Neuer Beitrag veröffentlicht: Talke: EU-Urheberrechtsreform: Eine Problembeschreibung aus Sicht der Bibliotheken

Autor: Armin TALKE
Titel:
EU-Urheberrechtsreform: Eine Problembeschreibung aus Sicht der Bibliotheken

Zusammenfassung
Thema dieses Positionspapiers, das Herrn EU Kommissar Günther Oettinger von DBV und Staatsbibliothek zu Berlin anlässlich eines Gesprächs am 20.6.2016 vorgelegt wurde, ist die in der Mitteilung der Kommission „Schritte zu einem modernen, europäischeren Urheberrecht“ vom 9.12.2015 skizzierte Urheberrechtsreform. Das Positionspapier bezieht sich dabei insbesondere auf Regelungen, die Dienstleistungen von Bibliotheken betreffen. 

Schlüsselwörter
Urheberrecht, Europa

Neuer Beitrag veröffentlicht: Schuldt, Karsten: Erklären, warum Bibliotheken so sind, wie sie sind – Zur Nutzung von Archivmaterialien zur Erklärung des Status Quo von Bibliotheken

Autor: Karsten SCHULDT
Titel:
Zur Nutzung von Archivmaterialien zur Erklärung des Status Quo von Bibliotheken

Zusammenfassung
Die Geschichte von Bibliotheken kann helfen, ihren heutigen Status Quo zu erklären und Hinweise darauf geben, welche Entwicklungen der Bibliotheken realistisch sind. Anhand eines Beispiels aus einer Studie zum Status Quo der Volksschulbibliotheken im Kanton St. Gallen soll gezeigt werden, dass eine solche Rekonstruktion der Geschichte von Bibliotheken und bibliothekarischen Infrastrukturen mit teilweise wenig Aufwand möglich ist und unerwartete Ergebnisse hervorbringen kann. Zudem wird gezeigt, wie mit einer Archivrecherche der Status Quo von Schulbibliotheken gut erklärt werden kann. Im Fazit wird argumentiert, dass dies auch für andere Bibliothekstypen gelten kann.

Schlüsselwörter
Archivrecherche, Bibliotheksgeschichte, Volksschulbibliotheken, St. Gallen

Neuer Beitrag veröffentlicht: Anleitung zur Organisation von Webkonferenzen am Beispiel der “Bibcast”-Aktion zum Bibliothekskongress 2016

AutorInnen: Daniel BEUCKE, Arvid DEPPE, Tracy HOFFMANN, Felix LOHMEIER, Christof RODEJOHANN, Pascal Ngoc Phu TU
Titel:
Anleitung zur Organisation von Webkonferenzen am Beispiel der „Bibcast“-Aktion zum Bibliothekskongress 2016

Zusammenfassung
Zwischen dem 7. und 11. März 2016 fand der erste Bibcast, eine Webcast-Serie zu bibliothekarisch relevanten Themen statt. Aus der Idee heraus entstanden, abgelehnten Einreichungen für den Bibliothekskongress ein alternatives Forum zu bieten, hat sich der Bibcast als interessantes, flexibles und innovatives Format herausgestellt, das die Landschaft der Präsenzkonferenzen zukünftig sinnvoll ergänzen kann. In diesem Praxisbeitrag soll über Entstehung und Ablauf berichtet, Mehrwerte und Stolpersteine veranschaulicht und damit zugleich eine Anleitung zur Organisation von Webkonferenzen gegeben werden.

Schlüsselwörter
Bibcast, Webcast, Bibliothekartag, Bibliothekskongress, Erfahrungsbericht

Ausgabe 1/2016 abgeschlossen

Mit Abschluss der Ausgabe 1/2016 konnten wir erneut eine Reihe interessanter Beiträge von Praktikerinnen und Praktikern der Fachcommunities aus Bibliothek, Archiv  und Informationswesen veröffentlichen:

Schumann, Tim: Urban Gardening und Öffentliche Bibliotheken: Konzeption einer Veranstaltungsreihe in der Stadtbibliothek Bad Oldesloe

Fahrenkrog, Gabriele: Lernort Öffentliche Bibliothek und Open Educational Resources (OER) – Zusammenbringen, was zusammen gehört

Schultze, Simon: Videospielturniere in öffentlichen Schweizer Bibliotheken

Seitz, Gary; Grossmann, Barbara: Einfluss von Informationskompetenz-Veranstaltungen auf die Qualität von Masterarbeiten

Hofmann, Andrea; Hauschke, Christian: Roving Librarians in der Zentralbibliothek der Hochschule Hannover: ein Experiment

Mattmann, BeatDie digitale Zugänglichkeit von Archivalien: Stand der Dinge aus Praxissicht

Dem Grundsatz von Informationspraxis folgend, die Zeitschrift ständig weiter zu entwickeln, haben wir insbesondere die Sichtbarkeit der Artikel in verschiedenen Datenbanken, Katalogen und Suchmaschinen weiter vergrößern können. Beiträge aus Informationspraxis werden beispielsweise indexiert durch das Directory of Open Access Journals, von INFODATA, oder auch in Google Scholar. Für Tipps und Hinweise, wie wir eine noch größere Reichweite erzielen können, sind wir stets offen.

Da erschienene Artikel teils auf sehr positive Resonanz stoßen, sowohl in den sozialen Medien, als auch in der klassischen Wertschätzung durch die Peers, finden sich nun in unserer Blogrubrik „Im Zitat“ – die Hinweise auf zitierte Informationspraxis-Publikationen.

Wir möchten Sie unverändert dazu aufrufen, Ihre Projekte, Arbeitsergebnisse und Ideen mit der Community zu teilen. Vielleicht kennen Sie auch Kollegen und Kolleginnen, die in ihrem Arbeitsalltag praxisrelevante Erfahrungen gesammelt haben, die es wert sind veröffentlicht zu werden, so dass die Berufsgemeinschaft davon profitieren kann? Wir freuen uns über Ihre Anregungen, Einreichungen und Ideen!

Neuer Beitrag veröffentlicht: Die digitale Zugänglichkeit von Archivalien: Stand der Dinge aus Praxissicht

Autor: Beat MATTMANN
Titel:
Die digitale Zugänglichkeit von Archivalien: Stand der Dinge aus Praxissicht

Zusammenfassung
Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg – ein Sprichwort, das bei der Digitalisierung von Kulturgut nicht immer gilt, wie dieser Artikel zeigt. Natürlich sind die Chancen der Digitalisierung allgemein bekannt. Der Weg zur Nutzung dieser Chancen ist allerdings nicht selten steinig. Eine Digitalisierung ist weder günstig, wie dieser Artikel vorrechnet, noch rechtlich immer unproblematisch. In der Praxis zeigt sich jedoch ein kreativer Umgang mit diesen Hürden – durch effiziente Ressourcennutzung, aber auch progressive Rechtsauslegungen oder Beteiligung an Gesetzesrevisionen. Mit diesem Willen ist man also, trotz ungünstiger Rahmenbedingungen, auf einem guten Weg, auch wenn dieser Geduld erfordert.

Schlüsselwörter
Archiv, Sondersammlung, Selektion, Urheberrecht, Digitalisierungskosten

Im Zitat: Barrierefreiheit zur Routine machen – Praxisfall: Digitale Bibliothek

Charlotte Frauchiger setzte sich in ihrer an der HTW Chur entstandenen Bachelorarbeit mit Anforderungen an barrierefreie E-Books auseinander. Sie verweist dabei mehrfach auf eine Informationspraxis-Publikation, die viele der hier behandelten Problemfelder thematisierte, nämlich auf den Artikel „Barrierefreiheit zur Routine machen“ von Susanne Baudisch, Elke Dittmer und Thomas Kahlisch. Beispielhaft sei hier der Einsatz von MathML oder DRM (S. 15) und die Vorteile eines XML-basierten Publikationsprozesses (u.a. S. 20) genannt. Die Bachelorarbeit ist in der Reihe Churer Schriften zur Informationswissenschaft als Band 77 erschienen.

Das zitierende Werk:
Frauchiger, Charlotte 2016. Barrierefreie E-Books. Chur. (Churer Schriften zur Informationswissenschaft, 77). URL: http://www.htwchur.ch/uploads/media/CSI_77_Frauchiger.pdf.

Der zitierte Beitrag:
Baudisch, Susanne, Dittmer, Elke & Kahlisch, Thomas 2015. Barrierefreiheit zur Routine machen – Praxisfall: Digitale Bibliothek. Informationspraxis 1(1). Online im Internet: DOI: 10.11588/ip.2015.1.16888

Neuer Beitrag veröffentlicht: Roving Librarians in der Zentralbibliothek der Hochschule Hannover: ein Experiment

AutorInnen: Andrea HOFMANN, Christian HAUSCHKE
Titel:
Roving Librarians in der Zentralbibliothek der Hochschule Hannover: ein Experiment

Zusammenfassung
In der Zentralbibliothek der Hochschule Hannover wurde ab Wintersemester 2012 ein Experiment mit Roving Librarians durchgeführt, um die Auskunftsqualität zu verbessern. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bibliothek liefen zu diesem Zweck mit einem Netbook ausgerüstet durch den Benutzungsbereich der Bibliothek, um Fragen der Nutzer und Nutzerinnen gleich dort aufzufangen, wo sie entstehen. Der Versuch kann nicht als erfolgreich bezeichnet werden, doch konnten während des Experiments wertvolle Einblicke in Nutzerwünsche gewonnen werden.

Schlüsselwörter
Mobile Auskunft; Roving Librarian

Informationspraxis in DOAJ, INFODATA und wissenschaftlichen Suchmaschinen

Kürzlich berichteten wir, dass in der Informationspraxis veröffentlichte Beiträge im Directory of Open Access Journals verzeichnet werden. Auf diesem Weg landen die Beiträge auch in diversen Datenbanken und Bibliothekskatalogen.

Doch nicht nur dort sind die Beiträge zu finden, sondern auch in Google Scholar und zumindest teilweise in der Preview des neuen Konkurrenten Microsoft Academic. Hier ist zum Beispiel der Artikel über „Double Dipping beim Hybrid Open Access – Chimäre oder Realität?“ von Bernhard Mittermaier.

Darüber hinaus werden die in der Informationspraxis erschienenen Beiträge auch in INFODATA verzeichnet – rechts oben unter „Zeitschriften / Schriftenreihen“ oder direkt hier.

Neuer Beitrag veröffentlicht: Videospielturniere in öffentlichen Schweizer Bibliotheken

Autor: Simon SCHULTZE
Titel:
 Videospielturniere in öffentlichen Schweizer Bibliotheken

Zusammenfassung
Diese Arbeit behandelt das Thema Videospielturniere in öffentlichen Schweizer Bibliotheken. Den praktischen Teil dieser Arbeitr bildet das Pilotprojekt in Form eines Videospielturniers in der Stadtbbibliothek Katharinen in St. Gallen. Als Grundlage für die Auswertungen dienen sowohl Beobachtungen wie auch Befragungen der Teilnehmerinnen des Turniers. Ziel war einerseits, die Wirkung des Videospielturniers auf die Stadtbibliothek und Teilnehmerinnen zu dokumentieren, und andererseits, allfällige Mängel und Verbesserungsoptionen für die Organisation künftiger Veranstaltungen zusammenzufassen.

Schlüsselwörter
Bibliotheksevent, Gaming, öffentliche Bibliothek, Videospielturnier

Im Zitat: Informationssuchverhalten als Grundlage für die Gestaltung von Veranstaltungen zum Erwerb von Informationskompetenz

Es gibt gute Gründe, das von Wilfried Sühl-Strohmenger und Martina Straub herausgegebene „Handbuch Informationskompetenz“ als das Standardwerk zur Informationskompetenz im deutschsprachigen Raum zu bezeichnen. Im Vorwort zur gerade erschienenen zweiten Auflage fragt Sühl-Strohmenger, ob eine neue Definition des Begriffes Informationskompetenz notwendig sei. Er verneint dies, belegt jedoch die Notwendigkeit der vorgelegten Überarbeitung des Handbuchs (auf Seite 2) unter anderem mit verändertem Informationsverhalten, wobei er sich auf einen Artikel von Martin Wollschläger-Tigges bezieht.

Zum anderen hat sich das Verständnis von Informationskompetenz, auch unter dem Eindruck sich wandelnden Informationsverhaltens in digitalen und heterogenen Medienwelten, weiter ausdifferenziert.

Das zitierende Werk:
Sühl-Strohmenger, Wilfried & Straub, Martina (Hg.) 2016. Handbuch Informationskompetenz / herausgegeben von Wilfried Sühl-Strohmenger. Unter Mitwirkung von Martina Straub. 2., überarbeitete Auflage. Berlin: De Gruyter Saur. (De Gruyter Reference). DOI: 10.1515/9783110255188.

Der zitierte Beitrag:
Wollschläger-Tigges, Martin 2015. Informationssuchverhalten als Grundlage für die Gestaltung von Veranstaltungen zum Erwerb von Informationskompetenz. Informationspraxis 1(2). DOI: 10.11588/ip.2015.2.19391.