Zwischenbericht von der Informationspraxis

Hier ein kurzer Zwischenbericht von der Informationspraxis: Nach dem Abschluss des Open Peer Review-Verfahrens für die ersten drei Fachbeiträge sind die Texte zur Überarbeitung an die Autorinnen und Autoren zurückgegangen. Mittlerweile sind alle Korrekturen und Ergänzungen gemacht worden und die Redaktion ist dabei, die Beiträge ins fertige Layout zu übertragen. Der Workflow vom Word- oder OpenOffice-Dokument zum korrekten HTML und PDF-Format stellt eine echte Herausforderung dar. Nicht zuletzt deshalb, weil wir uns zum Ziel gesetzt haben, die Dokumente grundsätzlich barrierefrei zu publizieren.

Angeregt durch den Beitrag von Susanne Baudisch, Elke Dittmer und Thomas Kahlisch: Barrierefreiheit zur Routine machen – Praxisfall: Digitale Bibliothek haben wir uns zum Ziel gesetzt, dass unsere Publikationen die zentralen Grundsätze der Barrierefreiheit erfüllen. Dies beginnt bei den Vorlagen (Word/RTF), bei denen konsequent Formatvorlagen eingesetzt werden und geht weiter zu den Publikationsformaten, bei denen z.B. alle Bilder mit Alternativtexten hinterlegt sein müssen, die korrekt strukturiert sein müssen, die Dokumenteigenschaften enthalten müssen oder bei denen Sprachwechsel (für das englische Abstract) gekennzeichnet sein sollten. Auch haben wir uns entschlossen, zumindest bei den längeren Beiträgen ein verlinktes Inhaltsverzeichnis voranzustellen, was die Orientierung für alle erleichtert. Zur Zeit arbeiten wir noch daran und hoffen, dass wir nach den Feiertagen (und einigen Urlaubstagen) die fertigen Artikel veröffentlichen können.

Zwischenzeitlich sind wieder einige Beiträge eingegangen, für deren Betreuung wir Mitglieder des Editorial-Boards suchen. Wir freuen uns weiterhin über interessante Einreichungen!

Ein Gedanke zu „Zwischenbericht von der Informationspraxis

  1. Susanne Baudisch

    Großes Lob in puncto Barrierefreiheit
    Liebe Herausgeber und Redaktion von Infopraxis,
    kürzlich hat Ulrich Jander, blinder Mitarbeiter an der DZB Leipzig, die Zeitschrift am Beispiel unseres Artikels auf Zugänglichkeit und Bedienbarkeit aus Nutzersicht ausschnittweise getestet. Dafür nutzte er Windows 7 mit IE 11 und die Screenreader JAWS 15 und COBRA 10.0.9 (letztere in nicht ganz aktuellen Ausgaben). Hier sein Ergebnis:
    „Die Abstract-Seite als auch die umfassende Werkseite als HTML funktionieren sehr gut. Es ist sehr gut verlinkt, Überschriften mit Ebenen sind da, die sehr gut angesprungen werden können. Die Navigation ist mit beiden Screenreader-Versionen sehr gut möglich. Ich habe bisher keine Probleme oder irgendwelche Fehler festgestellt. Einfach Klasse.“

    Dieses Lob geht an Sie alle – Aufwand und Einsatz haben sich gelohnt. Es zeigt aber auch, dass bereits mit der Umsetzung von Basiskriterien der Barrierefreiheit, insbesondere mit der korrekten Strukturierung des Mediums, eine erkennbare Wirkung erzielt werden kann. Herzlichen DANK!

    Susanne Baudisch, Elke Dittmer, Thomas Kahlisch

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