OPR zum Beitrag ‚Semantische Technologien für lokale Erschliessungssysteme der Schweiz: Ein Pilotprojekt der Sportmediathek Magglingen und des Basel Register of Thesauri, Ontologies & Classifications (BARTOC.org)‘ ist abgeschlossen

Seit der Veröffentlichung des Preprints „Semantische Technologien für lokale Erschliessungssysteme der Schweiz: Ein Pilotprojekt der Sportmediathek Magglingen und des Basel Register of Thesauri, Ontologies & Classifications (BARTOC.org)“ im Open Peer Review ist ein Monat vergangen. Die AutorInnen erhalten nun eine Rückmeldung und werden gebeten, Änderungen ggf. in den Text einzuarbeiten und zu dokumentieren. Im Anschluss erhält der Text das finale Layout und wird in der Zeitschrift Informationspraxis publiziert. Kommentare zu allen Beiträgen sind weiterhin möglich.

Open Peer Review: lobid – Dateninfrastruktur für Bibliotheken

Im Volltext des Artikels (PDF) kann bis zum 2. November 2018 direkt kommentiert und annotiert werden. Dafür ist eine einmalige Anmeldung bei Hypothes.is notwendig. Eine Erläuterung zum offenen Reviewverfahren via Hypothes.is haben wir hier zusammengefasst. Anmerkungen und Kommentare zum Beitrag können aber selbstverständlich auch weiterhin über das Kommentarfeld hier im Blog abgegeben werden.

AutorInnen: Adrian Pohl, Fabian Steeg & Pascal Christoph

Titel: lobid – Dateninfrastruktur für Bibliotheken

Zusammenfassung

lobid ist der zentrale Anlaufpunkt für die Linked-Open-Data-Dienste des Hochschulbibliothekszentrums des Landes Nordrhein-Westfalen (hbz). Das Akronym „lobid“ steht für „Linking Open Bibliographic Data“. lobid umfasst Rechercheoberflächen für Anwender und Web-APIs.

Die lobid-Dienste bieten Zugriff auf die Titeldaten des hbz-Verbundkatalogs, Beschreibungen von bibliothekarischen Organisationen und anderen Gedächtnisinstitutionen aus dem Sigelverzeichnis und der Deutschen Bibliotheksstatistik (DBS) sowie auf die Gemeinsame Normdatei (GND). Die Datensets können so in verschiedenen Kontexten einheitlich (JSON-LD über HTTP) genutzt und eingebunden werden. Vielfältige Möglichkeiten der Datenabfrage werden unterstützt.

Der Artikel beschreibt zunächst die technischen Hintergründe der Bereitstellung von lobid und die Erfahrungen, die bei der Transformation verschiedener Datensets nach JSON-LD gemacht wurden. Vorgestellt wird auch der Entwicklungsprozess und die Art und Weise der Dokumentation der Dienste.

Open Peer Review: Semantische Technologien für lokale Erschliessungssysteme der Schweiz: Ein Pilotprojekt der Sportmediathek Magglingen und des Basel Register of Thesauri, Ontologies & Classifications (BARTOC.org)

Im Volltext des Artikels (PDF) kann direkt kommentiert und annotiert werden. Dafür ist eine einmalige Anmeldung bei Hypothes.is notwendig. Eine Erläuterung zum offenen Reviewverfahren via Hypothes.is haben wir hier zusammengefasst. Anmerkungen und Kommentare zum Beitrag können aber selbstverständlich auch weiterhin über das Kommentarfeld hier im Blog abgegeben werden.

AutorInnen: Oliver SIEVI, Andreas LEDL & Jonas WAEBER

Titel: Semantische Technologien für lokale Erschliessungssysteme der Schweiz: Ein Pilotprojekt der Sportmediathek Magglingen und des Basel Register of Thesauri, Ontologies & Classifications (BARTOC.org)

Zusammenfassung
In der Schweiz pflegen viele Gedächtnisinstitutionen ihre eigenen, teils mehrsprachigen kontrollierten Vokabulare. Häufig jedoch sind diese Erschliessungssysteme überhaupt nicht, oder nicht in maschinenlesbarer Form publiziert. Die Sportmediathek Magglingen verfügt über eine Systematik sowie einen Schlagwortindex, die regelmässig aktualisiert und als PDF auf der Homepage veröffentlicht werden. In Kooperation mit BARTOC.org wurden beide Vokabulare nach Semantic Web Standards zugänglich gemacht. Unser Beitrag legt exemplarisch dar, welche praktischen Schritte nötig sind, um aus “Datensilos” frei zugängliche Erschliessungssysteme zu machen. Zudem erläutern wir, welche Vorteile es für die Institutionen selbst hat, ihre Vokabulare als Linked Open Data zu veröffentlichen und welchen Beitrag sie damit zur Sicherung von Erschliessungssystemen als kulturelles Erbe der Schweiz leisten.

OPR zum Beitrag ‚Anforderungen an Forschungsinformationssysteme in Deutschland durch Forschende und Forschungsadministration – Zusammenfassung zweier Studien‘ ist abgeschlossen

Seit der Veröffentlichung des Preprints Anforderungen an Forschungsinformationssysteme in Deutschland durch Forschende und Forschungsadministration – Zusammenfassung zweier Studien im Open Peer Review ist ein Monat vergangen. Die AutorInnen erhalten nun eine Rückmeldung und werden gebeten, Änderungen ggf. in den Text einzuarbeiten und zu dokumentieren. Im Anschluss erhält der Text das finale Layout und wird in der Zeitschrift Informationspraxis publiziert. Kommentare zu allen Beiträgen sind weiterhin möglich.

Open Peer Review: Anforderungen an Forschungsinformationssysteme in Deutschland durch Forschende und Forschungsadministration – Zusammenfassung zweier Studien

Im Volltext des Artikels (PDF) kann direkt kommentiert und annotiert werden. Dafür ist eine einmalige Anmeldung bei Hypothes.is notwendig. Eine Erläuterung zum offenen Reviewverfahren via Hypothes.is haben wir hier zusammengefasst. Anmerkungen und Kommentare zum Beitrag können aber selbstverständlich auch weiterhin über das Kommentarfeld hier im Blog abgegeben werden.

Die Frist zur Begutachtung endet am 15. Juni 2018.

AutorInnen: Joanna EINBOCK; Christian Hauschke

Titel: Anforderungen an Forschungsinformationssysteme in Deutschland durch Forschende und Forschungsadministration – Zusammenfassung zweier Studien

Zusammenfassung:

In diesem Artikel werden die Ergebnisse zweier Studien mit Blick auf die Anforderungen an Forschungsinformationssysteme in Deutschland zusammenfassend dargestellt und diskutiert. Der erste Teil beschäftigt sich mit den Anforderungen der Forschungsadministration an Forschungsinformationssysteme, während im zweiten Teil zum Vergleich die Anforderungen der Forschenden betrachtet werden. Das Ergebnis zeigt diverse Unterschiede in der Betriebsart, den technischen Präferenzen und Rahmenbedingungen der Nutzerinnen und Nutzer auf. In der Diskussion und im Fazit werden Anknüpfungspunkte für die praktische und theoretische Beschäftigung mit dem Thema Forschungsinformationssysteme definiert.

Im Zitat: „Bibliothek als Dritter Ort“ und „Lernort Öffentliche Bibliothek und OER“

Thomas Gerdes untersucht in der 428. Berliner Handreichung die Bedeutung der Open-Science-Bewegung für wissenschaftlichen Bibliotheken. Dabei beschäftigt er sich auch mit den Themen Citizen Science und OER, inklusive eines kleinen Schlenkers in den ÖB-Sektor (S. 54):

Unter der Überschrift Lernort Öffentliche Bibliothek und Open Educational Resources (OER) – Zusammenbringen, was zusammengehört fordert die Mitherausgeberin der Zeitschrift Informationspraxis, Gabriele Fahrenkrog, öffentliche Bibliotheken dazu auf, eine OER-Strategie uu entwickeln sowie die Erstellung und Nutzung von OER zu fördern. Allerdings sei das Thema, so konstatiert sie, bei den öffentlichen Bibliotheken noch nicht angekommen.

Um die Bibliothek als dritten Ort geht es in einem Seminarbericht von Corinna Haas, Rudolf Mumenthaler und Karsten Schuldt. Diesen Bericht hat Corinna Haas in ihrer Bachelorarbeit aufgegriffen:

Technische und gesellschaftliche Veränderungen haben das durch Öffentliche Bibliotheken
wahrgenommene Aufgabenspektrum zusätzlich beeinflusst. Öffentliche Bibliotheken sollen heute nicht mehr nur der Ort sein, an dem Medien genutzt und entliehen werden, sondern ein „Dritter Ort“.

Für eine „differenzierte Betrachtung der Originaldefinition sowie der Interpretation durch Bibliotheken“ verweist sie auf S. 25 auf den in der Informationspraxis erschienenen Seminarbericht.

Die zitierenden Werke:
Gerdes, Thomas 2018. Die Open-Science-Bewegung und ihre Bedeutung für die wissenschaftlichen Bibliotheken : Eine Analyse von Positionspapieren und Entwicklungsperspektiven / von Thomas Gerdes. Berlin : Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin, 2018. – 99 S. (Berliner Handreichungen zur Bibliotheks- und Informationswissenschaft ; 428). DOI: 10.18452/18983.

Rother, Katja 2016. Potenziale von Linked Open Data in Öffentlichen Bibliotheken. Bachelorarbeit. Hochschule Hannover. URN: urn:nbn:de:bsz:960-opus4-8086.

Die zitierten Beiträge:

Fahrenkrog, Gabriele 2016. Lernort Öffentliche Bibliothek und Open Eductional Resources (OER) – Zusammenbringen, was zusammen gehört. Informationspraxis 2(1). DOI: 10.11588/ip.2016.1.26628.

Haas, Corinna, Mumenthaler, Rudolf & Schuldt, Karsten 2015. Ist die Bibliothek ein Dritter Ort? Ein Seminarbericht. Informationspraxis 1(2). DOI: 10.11588/ip.2015.2.23763.

Call for Papers: Linked Data in Archiven, Bibliotheken und Museen

Die Geschichte von Linked Data in Archiv, Bibliothek und Museum reicht nun schon einige Jahre zurück. Was einst Semantic Web hieß, firmierte später als Linked (Open) Data und taucht nun unter dem Begriff Knowledge Graph in Anträgen, Projekten und Infrastrukturen auf.

In diesem Call for Papers möchten wir dazu einladen, die Vergangenheit, die Gegenwart und eventuelle Zukunften dieses Themas zu beleuchten. Mögliche Themen sind:

  • Anwendungsbeispiele
  • Projektberichte
  • Beschreibungen von Standards, Werkzeugen und Workflows
  • Überlegungen zu Infrastrukturen

Wir möchten ausdrücklich ermuntern, aus der und für die Praxis zu berichten.

Die Beiträge sind einzureichen bis zum 1. September 2018 (verlängerte Deadline). Für die Einreichung sind die Vorgaben zur Beitragseinreichung der Zeitschrift Informationspraxis zu beachten. Leider ist zur Zeit die Selbstregistrierung als AutorIn nicht möglich. Bitte nutzen Sie dieses Formular, um einen Account zu beantragen. Wer werden dies dann so schnell wie möglich umsetzen.

Für Rückfragen stehen wir unter info@informationspraxis.de zur Verfügung.

Ina Blümel, Christian Hauschke, Adrian Pohl, Tatiana Walther

Registrierung für AutorInnen oder GutachterInnen

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Im Zitat: Systematische Zielgruppenbefragung und Sichtbarkeit von Open-Access-Abschlussarbeiten

In ihrer an der Philosophischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin eingereichten Dissertation widmet sich von Miriam Judith Albers „Zeitschriftenmanagement Wissenschaftlicher Bibliotheken und […] Implikation der Open-Access-Initiative“. Unter anderem geht sie auf Nutzerbedürfnisse und Discovery-Systeme ein. Auf S. 65 schreibt sie:

Auch wenn die Oberfläche wesentlich stärker Suchmaschinen wie Google ähnelt, die Suchmöglichkeiten denen von kostenpflichtigen Datenbanken entsprechen und die Inhalte umfassender sind, als konventionelle Bibliothekskataloge, entspricht das Ergebnis doch nicht in Gänze den Nutzerbedürfnissen.

Sie bezieht sich dabei auf den Informationspraxis-Artikel von Fabian Gail und Mark Vetter, dem sie über systematische Zielgruppenbefragung an der ZB MED berichten.

Auf S. 114 verweist sie zudem auf die „Untersuchung der Sichtbarkeit von Open-Access Abschlussarbeiten auf deutschen institutionellen Repositorien“ von Alexandra Svantje Linhart:

Verschiedene Studien (siehe z. B. (Swan, 2008, S. 17), Linhart, 2015, S. 11) zeigen auch, dass der Zugang zu Green OA, vor allem aufgrund einer defizitären Sichtbarkeit in freien Suchma-schen und einer geringen Nutzung der Oberflächen von Repositorien (siehe ausführlich auch hier Kapitel 3.2.2) mit Schranken behaftet sein kann. Alleine die Existenz einer OA-Veröffentlichung ist also nicht gleichzusetzen mit freiem und unmittelbarem Zugang, wie er von Wissenschaftlern gefordert wird.

Das zitierende Werk:
Albers, Miriam Judith 2017. Das Zeitschriftenmanagement Wissenschaftlicher Bibliotheken und die Implikation der Open-Access-Initiative. Dissertation, Humboldt-Universität zu Berlin. DOI: 10.18452/18521

Die zitierten Beiträge:
Gail, Fabian & Vetter, Mark 2017. Systematische Zielgruppenbefragung – Methode und Ergebnisse von Fokusgruppen-Interviews durch ZB MED. Informationspraxis 2(2). DOI: 10.11588/ip.2016.2.30984

Linhart, Alexandra Svantje 2015. Eine Untersuchung der Sichtbarkeit von Open-Access Abschlussarbeiten auf deutschen institutionellen Repositorien. Informationspraxis 1(1). DOI: 10.11588/ip.2015.1.18627

 

Selbstregistrierung im OJS der Informationspraxis derzeit nicht möglich

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