Wartung von OJS: Einloggen nicht möglich

Der angekündigte Upgrade unseres Zeitschriftensystems OJS hat zur Folge, dass man sich momentan gar nicht ins System einloggen kann. Damit sind während den nächsten zwei Wochen auch keine Einreichungen über OJS möglich. Nicht betroffen ist der Open Peer Review-Prozess, den wir ausserhalb von OJS durchführen. Autorinnen und Autoren bitten wir, allfällige Manuskripte oder überarbeitete Fassungen fürs OPR direkt per Mail an die Redaktion zu schicken. Danke fürs Verständnis!

Und hier die Mitteilung unseres OJS-Betreibers:

seit heute Morgen (dem 11. Februar) läuft das Upgrade der Zeitschriftensoftware auf die neueste Version. Es handelt sich hierbei um einen sehr großen Versionssprung, der umfassende Nacharbeiten für alle der rund 70 Zeitschriften erforderlich macht. Da in dieser Zeit keine Änderungen am bestehenden System durchgeführt werden dürfen, mussten wir die Konten aller Beteiligten deaktivieren. Veranschlagt ist die Dauer der Umstellung auf zwei Wochen.

Open Peer Review: Ein Ontologie-Entwurf für die Klassifikation von historischen Wasserzeichen

Im Volltext des Artikels (PDF) kann bis zum 5. März 2019 direkt kommentiert und annotiert werden. Dafür ist eine einmalige Anmeldung bei Hypothes.is notwendig. Eine Erläuterung zum offenen Reviewverfahren via Hypothes.is haben wir hier zusammengefasst. Anmerkungen und Kommentare zum Beitrag können aber selbstverständlich auch weiterhin über das Kommentarfeld hier im Blog abgegeben werden.

Autorin: Nicole Eichenberger

Titel: Ein Ontologie-Entwurf für die Klassifikation von historischen Wasserzeichen (Preprint)

Zusammenfassung
Die Klassifikation von historischen Wasserzeichen spielt sowohl für die kodikologische Forschung als auch für Bibliotheken und Archive als datenverwaltende Institutionen eine zentrale Rolle. Die existierenden Wasserzeichen-Datenbanken arbeiten mit hierarchischen Klassifikationssystematiken, die der Komplexität des historischen Materials oft nicht gerecht werden. Aus diesem Grund wird im vorliegenden Beitrag ein Entwurf einer Wasserzeichenklassifikation in der flexibleren Form der Ontologie präsentiert. Dieser erlaubt nicht nur eine differenziertere Erfassung von und Suche nach Wasserzeichen, sondern kann perspektivisch auch in andere Portale integriert und für Digital-Humanities-Forschungsszenarien nachgenutzt werden.

OPR zum Beitrag „lobid-gnd – Eine Schnittstelle zur Gemeinsamen Normdatei für Mensch und Maschine“

Seit der Veröffentlichung des Preprints „lobid-gnd – Eine Schnittstelle zur Gemeinsamen Normdatei für Mensch und Maschine“  im Open Peer Review ist ein Monat vergangen. Die Autoren erhalten nun eine Rückmeldung und werden gebeten, Änderungen ggf. in den Text einzuarbeiten und zu dokumentieren. Im Anschluss erhält der Text das finale Layout und wird in der Zeitschrift Informationspraxis publiziert. Kommentare zu allen Beiträgen sind weiterhin möglich.

Der Informationspraxis-Lesebericht 2018

Wieder ist ein Jahr vergangen und der erste Artikel des neuen, nunmehr fünften Jahrgangs wurde gerade veröffentlicht. Zeit, um einen Blick auf den Lesebericht für das vergangene Jahr 2018 zu werfen.

Während in den vorherigen Jahren jeweils exakt 12 Artikel bzw. einmal 13 Artikel veröffentlicht wurden, blicken wir für das letzte Jahr nur auf 6 Artikel zurück. Dafür konnten wir aber in den letzten Wochen so viele Einreichungen wie vielleicht noch nie zuvor verzeichnen.

Die Artikel wurden nicht nur veröffentlicht, sondern auch abgerufen. Wie schon im vergangenen Jahr war der beliebteste Artikel Systematische Zielgruppenbefragung – Methode und Ergebnisse von Fokusgruppen-Interviews durch ZB MED von Fabian Gail und Mark Vetter.

Die folgende, alle Veröffentlichtungen umfassende Tabelle ist sortiert nach „Artikelansichten gesamt“, wofür HTML- und PDF-Ansichten bzw. Downloads zusammengezählt wurden. EPUB-Downloads stehen in der Statistik zur Zeit nicht zur Verfügung, sie werden – falls möglich – nachgereicht.

Artikeltitel Veröffentlichungsdatum  Artikelansichten gesamt HTML PDF
Systematische Zielgruppenbefragung – Methode und Ergebnisse von Fokusgruppen-Interviews durch ZB MED 28.11.2016 1743 1661 82
Informationssuchverhalten als Grundlage für die Gestaltung von Veranstaltungen zum Erwerb von Informationskompetenz 14.09.2015 1195 1083 112
Ist die Bibliothek ein Dritter Ort? Ein Seminarbericht 25.11.2015 1143 1047 96
Fotobefragung in Bibliotheken – Methode zur Erhebung schwer operationalisierbarer Nutzerbedürfnisse wie „Gemütlichkeit“ 06.02.2017 1118 1070 48
Ein freies Bibliothekssystem für wissenschaftliche Bibliotheken –Werkstattbericht der IST Austria Library 12.03.2017 1080 936 144
Double Dipping beim Hybrid Open Access – Chimäre oder Realität? 23.04.2015 981 881 34
Barrierefreiheit zur Routine machen – Praxisfall: Digitale Bibliothek 23.04.2015 853 781 72
Anleitung zur Organisation von Webkonferenzen am Beispiel der “Bibcast”-Aktion zum Bibliothekskongress 2016 16.08.2016 822 775 47
Lernort Öffentliche Bibliothek und Open Educational Resources (OER) – Zusammenbringen, was zusammen gehört 04.03.2016 801 737 64
Erstellung wiederverwendbarer RDF-Geodaten mit Google Refine 09.11.2015 768 733 35
A week of manuscript studies with the digital workspace “mirador@ubleipzig” 22.01.2018 725 642 83
Einfluss von Informationskompetenz-Veranstaltungen auf die Qualität von Masterarbeiten 15.02.2016 683 597 86
Open Access als Utopie? 16.01.2017 645 582 63
Die App „Weltbrand 1914“ der SUB Hamburg – Ein Werkstattbericht 30.01.2015 622 583 39
Openness in den Künsten – Ein Praxisbericht der Mediathek HGK FHNW Basel 06.06.2017 603 568 35
Roving Librarians in der Zentralbibliothek der Hochschule Hannover: ein Experiment 05.05.2016 589 547 42
Wie permanent sind Permalinks? 04.01.2017 374 309 65
Openness oder „nordkoreanische Verhältnisse“? Top-down implementierter Open Access im britischen Hochschulsystem 19.03.2017 372 342 30
Zitationsdaten extrahieren: halbautomatisch, offen, vernetzt. Ein Workshopbericht 20.12.2017 333 241 92
Mobile Makerspaces für kleinere Gemeindebibliotheken: Ein Projektbericht 25.09.2017 318 236 82
Tagungsbericht VIVO-Workshop 2017 – “Forschungsinformationen in der Praxis” 06.12.2017 297 207 90
Urban Gardening und Öffentliche Bibliotheken: Konzeption einer Veranstaltungsreihe in der Stadtbibliothek Bad Oldesloe 14.01.2016 283 232 51
Erfassung von Wissensorganisationssystemen in BARTOC – Ergebnis eines Projektseminars an der Hochschule Hannover 27.11.2017 239 167 72
7. Wildauer Bibliothekssymposium – RFID und wirklich noch viel mehr … 30.01.2015 234 201 33
Die digitale Zugänglichkeit von Archivalien: Stand der Dinge aus Praxissicht 07.07.2016 188 132 56
Anforderungen an Forschungsinformationssysteme in Deutschland durch Forschende und Forschungsadministration – Zusammenfassung zweier Studien 18.07.2018 188 131 57
Third-Party-Elemente in deutschen Bibliothekswebseiten 26.09.2016 155 121 34
Open Data an Wissenschaftlichen Bibliotheken der Schweiz 13.04.2017 148 100 48
Curriculumsreform des Bachelor-Studiengangs Information Science an der HTW Chur 21.07.2015 148 116 32
Publikationsunterstützung: Die Bibliothek ist nicht genug 06.06.2017 142 87 55
EU-Urheberrechtsreform: Eine Problembeschreibung aus Sicht der Bibliotheken 20.09.2016 140 96 44
Editorial – Willkommen zur ersten Ausgabe der Informationspraxis! 30.01.2015 129 96 33
Eine Untersuchung der Sichtbarkeit von Open-Access Abschlussarbeiten auf deutschen institutionellen Repositorien 16.05.2015 128 87 41
Editorial Schwerpunkt “Openness” – Warum Openness in Kultur und Wissenschaft? 14.07.2017 126 94 32
Editorial – Rückblick und Call for Call for Papers 07.07.2016 125 94 31
Erklären, warum Bibliotheken so sind, wie sie sind: Zur Nutzung von Archivmaterialien zur Erklärung des Status Quo von Bibliotheken 18.09.2016 118 87 31
Videospielturniere in öffentlichen Schweizer Bibliotheken 10.04.2016 117 75 42
Was macht erfolgreiche Bibliothekspolitik aus? Ein Seminarbericht 17.04.2015 110 79 31
Workshopbericht: Armut und Bibliotheken (Nürnberg 2015) 03.11.2015 102 73 29
Vitro – ein universell einsetzbarer Editor für Ontologien und Instanzen 11.12.2018 69 59 10
Inklusion in Gedächtniseinrichtungen in der Schweiz: Ein Seminarbericht 28.10.2018 50 35 15
lobid – Dateninfrastruktur für Bibliotheken 17.12.2018 44 37 7
Semantische Technologien für lokale Erschliessungssysteme der Schweiz: Ein Pilotprojekt der Sportmediathek Magglingen und des Basel Register of Thesauri, Ontologies & Classifications (BARTOC.org) 25.10.2018 31 15 16

Insgesamt wurden 21.566 Abstract-Ansichten (2017: 18.718) und 19079 Artikel-Ansichten (ohne EPUB, 2017 mit EPUB: 20.261) gezählt. Das mit Abstand beliebteste Format für die Betrachtung eines Artikels ist HTML mit 16.772 Ansichten, PDF kommt nur noch auf 2.241 (2017: 5707).

Die hier angegebenen Zahlen wurden mit dem OJS-eigenen „zeitbezogenen Lese-Bericht“ erstellt. Abweichungen von den für jeden Artikel sichtbaren öffentlichen Abrufstatistiken via OA-Statistik können durch unterschiedliche Zählweisen auftreten.

Open Peer Review: lobid-gnd – Eine Schnittstelle zur Gemeinsamen Normdatei für Mensch und Maschine

Im Volltext des Artikels (PDF) kann bis zum 31. Januar 2019 direkt kommentiert und annotiert werden. Dafür ist eine einmalige Anmeldung bei Hypothes.is notwendig. Eine Erläuterung zum offenen Reviewverfahren via Hypothes.is haben wir hier zusammengefasst. Anmerkungen und Kommentare zum Beitrag können aber selbstverständlich auch weiterhin über das Kommentarfeld hier im Blog abgegeben werden.

Autoren: Fabian Steeg, Adrian Pohl & Pascal Christoph

Titel: lobid-gnd – Eine Schnittstelle zur Gemeinsamen Normdatei für Mensch und Maschine (Preprint)

Zusammenfassung

Mit lobid-gnd bietet das Hochschulbibliothekszentrum des Landes Nordrhein-Westfalen (hbz) eine Schnittstelle zur Gemeinsamen Normdatei (GND) für Mensch und Maschine an. In diesem Beitrag werden detailliert die Nutzungsmöglichkeiten von lobid-gnd beleuchtet. Vorgestellt werden die graphische Nutzeroberfläche, Möglichkeiten komplexer Abfragen gegen die Web-API und die Integration in OpenRefine. Darüber hinaus beschreiben wir den Prozess der Datengenerierung auf Basis des Linked-Data-Angebots der Deutschen Nationalbibliothek (DNB).

Neuer Beitrag veröffentlicht: „Problematische Aspekte bibliometrie-basierter Forschungsevaluierung“

Autor: Christian HAUSCHKE

Titel: Problematische Aspekte bibliometrie-basierter Forschungsevaluierung

Zusammenfassung
Bibliometrie dient oftmals als Grundlage für die Beurteilung wissenschaftlicher Leistung. Dazu werden verschiedene Metriken und Indikatoren verwendet, die zur Vermessung von Publikationen oder des Outputs von Forschenden gedacht sind. Die Eignung der verwendeten Kennzahlen ist strittig. Oft ist es klar, dass sie völlig ungeeignet sind. Dennoch dienen sie nach wie vor als Grundlage, um über die Karrieren von Forschenden und somit über ihre individuelle Zukunft, aber auch die Zusammensetzung der Akteure in der Wissenschaftslandschaft zu entscheiden. Dies führt zu verschiedenen ethischen und auch ökonomischen Problemen. Initiativen wie die San Francisco Declaration of Research Assessment (DORA) versuchen, diesen Fehlentwicklungen entgegen zu wirken.

OPR zum Beitrag „Smash the Paywalls: Workflows und Werkzeuge für den grünen Weg des Open Access“ ist abgeschlossen

Seit der Veröffentlichung des Preprints „Smash the Paywalls: Workflows und Werkzeuge für den grünen Weg des Open Access“  im Open Peer Review ist ein Monat vergangen. Das Preprint ist in EconStor dauerhaft archiviert und abrufbar unter http://hdl.handle.net/10419/184668. Die Autorinnen und Autoren erhalten nun eine Rückmeldung und werden gebeten, Änderungen ggf. in den Text einzuarbeiten und zu dokumentieren. Im Anschluss erhält der Text das finale Layout und wird in der Zeitschrift Informationspraxis publiziert. Kommentare zu allen Beiträgen sind weiterhin möglich.

OPR zum Beitrag „Problematische Aspekte bibliometrie-basierter Forschungsevaluierung“ ist abgeschlossen

Seit der Veröffentlichung des Preprints „Problematische Aspekte bibliometrie-basierter Forschungsevaluierung“  im Open Peer Review ist ein Monat vergangen. Der Autor erhält nun eine Rückmeldung und wird gebeten, Änderungen ggf. in den Text einzuarbeiten und zu dokumentieren. Im Anschluss erhält der Text das finale Layout und wird in der Zeitschrift Informationspraxis publiziert. Kommentare zu allen Beiträgen sind weiterhin möglich.

Open Peer Review: Smash the Paywalls: Workflows und Werkzeuge für den grünen Weg des Open Access

Im Volltext des Artikels (PDF) (Preprint) konnte bis zum 10. Dezember 2018 direkt kommentiert und annotiert werden. Anmerkungen und Kommentare zum Beitrag können weiterhin über das Kommentarfeld hier im Blog abgegeben werden.

AutorInnen: Alessandro Blasetti, Sandra Golda, Dominic Göhring, Steffi Grimm, Nadin Kroll, Denise Sievers, Michaela Voigt

Titel: Smash the Paywalls: Workflows und Werkzeuge fürden grünen Weg des Open Access (Preprint)

Zusammenfassung
Der Beitrag diskutiert Bedeutung, praktisches Potenzial und konkrete Herausforderungen von bibliothekarischen Serviceangeboten für den grünen Weg des Open Access. Er adressiert Einrichtungen, dieeinen Zweitveröffentlichungsservice auf- bzw. ausbauen wollen und präsentiert mögliche Workflows und Werkzeuge. Im Fokus stehen Möglichkeiten der Gewinnung von Autor*innen und der Akquise von Publikationsdaten, rechtliche Grundlagen für Zweitveröffentlichungen sowie die einzelnen Schritte hinzu einer Zweitveröffentlichung. Zudem werden Hinweise für die Automatisierung von einzelnen Prozessen gegeben. Dem Beitrag angehängt sind sechs Checklisten, die im Alltag herangezogen werden können.

Schlüsselwörter
Open Access, Grüner Weg, Zweitveröffentlichung, Service, Workflow

Open Peer Review: Problematische Aspekte bibliometrie-basierter Forschungsevaluierung

Im Volltext des Artikels (PDF) kann bis zum 10. Dezember 2018 direkt kommentiert und annotiert werden. Dafür ist eine einmalige Anmeldung bei Hypothes.is notwendig. Eine Erläuterung zum offenen Reviewverfahren via Hypothes.is haben wir hier zusammengefasst. Anmerkungen und Kommentare zum Beitrag können aber selbstverständlich auch weiterhin über das Kommentarfeld hier im Blog abgegeben werden.

Autor: Christian Hauschke

Titel: Problematische Aspekte bibliometrie-basierter Forschungsevaluierung (Preprint)

Zusammenfassung

Bibliometrie dient oftmals als Grundlage für die Beurteilung wissenschaftlicher Leistung. Dazu werden verschiedene Metriken und Indikatoren verwendet, die zur Vermessung von Publikationen oder des Outputs von Forschenden gedacht sind. Die Eignung der verwendeten Kennzahlen ist strittig. Oft ist es klar, dass sie völlig ungeeignet sind. Dennoch dienen sie nach wie vor als Grundlage, um über die Karrieren von Forschenden und somit über ihre individuelle Zukunft, aber auch die Zusammensetzung der Akteure in der Wissenschaftslandschaft zu entscheiden. Dies führt zu verschiedenen ethischen und auch ökonomischen Problemen. Initiativen wie die San Francisco Declaration of Research Assessment (DORA) versuchen, diesen Fehlentwicklungen entgegen zu wirken.