Im Zitat: Barrierefreiheit zur Routine machen – Praxisfall: Digitale Bibliothek

Charlotte Frauchiger setzte sich in ihrer an der HTW Chur entstandenen Bachelorarbeit mit Anforderungen an barrierefreie E-Books auseinander. Sie verweist dabei mehrfach auf eine Informationspraxis-Publikation, die viele der hier behandelten Problemfelder thematisierte, nämlich auf den Artikel „Barrierefreiheit zur Routine machen“ von Susanne Baudisch, Elke Dittmer und Thomas Kahlisch. Beispielhaft sei hier der Einsatz von MathML oder DRM (S. 15) und die Vorteile eines XML-basierten Publikationsprozesses (u.a. S. 20) genannt. Die Bachelorarbeit ist in der Reihe Churer Schriften zur Informationswissenschaft als Band 77 erschienen.

Das zitierende Werk:
Frauchiger, Charlotte 2016. Barrierefreie E-Books. Chur. (Churer Schriften zur Informationswissenschaft, 77). URL: http://www.htwchur.ch/uploads/media/CSI_77_Frauchiger.pdf.

Der zitierte Beitrag:
Baudisch, Susanne, Dittmer, Elke & Kahlisch, Thomas 2015. Barrierefreiheit zur Routine machen – Praxisfall: Digitale Bibliothek. Informationspraxis 1(1). Online im Internet: DOI: 10.11588/ip.2015.1.16888

Neuer Beitrag veröffentlicht: Roving Librarians in der Zentralbibliothek der Hochschule Hannover: ein Experiment

AutorInnen: Andrea HOFMANN, Christian HAUSCHKE
Titel:
Roving Librarians in der Zentralbibliothek der Hochschule Hannover: ein Experiment

Zusammenfassung
In der Zentralbibliothek der Hochschule Hannover wurde ab Wintersemester 2012 ein Experiment mit Roving Librarians durchgeführt, um die Auskunftsqualität zu verbessern. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bibliothek liefen zu diesem Zweck mit einem Netbook ausgerüstet durch den Benutzungsbereich der Bibliothek, um Fragen der Nutzer und Nutzerinnen gleich dort aufzufangen, wo sie entstehen. Der Versuch kann nicht als erfolgreich bezeichnet werden, doch konnten während des Experiments wertvolle Einblicke in Nutzerwünsche gewonnen werden.

Schlüsselwörter
Mobile Auskunft; Roving Librarian

Informationspraxis in DOAJ, INFODATA und wissenschaftlichen Suchmaschinen

Kürzlich berichteten wir, dass in der Informationspraxis veröffentlichte Beiträge im Directory of Open Access Journals verzeichnet werden. Auf diesem Weg landen die Beiträge auch in diversen Datenbanken und Bibliothekskatalogen.

Doch nicht nur dort sind die Beiträge zu finden, sondern auch in Google Scholar und zumindest teilweise in der Preview des neuen Konkurrenten Microsoft Academic. Hier ist zum Beispiel der Artikel über „Double Dipping beim Hybrid Open Access – Chimäre oder Realität?“ von Bernhard Mittermaier.

Darüber hinaus werden die in der Informationspraxis erschienenen Beiträge auch in INFODATA verzeichnet – rechts oben unter „Zeitschriften / Schriftenreihen“ oder direkt hier.

Neuer Beitrag veröffentlicht: Videospielturniere in öffentlichen Schweizer Bibliotheken

Autor: Simon SCHULTZE
Titel:
 Videospielturniere in öffentlichen Schweizer Bibliotheken

Zusammenfassung
Diese Arbeit behandelt das Thema Videospielturniere in öffentlichen Schweizer Bibliotheken. Den praktischen Teil dieser Arbeitr bildet das Pilotprojekt in Form eines Videospielturniers in der Stadtbbibliothek Katharinen in St. Gallen. Als Grundlage für die Auswertungen dienen sowohl Beobachtungen wie auch Befragungen der Teilnehmerinnen des Turniers. Ziel war einerseits, die Wirkung des Videospielturniers auf die Stadtbibliothek und Teilnehmerinnen zu dokumentieren, und andererseits, allfällige Mängel und Verbesserungsoptionen für die Organisation künftiger Veranstaltungen zusammenzufassen.

Schlüsselwörter
Bibliotheksevent, Gaming, öffentliche Bibliothek, Videospielturnier

Im Zitat: Informationssuchverhalten als Grundlage für die Gestaltung von Veranstaltungen zum Erwerb von Informationskompetenz

Es gibt gute Gründe, das von Wilfried Sühl-Strohmenger und Martina Straub herausgegebene „Handbuch Informationskompetenz“ als das Standardwerk zur Informationskompetenz im deutschsprachigen Raum zu bezeichnen. Im Vorwort zur gerade erschienenen zweiten Auflage fragt Sühl-Strohmenger, ob eine neue Definition des Begriffes Informationskompetenz notwendig sei. Er verneint dies, belegt jedoch die Notwendigkeit der vorgelegten Überarbeitung des Handbuchs (auf Seite 2) unter anderem mit verändertem Informationsverhalten, wobei er sich auf einen Artikel von Martin Wollschläger-Tigges bezieht.

Zum anderen hat sich das Verständnis von Informationskompetenz, auch unter dem Eindruck sich wandelnden Informationsverhaltens in digitalen und heterogenen Medienwelten, weiter ausdifferenziert.

Das zitierende Werk:
Sühl-Strohmenger, Wilfried & Straub, Martina (Hg.) 2016. Handbuch Informationskompetenz / herausgegeben von Wilfried Sühl-Strohmenger. Unter Mitwirkung von Martina Straub. 2., überarbeitete Auflage. Berlin: De Gruyter Saur. (De Gruyter Reference). DOI: 10.1515/9783110255188.

Der zitierte Beitrag:
Wollschläger-Tigges, Martin 2015. Informationssuchverhalten als Grundlage für die Gestaltung von Veranstaltungen zum Erwerb von Informationskompetenz. Informationspraxis 1(2). DOI: 10.11588/ip.2015.2.19391.

OPR zum Beitrag ‚Videospielturniere in öffentlichen Schweizer Bibliotheken‘ ist abgeschlossen

Seit der Veröffentlichung des Preprints ‚Videospielturniere in öffentlichen Schweizer Bibliotheken‚‚ ist ein Monat vergangen. Der Autor erhält nun eine Rückmeldung und wird gebeten, Änderungen ggf. in den Text einzuarbeiten und zu dokumentieren. Im Anschluss erhält der Text das finale Layout und wird in der Zeitschrift Informationspraxis publiziert. Kommentare zu allen Beiträgen sind weiterhin möglich.

Praxisberichte zu Bibliotheken im Wandel

Rudolf Mumenthaler ruft in seinem Blog im Rahmen des Forschungsvorhabens zu Bibliotheken im (digitalen) Wandel u.a. dazu auf, Erfahrungsberichte zu Strategien, Aktivitäten, Projekten, Dienstleistungen etc. bei der Informationspraxis einzureichen.

PUBLIKATION VON ERFAHRUNGSBERICHTEN
Ich möchte PraktikerInnen einladen, über die Erfahrungen in ihren Bibliotheken zu berichten und diese in der Informationspraxis zu veröffentlichen. Gefragt sind Beiträge zu neuen Strategien, zu Aktivitäten, neuen Dienstleistungen usw. Wir haben in der Informationspraxis verschiedene Rubriken, die sich gerade auch für Berichte aus der Praxis eignen. Natürlich sind auch Fachartikel willkommen.

Wir möchten Sie ermutigen, diesem Aufruf Folge zu leisten. Wenn Sie Fragen haben zur Einreichung, können Sie sich unkompliziert an die Redaktion wenden. Wie Sie bei der Informationspraxis einreichen können, erfahren Sie hier.

Falls Sie bereits über das Thema publiziert haben, können Sie den Artikel in der für das Forschungsvorhaben eingerichteten Zotero-Gruppe eintragen.

Neuer Beitrag: Lernort Öffentliche Bibliothek und Open Educational Resources

Autorin: Gabriele Fahrenkrog
Titel: Lernort Öffentliche Bibliothek und Open Educational Resources (OER) – Zusammenbringen, was zusammen gehört

Zusammenfassung

Mit den Veränderungen durch die Digitalisierung im Bildungsbereich, hin zu orts- und zeitunabhängigen Verfügbarkeit von Inhalten, zu Kollaboration und Partizipation in Lehr- und Lernkontexten, verändern sich auch die Anforderungen an den Lernort Bibliothek. Öffentliche Bibliotheken bieten Zugang zu Lehr- und Lernmaterialien und unterstützen Menschen in allen Belangen zu Aus- und Weiterbildung. Obwohl es sich bei OER (Open Educational Resources) um Bildungsmedien handelt, haben sie bislang nicht den Weg in Öffentliche Bibliotheken gefunden. Es wird dargelegt, welche Gründe für ein Engagement von Bibliotheken mit OER spricht und aufgezeigt, was Öffentliche Bibliotheken mit bereits vorhandenen Kompetenzen und vorhandener Infrastruktur konkret unternehmen können, um  für das Thema OER zu sensibilisieren, OER zu vermitteln und dazu anzuregen, aktiv freie Bildungsmaterialen zu erstellen und weiter zu bearbeiten.

Schlüsselwörter

Öffentliche Bibliothek; Lernort; OER; Open Educational Resources

Im Zitat: Double Dipping beim Hybrid Open Access

Als Band 403 der Berliner Handreichungen zur Bibliotheks- und Informationswissenschaft veröffentlichte Arvid Deppe die Ansätze zur Verstetigung von Open-Access-Publikationsfonds. Er bietet darin eine Zusammenstellung verschiedener Maßnahmen diverser Akteure im Open-Access-Sektor. Unter anderem geht er auch auf die Problematik des Double Dipping ein.

Wie zu erwarten blieb auch die Kritik an der Open-Access-Politik in Folge des [Finch-]Reports nicht aus. Sie richtet sich u.a. gegen die hohen Kosten für die Umstellung, die der Report auf £ 50-60 Mio. beziffert. Dabei wird das vielfach kritisierte Double Dipping nicht nur nicht unterbunden, sondern zusätzlich bestärkt, hat diese Förderpolitik laut Mittermaier doch einige Verlage dazu bewogen, hybride Angebote auszubauen oder wieder aufzulegen.

Das zitierende Werk:
Deppe, Arvid 2015. Ansätze zur Verstetigung von Open-Access-Publikationsfonds. Univ., Masterarbeit–Berlin. Berlin: Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin. (Berliner Handreichungen zur Bibliotheks- und Informationswissenschaft, 403). Online im Internet: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:11-100234262.

Der zitierte Beitrag:
Mittermaier, Bernhard 2015. Double Dipping beim Hybrid Open Access – Chimäre oder Realität? Informationspraxis 1(1). DOI: 10.11588/ip.2015.1.18274.

OPR zum Beitrag ‚Lernort Öffentliche Bibliothek und Open Educational Resources – Zusammenbringen, was zusammen gehört‘ ist abgeschlossen

Seit der Veröffentlichung des Preprints ‚Lernort Öffentliche Bibliothek und Open Educational Resources – Zusammenbringen, was zusammen gehört‚‚ ist ein Monat vergangen. Die Autorin erhält nun eine Rückmeldung und wird gebeten, Änderungen ggf. in den Text einzuarbeiten und zu dokumentieren. Im Anschluss erhält der Text das finale Layout und wird in der Zeitschrift Informationspraxis publiziert. Kommentare zu allen Beiträgen sind weiterhin möglich.