Neuer Beitrag veröffentlicht: Systematische Zielgruppenbefragung – Methode und Ergebnisse von Fokusgruppen-Interviews durch ZB MED

Autoren: Fabian GAIL, Mark VETTER
Titel:
Systematische Zielgruppenbefragung – Methode und Ergebnisse von Fokusgruppe-Interviews durch ZB MED

Zusammenfassung
Im ersten Kapitel wird zunächst das Fokusgruppeninterview als Methode in den einzelnen Ablaufschritten erläutert, wie sie „im Lehrbuch“ stehen. Das zweite Kapitel stellt dann, nach einer kurzen Einordnung in die besondere Situation von ZB MED zum entsprechenden Zeitpunkt, den praktischen Ablauf bei der Umsetzung vor und liefert einige Hinweise auf Herausforderungen im Detail. Das dritte Kapitel wiederum präsentiert einige zentrale Ergebnisse aus den Fokusgruppeninterviews als Aussagen von Forschenden und „Multiplikatorinnen und Multiplikatoren“ in den Lebenswissenschaften zu aktuellen Herausforderungen ihrer Arbeit und möglicher Beiträge von ZB MED. Die Anlage bietet eine übersichtliche Checkliste, mit der alle Interessierten die Möglichkeit haben, diese Methode auch für die eigene Arbeit sinnvoll zu nutzen.

Schlüsselwörter
Fokusgruppen; Interviews; Zielgruppen; Erfahrungsbericht

OPR zum Beitrag ‚Wie permanent sind Permalinks?‘ ist abgeschlossen

Seit der Veröffentlichung des Preprints ‚Wie permanent sind Permalinks?’‚ ist ein Monat vergangen. Der Autor erhält nun eine Rückmeldung und wird gebeten, Änderungen ggf. in den Text einzuarbeiten und zu dokumentieren. Im Anschluss erhält der Text das finale Layout und wird in der Zeitschrift Informationspraxis publiziert. Kommentare zu allen Beiträgen sind weiterhin möglich.

Open Peer Review: ‚Fotobefragung in Bibliotheken – eine Methode zur Erhebung schwer operationalisierbarer Nutzerbedürfnisse‘

Im Volltext des Artikels (PDF) kann direkt kommentiert und annotiert werden. Dafür ist eine einmalige Anmeldung bei Hypothes.is notwendig. Eine Erläuterung zum offenen Reviewverfahren via Hypothes.is haben wir hier zusammengefasst. Anmerkungen und Kommentare zum Beitrag können aber selbstverständlich auch weiterhin über das Kommentarfeld hier im Blog abgegeben werden.

Autorin: Salome ZEHNDER

Titel: Fotobefragung in Bibliotheken – Eine Methode zur Erhebung schwer operationalisierbarer Nutzerbedürfnisse

Zusammenfassung
Im Rahmen einer Bachelorarbeit wurden für eine kleine Schweizer Fachbibliothek die Nutzerbedürfnisse erhoben. Dabei kam neben gängigen Methoden wie einer Online-Umfrage auch die Fotobefragung zum Einsatz. Der vorliegende Beitrag zeigt die Entstehungsgeschichte und Anwendung der Methode im Bibliotheksbereich. Durch den Einsatz von Fotografien, die unter anderem auch durch den Nutzer/die Nutzerin selbst erstellt werden, können auf einfache Weise neben allgemeinen Infrastrukturbedürfnissen auch schwer operationalisierbare Nutzerbedürfnisse wie „Gemütlichkeit“ oder „angenehme Lernatmosphäre“ erhoben werden.

OPR zum Beitrag ‚Systematische Zielgruppenbefragung – Methode und Ergebnisse von Fokusgruppen-Interviews durch ZB MED‘ ist abgeschlossen

Seit der Veröffentlichung des Preprints ‚Systematische Zielgruppenbefragung – Methode und Ergebnisse von Fokusgruppen-Interviews durch ZB MED‚‚ ist ein Monat vergangen. Der Autor erhält nun eine Rückmeldung und wird gebeten, Änderungen ggf. in den Text einzuarbeiten und zu dokumentieren. Im Anschluss erhält der Text das finale Layout und wird in der Zeitschrift Informationspraxis publiziert. Kommentare zu allen Beiträgen sind weiterhin möglich.

Call for Paper Themen-Special ‚Openness‘

Themen-Special zu Openness – CfP der Zeitschrift Informationspraxis

Openness is an overarching concept or philosophy that is characterized by an emphasis on transparency and free, unrestricted access to knowledge and information, as well as collaborative or cooperative management and decision-making rather than a central authority.“ https://en.wikipedia.org/wiki/Openness

Die nationale wie internationale Wissenschaftsförderung aus öffentlicher Hand bindet die Vergabe ihrer Mittel zunehmend selbstverständlich an die Einhaltung der Prinzipien der Open Science: nachvollziehbare Resultate durch die Offenlegung der Forschungsdaten, transparente Qualitätssicherung durch Open Peer Review sowie frei zugängliche Publikation im Sinne des Open Access. Die freie Veröffentlichung erhöht nicht nur nachweislich die Reichweite und fördert die weiterführende Forschung, sondern erscheint auch als moralische Pflicht der steuerfinanzierten Wissenschaft gegenüber der kostentragenden Allgemeinheit. Alternative Publikationsformen haben wiederum notwendigerweise Auswirkungen auf die Wissenschaftsevaluation: An die Stelle proprietärer Kennzahlen wie Impact-Faktoren oder dem h-Index, die Aussagen über die Qualität wissenschaftlicher Leistung aus der Quantität der Zitationen in Verlagspublikationen ableiten, treten nun zunehmend alternative Metriken, die auch Zitationen in anderen Medien und weitere Relevanzfaktoren berücksichtigen.

Aber auch die Öffnung der Wissenschaft gegenüber dem interessierten Laien, die sogenannte Citizen Science, ist ein Ausdruck dieser Prinzipien. Sie gewährt Außenstehenden Einblicke in den Forschungsprozess oder lässt sie sogar unmittelbar daran teilhaben. Durch die weltweite Vernetzung kann mittels Crowdsourcing das kollektive Wissen tausender Menschen für die wissenschaftliche Arbeit erschlossen werden. In offenen Werkstätten wie Makerspaces/FabLabs können Laien unter professionellen Bedingungen selbst kreativ werden und auf publikumswirksamen Veranstaltungen wie der „Langen Nacht der Wissenschaften“ selbst explorieren. So wird Wissenschaft der nicht-akademischen Allgemeinheit zugänglich.

Die egalitären Prinzipien der „Bürgerwissenschaften“ greift auch die Open Collaboration auf, deren wohl prominentestes Beispiel die Online-Enzyklopädie Wikipedia ist. Dieser gemeinschaftlich gepflegte Wissensschatz ist nicht nur kostenlos und frei verfügbar, sondern kann aufgrund offener Lizenzen vielfältig nachgenutzt werden. Wesentliche Merkmale dieser offenen Communities sind die Selbstorganisation und intrinsische Motivation ihrer Mitglieder. Der Nutzen einer Beteiligung ergibt sich für jedes Mitglied aus der hohen Synergie der Mitwirkung einer großen Gemeinschaft: ein jeweils kleiner Beitrag vieler einzelner Menschen fügt sich zu einem großen Ganzen.

Das Konzept ist so alt wie die Menschheit, doch moderne Kommunikationstechnologien haben es revolutioniert: ohne nennenswerten Ressourcenaufwand können Communities in unbegrenzten Dimensionen entstehen und orts- sowie zeitunabhängig zusammenwirken. Da verwundert es nicht, dass offenen Prinzipien verpflichtete Communities wie die „Freie-Software“-Bewegung bereits seit der Geburtsstunde des Internets vor mehr als 30 Jahren auch die Software-Entwicklung prägen. Open Source Software ermöglicht dem Anwender Einsicht und Veränderung des Quellcodes und macht ihn somit als mündigen Teil einer größeren Anwender-Community unabhängig von spezifischen Systemanbietern. Die Implementierung von Open Standards führt zudem zu einem hohen Maß an Interoperabilität, die wiederum neue Synergien wie etwa Open Services ermöglicht. Darunter versteht man öffentliche (Web-)Dienste, die auf Basis von standardisierten Schnittstellen und Formaten spezifische Datenprozesse anbieten. Typische Beispiele sind etwa Ingest-, Abfrage und Rechercheschnittstellen von Archiven und Repositorien. Der Übergang zu Open Infrastructure, also der Bereitstellung ganzer Prozessketten inklusive der nötigen technischen Infrastruktur, ist fließend.

Spätestens wenn Daten eine Vielzahl von verarbeitenden Systemen an unterschiedlichen Standorten durchlaufen, immer wieder verändert und veröffentlicht werden, stellen sich natürlich Fragen des Datenschutzes. Darunter kann sowohl die technische Aufgabe der Datensicherung vor Verlust und des Zugriffsschutzes bei sensiblen Informationen verstanden werden, als auch die juristische Frage des Urheber- und Persönlichkeitsrechts. Hinzu kommen Nutzungs- und Verwertungsrechte insbesondere im klassischen Verlagswesen, die oft etwa Zweitveröffentlichungen als Open Access verhindern. Hier ist die Politik gefragt, die gesetzlichen Rahmenbedingungen für mehr Offenheit zu schaffen. Dabei sind die Bedürfnisse von Kultur und Wissenschaft mit den wirtschaftlichen Interessen der Dienstleister und Rechteinhaber in Einklang zu bringen. Dass dies möglich ist, zeigen zahlreiche Erfolgsmodelle offener Geschäftsmodelle etwa im Bereich der quelloffenen Software.

Transparenz und Offenheit sind in einer demokratischen Gesellschaft nicht zuletzt Forderungen, die sich an Politik und Wirtschaft selbst richten. Analog zu den Prinzipien einer offenen Wissenschaft verlangt Open Government die Nachvollziehbarkeit politischer Entscheidungen, eine zugängliche und bürgernahe öffentliche Verwaltung sowie Möglichkeiten einer unmittelbaren Beteiligung an politischen Prozessen. Um jedoch aktiv an der Politik teilnehmen und informierte Entscheidungen treffen zu können, bedarf es einer entsprechenden Informationsversorgung der Öffentlichkeit. Über Open Data Portale versuchen inzwischen zahlreiche Behörden und Ämter, ihre Daten frei zur Verfügung zu stellen und damit maximale Transparenz zu schaffen. Dass dennoch vieles im Verborgenen bleibt, zeigen immer neue Skandale um Whistleblower und Portale wie Wikileaks, die oft fragwürdige und gänzlich undemokratische Vorgänge offenbaren.

Was Google mit freien Diensten vorgemacht hat, nämlich die unbeschränkte Zugänglichkeit der Angebote für jeden in der Kombination mit gebührenpflichtigen, aber freiwilligen Zusatzleistungen, hat die Wirtschaft längst zum ökonomischen Prinzip erhoben: Werbe- oder datenfinanzierte Dienste wie Facebook, „In-App“-Käufe in grundsätzlich kostenfreien Apps, „Free To Play“-Modelle bei Online-Spielen.

Offenheit, Freiheit und Transparenz sind nicht mehr nur das Hobby basisdemokratischer Hippies und überzeugter Linux-Hacker. Durch Wissenschaft und Forschung, Politik und Verwaltung, Technologie und Unterhaltung sind diese Prinzipien längst zu einem breiten gesellschaftlichen Thema geworden. Doch welche Rolle spielen diese Konzepte in der heutigen Informationsgesellschaft? Sind sie nur eine logische Folge der technischen Möglichkeiten ständig verfügbarer und beliebig vervielfältigbarer Daten, somit also eher technologisches als gesellschaftliches Phänomen? Oder sind sie im Gegenteil vielmehr ein Grundbedürfnis einer demokratischen Gemeinschaft und sogar Ursache des Wandels?

Doch vor allem: Welche Chancen und Herausforderungen bietet Openness insbesondere für diejenigen, die Informationen erzeugen, verarbeiten, verbreiten, bewahren oder schützen? Wie stellen sich Wissenschafts- und Kultureinrichtungen, Verlage und Medien, die doch traditionell die Produzenten, Kuratoren und Distributoren von Wissen sind, dieser Aufgabe? In welchem Verhältnis stehen dabei öffentliche und private Akteure? Und welche Bedeutung hat Openness im Bereich der technischen Informationsinfrastrukturen und Standards?

Diese und weitere Fragen sollen in einem Themen-Special der Fachzeitschrift Informationspraxis unter der Überschrift „Openness“ diskutiert werden. Sie sind deshalb herzlich aufgerufen, bis zum 31.01.2017 Beiträge einzureichen. Kritische Auseinandersetzungen mit dem Thema sind ebenso willkommen wie Erfahrungsberichte und Best Practice-Beispiele. Weitere Hinweise zum Veröffentlichungsverfahren finden Sie auf der Webseite der IP unter https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/ip/about/editorialPolicies.

Die Herausgeberschaft haben Gabriele Fahrenkrog, Felix Lohmeier und Sebastian Meyer übernommen. Gabriele Fahrenkrog ist Mitglied der Redaktion der Informationspraxis. Felix Lohmeier und Sebastian Meyer haben nach langjähriger Beschäftigung als Leiter der IT-Abteilung bzw. des IT-Referats Digitale Bibliothek der SLUB Dresden kürzlich die Open Culture Consulting GbR gegründet haben, um Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen im Bereich Openness zu beraten. Für Rückfragen stehen Ihnen die HerausgeberInnen sowie das Team der IP-Redaktion gerne zur Verfügung (info@informationspraxis.de).

Open Peer Review: Wie permanent sind Permalinks?

Im Volltext des Artikels (PDF) kann direkt kommentiert und annotiert werden. Dafür ist eine einmalige Anmeldung bei Hypothes.is notwendig. Eine Erläuterung zum offenen Reviewverfahren via Hypothes.is haben wir hier zusammengefasst. Anmerkungen und Kommentare zum Beitrag können aber selbstverständlich auch weiterhin über das Kommentarfeld hier im Blog abgegeben werden.

Autoren: Eckhard ARNOLD, Stefan MÜLLER

Titel: Wie permanent sind Permalinks?

Zusammenfassung
In diesem Artikel versuchen wir einige Missverständnisse aufzuklären, die das Konzept von ‚Permalinks‘ betreffen. Wir erörtern zunächst, was Permalinks sind und welchen Zweck sie dienen. Unserer Ansicht nach sind Permalinks weniger als technische Kategorie zu verstehen, denn als ein Versprechen der bereitstellenden Institution oder Person, die als Permalink ausgewiesenen Links künftig nicht fallen zu lassen oder zu ändern. Sodann grenzen wir den Begriff gegen andere Linkarten ab. Wir diskutieren kurz das Verhältnis von Permalinks zu anderen Identifikatoren. Anschließend untersuchen wir, worauf beim praktischen Gebrauch von Permalinks zu achten ist. Wir schließen mit einem konkreten Praxis-Beispiel, das den Aufbau des Publikationsservers für die Bayerische Akademie der Wissenschaften betraf.

Open Peer Review: Systematische Zielgruppenbefragung – Methode und Ergebnisse von Fokusgruppen-Interviews durch ZB MED

Im Volltext des Artikels (PDF) kann direkt kommentiert und annotiert werden. Dafür ist eine einmalige Anmeldung bei Hypothes.is notwendig. Eine Erläuterung zum offenen Reviewverfahren via Hypothes.is haben wir hier zusammengefasst. Anmerkungen und Kommentare zum Beitrag können aber selbstverständlich auch weiterhin über das Kommentarfeld hier im Blog abgegeben werden.

Autoren: Fabian GAIL, Mark VETTER

Titel: Systematische Zielgruppenbefragung – Methode und Ergebnisse von Fokusgruppen-Interviews durch ZB Med

Zusammenfassung
Der vorliegende Praxisbericht beschreibt die Methode des „Fokusgruppen-Interviews“ als Instrument zur systematischen Befragung von Zielgruppen bei der Weiterentwicklung bibliothekarischer Dienstleistungen. Zu diesem Zweck wird das Instrument zunächst als Methode der empirischen Sozialforschung erläutert und in seine einzelnen Schritte aufgegliedert. Die konkrete Umsetzung dieser Schritte und die resultierenden praktischen Herausforderungen werden dann anhand ihrer Realisierung bei „ZB MED – Leibniz-Informationszentrum Lebenswissenschaften“ beschrieben. Im Anschluss an eine umfassende Markt- und Zielgruppenstudie wurden hier 2014-2015 die geplanten Anpassungen von Produkten den jeweiligen Zielgruppen vorgestellt und in den Fokusgruppen diskutiert sowie ausgewertet. Abschließend werden im Praxisbericht zentrale Ergebnisse dieser Interviews vorgestellt sowie die wichtigsten Punkte für die eigene Anwendung der Methode in einer Checkliste im Anhang zusammengestellt.

Neu! Open Peer Review mit Hypothes.is

Ein Punkt auf unserer (nicht kürzer werdenden) To-Do-Liste war lange, eine komfortablere Möglichkeit zur Verfügung zu stellen, um Beiträge im Open Peer Review direkt annotieren und kommentieren zu können. Nachdem Adrian Pohl Anfang des Jahres ein praktisches Beispiel dafür lieferte, wie dies über das Tool Hypothes.is recht einfach geschehen kann, haben wir damit mal ein wenig herumexperimentiert. Als Ergebnis wird nun der erste Artikel in dieser Form zur Begutachtung bei uns veröffentlicht werden.

Über Rückmeldungen zu diesem Verfahren würden wir uns freuen!

Das Verfahren kurz erläutert

Wie gewohnt, stellen wir den zu begutachtenden Beitrag als PDF zur Verfügung. Allerdings künftig via Hypothes.is, so dass – nach Registrierung bzw. Anmeldung – direkt im Artikel Anmerkungen angefügt werden können.

Die Registrierung erfolgt auf der Webseite Hypothes.is, es werden dafür lediglich eine Emailadresse, ein Username und ein Passwort benötigt.

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Direkt nach der Registrierung ist das Bearbeiten im Dokument möglich. Wer bereits registriert ist, kann sich auch über das Dokument anmelden.

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Damit die eigenen Anmerkungen gespeichert werden können, ist eine Anmeldung in jedem Fall notwendig.

Weitere Informationen:
Notiz von Ben Kaden bei Fu-Push zu Hypothes.is
Hypothes.is Frequently Asked Questions

Informationspraxis im ScienceOpen-Index

ScienceOpen hat vor einem Monat einen Wettbewerb für Zeitschriften ausgerufen, die sich dem „Platin-Open-Access“ verschrieben haben. Gemeint sind damit Zeitschriften, die Open Access nach allen Regeln der Kunst umsetzen und darüber hinaus keine Gebühren von AutorInnen (APCs) erheben. Nun wurden die die Gewinner bekannt gegeben (Hervorhebung von mir):

  1. JLIS.it
  2. Magnificat Cultura i Literatura Medievals
  3. Algerian Journal of Natural Products
  4. Matters and Matters Select
  5. Informationspraxis
  6. Izquierdas (revista)
  7. Journal of Paleontological Techniques

„Gewonnen“ haben wir die Indexierung durch ScienceOpen. Informationspraxis-Artikel sind also bald auf einem weiteren Wege recherchierbar, die Publikationen dann noch stärker sichtbar.

Wir freuen uns, die Artikel über Ihre Projekte, Arbeitsergebnisse und Ideen nun auch via ScienceOpen mit der Fachcommunity teilen zu können. Vielleicht kennen Sie auch Kollegen und Kolleginnen, die in ihrem Arbeitsalltag praxisrelevante Erfahrungen gesammelt haben, die es wert sind veröffentlicht zu werden, so dass die Berufsgemeinschaft davon profitieren kann? Wir freuen uns über Ihre Anregungen, Einreichungen und Ideen! Informationen darüber finden Sie hier.

Oder haben Sie Interesse daran, sich bei Informationspraxis einzubringen? Wir laden alle Interessierten herzlich dazu ein, sich auf unterschiedlichen Gebieten aktiv bei der Herausgabe der Zeitschrift zu engagieren. Setzen Sie sich gerne jederzeit über info@informationspraxis.de mit der Redaktion in Verbindung.

Neuer Beitrag veröffentlicht: Hauschke: Third-Party-Elemente in deutschen Bibliothekswebseiten

Autor: Christian HAUSCHKE
Titel:
Third-Party-Elemente in deutschen Bibliothekswebseiten
Forschungsdaten

Zusammenfassung
Einbindung von Third Party Elements (TPE) in Webseiten erlaubt es Dritten, webseitenübergreifend Nutzer zu identifizieren und ihr Informationsverhalten zu speichern. 4753 Bibliothekswebseiten wurden im Rahmen dieser Untersuchung mit der Open-Source-Software webXray auf die Einbindung von TPE untersucht. 54,77 % der analysierten Webseiten wiesen solche TPE auf. 18,94 % setzten Cookies ein, 44,81 % banden Javascript von Drittanbietern ein. Google-Services dominieren die TPE-Anbieterliste, sie werden in 30,02 % der untersuchten Webseiten verwendet.

Schlüsselwörter
Datenschutz; Bibliothekswebseite; Third-Party-Elemente