Open Peer Review: Lernort Öffentliche Bibliothek und Open Educational Resources (OER) – Zusammenbringen, was zusammen gehört

Autorin: Gabriele FAHRENKROG
Titel: Lernort Öffentliche Bibliothek und Open Eductional Resources (OER) – Zusammenbringen, was zusammen gehört

Volltext des Artikels (PDF)

Zusammenfassung
Mit den Veränderungen durch die Digitalisierung im Bildungsbereich, hin zu orts- und zeitunabhängigen Verfügbarkeit von Inhalten, zu Kollaboration und Partizipation in Lehr- und Lernkontexten, verändern sich auch die Anforderungen an den Lernort Bibliothek. Öffentliche Bibliotheken bieten Zugang zu Lehr- und Lernmaterialien und unterstützen Menschen in allen allen Belangen zu Aus- und Weiterbildung. Obwohl es sich bei OER (Open Educational Resources) um Bildungsmedien handelt, haben sie bislang nicht den Weg in Öffentliche Bibliotheken gefunden. Es wird dargelegt, welche Gründe für ein Engagement von Bibliotheken mit OER spricht und aufgezeigt, was Öffentliche Bibliotheken mit bereits vorhandenen Kompetenzen und vorhandener Infrastruktur konkret unternehmen können, um  für das Thema OER zu sensibilisieren, OER zu vermitteln und dazu anzuregen, aktiv freie Bildungsmaterialen zu erstellen und weiter zu bearbeiten.

Schlüsselwörter
Öffentliche Bibliothek; Lernort; OER; Open Educational Resources

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Über mrudolf

Director of State and University Library Lucerne (Zentral- und Hochschulbibliothek Luzern), former Professor for Library Science at HTW Chur (university of applied sciences), co-editor of Informationspraxis, co-principal investigator of the Horizon Report Library Edition, blogging on library topics - and also on mindful living (in German as Männerherz)

6 Gedanken zu „Open Peer Review: Lernort Öffentliche Bibliothek und Open Educational Resources (OER) – Zusammenbringen, was zusammen gehört

  1. Adrian Pohl

    Ich habe mein Peer Review per hypothes.is abegegeben, siehe https://via.hypothes.is/https://informationspraxis.de/wp-content/uploads/sites/6/2016/01/OER_OPR_300116_1.pdf oder das PDF mit dem hypothes.is-Chrome-Plugin (https://chrome.google.com/webstore/detail/hypothesis-web-pdf-annota/bjfhmglciegochdpefhhlphglcehbmek) betrachten. (Den Text direkt zu annotieren ist m.E. sinnvoller als das in einen Kommentar zu packen. Wäre vielleicht auch eine Lösung für andere Artikel bei Informationspraxis. Die zugrundeliegende Software – http://annotatorjs.org/ – ist Open Source und könnte auch auf einem eigenen Server laufen, so dass die Annotationsdaten nicht woanders liegen. Allerdings ist bei hypothes.is eh alles CC0 und das wird es hoffentlich auch noch ein Weilchen geben…)

    Ich habe den Artikel gern gelesen und er hat mich auf Gedanken gebracht. Eine allgemeine Anmerkung zum Text habe ich noch. Was mir fehlt ist eine Nennung der Herausforderungen/Risiken bei Aktivitäten Öffentlicher Bibliotheken im OER-Kontext. Ohne groß nachzudenken fallen mir z. B. die folgenden Punkte ein:
    1. Qualitätsbeurteilung: Wenn man sich nicht auf eine (Vor)Auswahl durch Verlage verlassen kann, müssen andere Mechanismen her.
    2. Personal: Bei der im Text prophezeiten steigenden Anzahl von OER, ist ihr Auffinden, Erschließen und Ordnen mit einigem Aufwand verbunden. Dementsprechend braucht es Strategien auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene, um das anzugehen.

    Es gibt bestimmt noch einige Herausforderungen mehr, die genannt werden sollten…

    Viele Grüße
    Adrian

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  2. Pingback: OER bei Amazon – aber nicht in (Öffentlichen) Bibliotheken? – biboer

  3. Gabriele

    Hallo Adrian,

    vielen Dank für das Review und die Anregungen!
    Beide von Dir angesprochenen Punkte sind wichtig, sie gehören zweifellos in eine Gesamtbetrachtung hinein. Bei der Überarbeitung des Textes greife ich sie sicher auf.

    Dieser Beitrag ist vor allem als erster Einstieg in das Thema zu verstehen. Weitere Beiträge, u.a. im Blog biboer (biboer.wordpress.com) sollen folgen, die auch die Herausforderungen und Risiken für Öffentliche Bibliotheken näher beleuchten werden.

    Viele Grüße
    Gabi

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  4. Rudolf Mumenthaler

    Danke für den Beitrag! Auf der Inetbib-Tagung hat mich jemand auf den Beitrag angesprochen – ich gebe den Input in dieser Form weiter: Die Kapiteleinteilung besteht meistens aus einem Kapitel (z.B. 2 Was sind OER?) und nur einem Unterkapitel (2.1 Creative Commons Lizenzierung). Sinnvoll wäre es, wenn die Kapitel zumindest aus zwei Unterkapiteln bestehen würden: 2 OER, 2.1 Was sind OER?, 2.2 CC-Lizenzierung usw. Kleiner Schönheitsfehler…

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    1. Gabriele Autor

      Danke für den Hinweis und die Rückmeldung! Auch das werde ich bei der späteren Überarbeitung des Textes ggf. berücksichtigen.

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  5. Pingback: OER in Bibliotheken – Was bedeutet das eigentlich? | Nachrichten für öffentliche Bibliotheken in NRW

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