicht wurden, ab.

Zeit für eine Zwischenfazit!

1. Wie lief das Experiment Open Peer Review?

Das Informationspraxis Open Peer Review anbieten möchte, stieß bei der Ankündigung auf große, bis zur Begeisterung reichende Zustimmung. Leider hat sich das bíslang (noch?) nicht in einer großen Anzahl von Reviews niedergeschlagen. Welche Anreize können wir potenziellen Gutachterinnen und Gutachtern bieten? F1000 bietet monetäre Anreize in Form von Article Processing Charges. Da wir keine Gebühren für Veröffentlichungen nehmen, steht uns dieser Weg nicht offen.

Was meinen Sie? Was können wir tun, damit sich die Beteiligung am Open Peer Review erhöht?

2. Redaktionelle Abläufe

Hier sind wir in steter Optimierung der Abläufe. Nach wie vor große Probleme bereitet uns die Konvertierung der Dokumente in sauberes HTML. Auch die Schlussredaktion benötigt recht viel Zeit und vor allem Aufmerksamkeit.

3. Werden Sie Herausgeberin oder Herausgeber!

Von Anfang an war das Zusammenwirken mit der Community ein wesentlicher Bestandteil des Konzepts von Informationspraxis. Das bedeutet: Sie können schreiben, begutachten oder – siehe oben – auch redaktionell mit tätig werden. Sie können auch inhaltlich Verantwortung übernehmen und eine Artikelreihe konzipieren oder, wenn Sie einen spannenden Vortrag besucht haben, einfach mal vorschlagen, dass doch eine schriftliche Fassung davon in Informationspraxis veröffentlicht werden könnte. Auch hier gilt: Sprechen Sie uns an, wir diskutieren Ihr Vorhaben gerne mit Ihnen.

Insgesamt möchte die Redaktion an dieser Stelle sagen, dass wir – bei aller Bescheidenheit – stolz auf das Erreichte sind. Wir haben ein Open-Access-Jounal geschaffen, dass nun von Ihnen und uns mit Leben gefüllt wird. Wir sind nun sehr gespannt darauf, wie es damit weitergeht!

Auf in die Praxis …

Es ist so weit! Von jetzt an können Sie sich als AutorInnen bei Informationspraxis registrieren. Rufen Sie die Startseite der Zeitschrift auf und klicken Sie auf Registrieren. Folgen Sie den Anweisungen des Registrationsformulars des Open Journal Systems. Felder mit Stern müssen ausgefüllt werden.

Sobald Sie sich als AutorIn registriert haben, können Sie in wenigen Schritten auch Ihren Artikel hochladen. Bitte verwenden Sie dafür unsere Vorlage. In Ihrem persönlichen Bereich können Sie dann mitverfolgen, wie weit Ihr Beitrag im redaktionellen Workflow vorangekommen ist.

Wenn Sie einen Fachbeitrag geschrieben haben und mit dem Open Peer Review-Verfahren einverstanden sind, wählen Sie bitte die Rubrik „Fachbeiträge“. In diesem Fall durchläuft Ihr Text ein offenes Begutachtungsverfahren. Dazu wird der Text über das Blog Informationspraxis.de auf der Seite Zeitschrift Informationspraxis veröffentlicht und zur Diskussion gestellt. Nach Ablauf von vier Wochen wird das OPR-Verfahren geschlossen und Sie als AutorIn erhalten die Möglichkeit, den Text mit den Anregungen zu überarbeiten und eine geänderte Version im Open Journal System hochzuladen. Nun erfolgen die letzten Bearbeitungsschritte und die finale Version wird dem Zeitschriftenheft zugeordnet und veröffentlicht.
Eine Anleitung zur Veröffentlichung als AutorIn finden Sie unter Informationen „Für Autorinnen„.

Wir sind gespannt auf Ihre Texte und freuen uns über Ihre Einreichungen. Bei Fragen oder Unklarheiten nutzen Sie unser Kontaktformular oder wenden Sie sich bitte direkt an info [at] informationspraxis.de.

Sie möchten sich aktiv bei Informationspraxis mitarbeiten, z.B. als Themenverantwortlicher, Redakteur, Gutachter, dann melden Sie sich bitte bei uns.

Auf in die heiße Phase …

Es ist so weit! Jetzt sind Sie und Ihre Beiträge gefragt!

Ab dem 29.09. können Sie sich bei Informationspraxis als AutorIn registrieren und Ihre Beiträge hochladen. Montag finden Sie die entsprechenden Links hier im Blog. Damit möchten wir unserem ambitionierten Versprechen näher kommen, noch in diesem Jahr eine erste Ausgabe von Informationspraxis zu veröffentlichen.
Die MitgliederInnen des Editorial Board erhalten in den nächsten Tagen eine E-Mail mit weiteren Informationen.

Wir sind gespannt auf Ihre Texte und freuen uns über Ihre Einreichungen.

Lesehinweis: VÖB-Mitteilungen 67 (2014) 2

Die Österreicher KollegInnen waren aktiv und haben eine neue, gut gefüllte Ausgabe der VÖB-Mitteilungen veröffentlicht. Das Heft ist sehr umfangreich, deshalb hier vor allem ein Hinweis auf die Themen unter der Rubrik Beiträge: e-Infrastructures Austria, e-Infrastructures Austria – aus der Perspektive betei­lig­ter Institutionen, Immer furcht­bar nett – Postkarten an der Universitätsbibliothek Wien, Aufbau einer medi­zin­his­to­ri­schen Exlibris-Sammlung an der Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität Wien, Blended Shelf: vir­tu­elle Regale für reale Bestände, Die Suche nach Informationen unter sprach­wis­sen­schaft­li­chenGesichtspunkten: das Potenzial von Anaphern und „Keine öster­rei­chi­sche Bibliotheksgeschichte der letz­ten 40 Jahre“, ein sehr per­sön­li­ches Resumé.

Ein besonderer Hinweis: Otto Oberhauser gibt einen guten Überblick über die jüngsten Entwicklungen bei Open Access-Zeitschriften für Bibliothek und Information (S. 263-271).
Das Journal EIS, das in den letzten Tagen zu einer Debatte bei INETBIB führte, wird nicht berichtet. Daher auch hier nochmal der Hinweis auf Ben Kadens interessante Aufarbeitung der Inetbib-Debatte zu EIS, #newlis, LIBREAS, Informationspraxis & Co im LIBREAS Blog. (DB)